Donnerstag, 29. Dezember 2011

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Leser und Mitverfolger meines Travel-Blogs, ich bedanke mich vielmals für euer Interesse an meiner Reise und hoffe, dass ihr auch 2012 weiter mit dabei seid! Natürlich werde ich auch im neuen Jahr versuchen, meinen Blog so aktuell wie möglich zu halten.
Ich bin sehr gespannt, was das neue Jahr für mich bereit hält und freue mich schon sehr auf weitere tolle Erfahrungen. Hoffentlich klappt es auch so bald wie möglich wieder mit einem Job ;-)

Auf jeden Fall wird mein Silvester, dieses Jahr, mal komplett anders, als wie ich es gewohnt bin. Da mit unser ursprünglich gebuchten Tour in den Litchfield und Kakadu National Park mal wieder etwas nicht geklappt hat, haben wir auch diese Reise storniert und uns schnell noch einen Ersatz organisiert. Jetzt werden wir Silvester in einem der beiden Nationalparks verbringen - Also irgendwo im Busch campen. Ehrlich gesagt finde ich es auch nicht so schlimm, mal so ins neue Jahr zu starten. Wie es war und natürlich auch ein paar Fotos, werde ich posten, sobald ich zurück in Darwin bin.

Bis dahin wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, 2012, alles alles Gute und viel Erfolg für das kommende Jahr!

Beste Grüße aus Darwin,

Daniel

Samstag, 24. Dezember 2011

Heiligabend 2011

Mein Heiligabend war, in diesem Jahr, mal ganz anders und doch wieder ähnlich zu dem, was ich gewohnt bin. Auf der einen Seite ist es schade gewesen, dass ich Weihnachten nicht mit meiner Familie verbringen konnte und das merkt man vor allem in diesen Tagen besonders.
Das gute ist, dass es hier allen so geht und so finden sich schnell neue Freunde, mit denen man dann den Abend verbringt und sich einen kleinen Familienersatz bastelt. Wir sind im einzigen 8-Bettzimmer des Hostels und witzigerweise haben wir auch im Zimmerverband gefeiert. Erst haben wir "schick" gegessen, ganz australisch mit Känguru-Steaks und -Bratwurst. Anschließend wurde sich nett unterhalten, eine Menge gelacht und ein wenig getrunken. Da zwei holländische Mädels zum Mitternachtsgottesdienst wollten und schließlich Weihnachten ist, sind wir mitgegangen. Es war eine katholische Kirche und eigentlich recht interessant, sich das ganze dort mal anzuschauen. Hinzu kommt noch, dass so die Weihnachtsstimmung noch etwas mehr zum Vorschein kam.

 Känguru ist wirklich ziemlich lecker ;-)
 Merry Christmas!
 Room 17 :-)
Ich habe dieses Weihnachten sehr genossen, weil es einfach mal etwas anderes, als das, war, was ich gewohnt bin. Andererseits freue ich mich schon sehr auf das nächste Weihnachtsfest, allein weil ich es wieder mit meiner Familie verbringen kann, das Klima weihnachtlicher ist und man sich an den Feiertagen auch mit Freunden treffen kann, die man studienbedingt sonst nur selten sieht.

Ich wünsche allen weiterhin ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Daniel

Freitag, 23. Dezember 2011

Merry Christmas

Wie ich im letzten Post schon erwähnt habe, sind wir gleich nach unserer Ankunft in Darwin zu einer Jobvermittlung gelaufen und haben uns dort beworben. Als wir dann länger nichts von ihnen gehört haben, haben wir uns langsam auf eine längere Zeit im Hostel vorbereitet, eingekauft und uns eingerichtet. Beim Mittagessen klingelt dann plötzlich das Telefon und dann ging alles ganz schnell. Wir hatten einen Job bekommen, mussten in einer Stunde abfahrbereit sein und alles das, was wir gerade gekauft haben, zurücklassen.
Eine Stunde später wurden wir dann auch abgeholt und sind nach Douglas Daly gefahren. Das ist eigentlich eine Region mit riesen Farmen und einem Campingplatz, auf dem wir gewohnt haben. Der nächste Supermarkt war 150km weg und zum nächsten Wohnhaus bzw. Farmhaus war es auch eine Weile. Alleine der Ort war schon den Aufwand wert. So abgelegen ist es wirklich klasse. Man beschränkt sich auf das Wesentliche, ist umgeben von Natur und arbeitet auf einem Feld mitten im Nirgendwo. Dieser Job bestand darin, Herbizide auf einem Versuchsfeld einer Plantage zu sprühen. Es hieß, dass wir 3-4 Tage arbeiten können und genug Arbeit vorhanden ist - Am Ende waren es 1,5 Tage Arbeit und wir sind 2 Tage früher zurückgekommen. Trotzdem hat es sich gelohnt. Es war eine interessante neue Erfahrung, wir haben ein Krokodil im Fluss am Campingplatz gesehen und unser Vorarbeiter war auch ziemlich cool drauf. Natürlich haben wir ein kleines bisschen Geld für über Weihnachten verdient, was eigentlich der Hauptgrund war, weswegen wir dort hingefahren sind.

 Bei 39°C und 90% Luftfeuchtigkeit kommt man schon ganz schön ins Schwitzen. Dennoch war es eine Erfahrung wert und nach einiger Zeit gewöhnt man sich auch fast daran.

Wieder im Hostel angekommen haben wir zwei Schweden wiedergetroffen, die wir auf der Farm in Douglas Daly "ablösten" und haben zwei Franzosen kennengelernt. Mit denen waren wir gestern in einem Einkaufszentrum, das etwas weiter weg vom Zentrum liegt und auf dem Rückweg im Museum von Darwin. Das Museum kann man kostenlos besuchen und dafür ist es wirklich gut! Man kann eine Menge über die Natur in Darwins Umgebung und die Geschichte Darwins erfahren. Dazu gehört auch "Cyclone Tracy", der Darwin 1974 fast komplett zerstört hat - Passt natürlich gut, wenn man gerade zuvor von einer aktuellen Zyklon-Warnung für Darwin erfahren hat. Ich bin mal gespannt, ob dieser Darwin treffen wird oder doch an uns vorbeizieht. Je nach dem, wie es sich entwickelt, Weihnachten wird dieses Jahr komplett anders. Heute Abend steht ein Barbeque mit den Leuten im Hostel an und anschließend werden wir noch in die ein oder andere Bar gehen und uns ein paar Weihnachts-Drinks genehmigen. Gestern Abend haben wir schon einmal eine Bar getest und ja, man kann hier ganz gut feiern! Der heutige Abend und Silvester können also kommen.

In einem Container schlafen - Check!
















 Kaum aus Darwin raus, sahen wir unsere ersten Road-Trains.








Ich wünsche allen frohe Weihnachten und ein tolles und besinnliches Fest im Kreise der Familie und Freunde! Das werde ich nächstes Jahr wieder genießen können und bin mir sicher, dass ich mich nächstes Jahr auch auf das kalte, deutsche Winterwetter freuen werde ;-)

Liebe Grüße und frohe Weihnachten aus Darwin!

Samstag, 17. Dezember 2011

Australia's "Top End"

Am Freitag bin ich nun in Darwin angekommen. Ich werde ich für die nächste Zeit bleiben und mir wieder einen Job suchen. Die Wet-Season (Regenzeit) macht einem schon ein bisschen zu schaffen. Es hat durchscnittlich 35-36°C und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, sodