Mittwoch, 30. Mai 2012

Christchurch to Nelson


Mittlerweile bin ich in Nelson angekommen und habe schon wieder den ein oder anderen Ort gesehen. Bis jetzt gefällt mir die Südinsel wirklich gut, doch die Sehenswürdigkeiten, die die Südinsel berühmt machen, kommen erst noch. Trotzdem möchte ich euch mal mit ein paar Fotos versorgen.

Als erstes muss ich noch erwähnen, dass es in Christchurch, in der Nacht nach dem Erdbeben, ein paar Häuse neben meinem Hostel gebrannt hat und durch ungünstige Windverhältnisse, hatten wir den ganzen Rauch in der Bude.

 Straße voller Rauch, so waren die Sichtverhältnisse von unserem Küchenfenster aus.











Ereignisreiche 24 Stunden in Christchurch.











Kaikoura - Strand












Okay, leider ist die Qualität sehr schlecht, es soll ein Seehundwelpe sein, der da auf dem Stein sitzt. Selbstverständlich in freier Wildbahn ;-)









Picton - Harbourside












Morgen geht es dann in den Abel Tasman National Park und ich bin mir sicher, dass es wieder ein paar sehr erlebnisreiche Tage werden.

Beste Grüße aus Nelson!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Christchurch und mein erstes Erdbeben

Gestern bin ich nach 3,5 Stunden Flug in Christchurch gelandet und nach einiger Zeit im Shuttle-Bus, habe ich dann auch endlich meine Unterkunft im Stadtteil New Brighton (am Strand Christchurchs) erreicht. Ich finde es wirklich nett hier, denke ich werde hier die letztne paar Tage in Neuseeland, sprich in 4 Wochen, versacken.
Leider bin ich nicht rechtzeitig zum Free BBQ im Hostel angekommen, allerdings gerade und nach einem schnellen Abendbrot und einer flotten Dusche den Pub-Crawl mitzumachen, was mich dann auch wieder ein paar Dollar leichter gemacht hat. Wie auch immer, es war natürlich eine klasse Nacht und heute Abend gehe ich mit einer meiner ehemaligen Klassenkameradinnen, die auch mit in meinem Abiturjahrgang war, aus. Sie ist hier seit 11 Monaten und macht ein Aupairjahr in Neuseeland und dann haben wir uns gedacht, dass wir uns ja eigentlich doch mal am anderen Ende der Welt treffen könnten. Lange Rede, kurzer Sinn, heute Abend gehe ich wieder aus. Allerdings wird es diesmal wohl nicht so lang werden, da ich morgen früh wieder ans andere Ende von Christchurch muss, wo ich dann in den Bus nach Kaikoura (nördlich von Christchurch) steige.
Der heutige Tag war eigentlich ziemlich entspannt, erstmal von 6 bis 10 richtig gepennt und dann mal frische Luft schnappen und ein gutes englisches Katerfrühstück und anschließend ein ausgiebiger Strandspaziergang - war wirklich gut. Auf dem Rückweg zu meinem Hostel hat es mich dann erwischt, mein erstes Erdbeben. Genauer gesagt waren es schon 3 (15:32 Ortszeit), wovon ich das erste allerdings nicht gespürt habe, dafür aber das Zweite. Plötzlich springen Alarmanlagen von Autos an, Stromleitungen fangen an zu wackeln, genau wie alle Bäume, Schilder und Fensterscheiben. Man selbst wird natürlich auch ein wenig durchgeschüttelt. Wie ich dann im Hostel erfahren habe, war es ein Beben der Stärke 5,2 (mittlere Stärke, kommt weltweit rund 800x im Jahr vor). Für mich war es natürlich recht aufregend, während die Mehrheit hier ziemlich relaxed reagiert hat. Naja, man hat mir gesagt, es wird wahrscheinlich nicht das letzte für heute gewesen sein, also ich bin gespannt und wehe heute Abend schüttelt es mein Bier aus dem Glas!

Wie auch immer, Neuseeland gefällt mir, wie gewohnt, supergut und ich bin gespannt auf die weitere Reise, wobei ich jetzt doch wieder Geld sparen muss.







An alle Abiturienten/innen - Glückwunsch zu den hinter euch gebrachten mündlichen Prüfungen und jetzt ist es Zeit die Sau rauszulassen! Genießt die prüfungsfreie Zeit!

Liebe Grüße aus Christchurch,

Daniel

Freitag, 18. Mai 2012

Great Ocean Road and Grampians National Park


Am Donnerstag bin ich, von Melbourne aus, zur Great Ocean Road aufgebrochen. Die Great Ocean Road ist etwas mehr als 250km lang und schlängelt sich an der Küste Victorias entlang. Charakteristisch sind hier vor allem der Regenwald in den gemäßigten Breiten, sowie die bizarr aussehenden Sandsteinklippen, in die sich die Tasmanische See mehr und mehr hinneinfrisst. Im Großen und Ganzen war es wirklich sehenswert, auch wenn ich leider sagen muss, dass ich schon zu viele Wasserfälle, Regenwälder, Küsten und Strände gesehen habe, als das ich jetzt sprachlos gewesen wäre. Das hört sich ganz schön hart an, wenn ich da jetzt selbst noch einmal drüber nachdenke, aber so ist es leider. Selbstverständlich fand ich es auf jeden Fall sehens- und auf jeden Fall noch einen weiteren Besuch wert, dennoch sieht man einfach zu viel, als um sich für jedes Reiseziel noch einmal so zu begeistern, wie es am Anfang meiner Reise der Fall war. Auch liegt es daran, dass man bei solchen organisierten Touren kaum Zeit hat, den Ort auf sich wirken zu lassen. Genau wie bei den West McDonell Ranges bei Alice Springs, hätte ich hier gern mehr Zeit verbracht, gezeltet und einfach mal dagesessen und die Natur beobachtet. Wieder etwas, dass ich nur empfehlen kann – diese Touren sind gut, um einen Eindruck davon zu bekommen, was es in der jeweiligen Region zu sehen gibt, um es allerdings wirklich genießen zu können, muss man, meiner Meinung nach, noch einmal wiederkommen und sich länger mit dem Ort bzw. der Sehenswürdigkeit beschäftigen.
Am Abend des ersten Tourtages ging es dann zu unserer Unterkunft in Halls Gap, im Herzen des Grampians National Parks – der zweitältesten Gebirgsgruppe Australiens (Älteste sind die Flinders Ranges in South Australia). Frisch, wie es dort war, war ich glücklich, dass ich mir zuvor, in Melbourne, eine Mütze und warme Klamotten zugelegt hatte. Der zweite Tag begann mit einem guten Frühstück und einer Wanderung zur Spitze einer der Berge - hierbei bin ich wilden Kängurus so nah gekommen, wie nie zuvor. Eine tolle Erfahrung! Weiter ging es zu einem Aussichtspunkt über die Grampians und den Grampians National Park und den McKenzie Wasserfällen. Als eine Art Abschluss der Tour, haben wir noch eine der bekanntesten Weingüter Victorias und Australiens besichtigt, selbstverständlich nicht ohne fleißig gekostet zu haben.
Mein erneut erster Tag in Melbourne begann dann ganz entspannt mit einem guten Frühstück (Bacon, Eggs und Toast) und Kaffee und einer vernünftigen Zeitung. Tat gut, mal wieder ein bisschen was über die Welt und Europa zu lesen – bei der einzigen Zeitung in Darwin (Klatschpresse, interessanterweise auch in rot und schwarz gehalten, was mir doch sehr bekannt vorkam) war das recht schwierig. Wie auch immer, anschließend habe ich mir dann das Melbourne Immigration Museum angeschaut und mein Urteil: Es ist UNBEDINGT anzuschauen, wenn man ein bisschen Zeit in Melbourne hat. Sehr bewegend, sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Es ist nicht für umsonst, aber der Eintrittspreis ist da schon okay!

Kaum zu glauben – noch fünf mal schlafen, dann fliege ich erneut nach Neuseeland. In den nächsten Tagen, in Melbourne, stehen noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten auf meiner Touri-Liste, über welche ich euch später berichten werde.

Liebe Grüße aus Melbourne!

Samstag, 12. Mai 2012

Adelaide - love that place!

Am Freitag bin ich, nach weiteren 24h im Zug, in Adelaide angekommen und es ist kalt! 16°C... trotzdem gefällt mir Adelaide recht gut. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass ich hier sogar ein paar Jahre leben könnte, das hatte ich bis jetzt noch nirgendwo sonst in Australien. Adelaide ist zwar eine Großstadt, allerdings ist alles zu Fuß zu erreichen und es gibt eine Menge zu sehen. Selbstverständlich kann man hier auch gut ausgehen, was erklärt, dass ich in 72h lediglich 14 geschlafen habe und ich jetzt unbedingt wieder ein wenig Geld sparen muss. Zu meiner Verteidigung: Es war Uni-Pub-Crawl und es gab Beck's vom Fass - ich hatte keine Chance. So habe ich mich dann am nächsten morgen in einer Studentenwohnung, etwas außerhalb von Adelaide wiedergefunden. Erstmal ausruhen? - Keine Zeit. Am selben Tag, gleich nach dem ich es wieder in die Adelaider Innenstadt geschafft hatte, habe ich mir mit einem anderen Backpacker eine Schokoladenfabrik angeschaut, welche die teuerste und überraschend gute australische Schokolade herstellt. Die kleine Führung ist umsonst und es darf auch gekostet werden, aus diesem Grund kann ich sie nur empfehlen. Um 3 Uhr nachmittags bin ich dann endlich in mein Bett gefallen und habe 3 Stunden geschlafen. Was dann geschah? Ich wurde von zwei deutschen, die ich schon in Darwin kennengelernt hatte, zum Essen eingeladen und danach wurde ich von wieder anderen überredet, doch noch einmal mit weg zu gehen. Dieses Mal habe ich es allerdings nicht so sehr ausarten lassen und bin relativ früh wieder im Hostel gewesen. Erschreckenderweise musste ich dann heute morgen feststellen, dass ich 1. keine Sachen mehr zum Anziehen hatte und Sonntags ALLES geschlossen ist. Somit viel das Kater-Frühstück also auch weg und ich habe erstmal gewaschen. In Melbourne muss ich mir unbedingt erstmal ein paar warme Klamotten kaufen und alte ausrangieren.

Heute habe ich es dann doch etwas ruhiger angehen lassen. Eventuell mache ich mich nachher nochmal auf die Suche nach einem guten Kaffee und ansonsten heißt es wieder: Sachen packen für die frühe Abreise am Montagmorgen. Mein Zug, nach Melbourne, fährt um 07:40, was bedeutet, dass ich um 05:00h aufstehen muss und somit mein Schlafdefizit, mal wieder, nicht ausbessern kann. Naja, andererseits habe ich 12 Stunden in der Bahn und da werde ich definitiv mal die Füße hochlegen!

Melde mich wieder aus Melbourne, bis dahin, genießt das Frühlingswetter und allen Abiturienten und Abiturientinnen alles Gute und viel Erfolg für die noch austehenden Prüfungen!

Dienstag, 8. Mai 2012

Outback - The Red Centre

Nach 3 Tagen im Outback und einen Tag in den West MacDonell Ranges, ist mein Programm für Alice Springs vorerst abgearbeitet. Interessanter Weise haben sich dadurch aber noch viel mehr Sachen ergeben, die ich gerne nochmal machen möchte - wann das auch immer sein wird.

Die drei Tage im Outback waren einfach der Hammer, wandern, unter klarem Sternenhimmel und Vollmond schlafen und dem Jaulen der Dingoes lauschen, war es einfach nur das beste, was ich bis jetzt in Australien gemacht habe und kann es nur von ganzem Herzen weiterempfehlen. Glücklicherweise habe ich eine super Gruppe erwischt und jetzt weitet sich meine Australien-Rivival-Reise auf Europa aus ;-)

 Kings Canyon
 Das Nachtlager - Swag
 Uluru / Ayers Rock
Uluru - Sunset











Heute habe ich, wie gesagt, dann noch die West MacDonell Ranges erkundet und ich muss sagen, dass sich auch diese Tour gelohnt hat. Vor allem, weil man von vielen der Plätzen so noch nicht so viel gehört hat, zumindest geht es mir da so. Dort lässt es sich auf jeden Fall gut campen - Steht auf jeden Fall auf meiner Bucket-List für die nächste Australienreise. Auch der 200km Larapinta Hike von den West MacDonell Ranges zurück nach Alice Springs. Es hieß, man schafft es in 2 Wochen - pff... 8 Tage würde ich mir dafür geben... oder so ;-)

Morgen habe ich dann noch einen freien Tag in Alice Springs, bis ich mich am Donnerstag wieder in den Zug nach Süden setzen werde!

Beste Grüße aus Alice Springs!


P.S.: Im Outback waren es nachts 4°C ;-)

Donnerstag, 3. Mai 2012

1. Mai 2012

Mittlerweile bin ich schon mit dem Ghan in Alice Springs angekommen und mache mich bereit für 3 Tage in mehr oder weniger Abgelegenheit und freue mich riesig. An alle Backpacker und Reisenden - Der Ghan LOHNT sich wirklich. Man hat richtig viel Platz, einen längeren Aufenthalt in Katherine und Alice Springs, sodass man nicht an einem der Orte bleiben muss, wenn man Touren machen will. Die kann euch die Great Southern Rail während den jeweiligen Stop-overs (jeweils 3-4 Stunden) organsieren. Man kann nicht sehr viel sehen, aber es reicht, um einen Eindruck zu bekommen. Auch die Preise im Bordrestaurant sind nicht teurer, als irgendwo anders in Australien. Am besten ist jedoch, dass man mit der YHA-Australia-Mitgliedschaftskarte oder auch dem deutschen (internationalen) Jugendherbergsausweis einen enormen Rabatt bekommt. Somit wird der Ghan günstiger als eine der Busgesellschaften - Fazit: Günsitger, mehr Platz, gute Preise, längere Zwischenstopps zum Gegend erkunden und eine interessante Erfahrung - TOP!

So, jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen. Da ich auch in Deutschland am 1. Mai auch ab und zu mal mit dem Bollerwagen um die Häuser gezogen bin, wollten wir uns das in Australien nicht verbieten lassen und sind einfach mal losgezogen. Sind am Ende auch eine internationale Gruppe gewesen. Ziel war der Mindil Beach, an dem ich in 4 Monaten, in Darwin, nicht einmal war, um den berühmten Mindil Sunset anzuschauen - Und ja, er war wirklich genial!



 The Group
 Where getting there...
Here we go ;-)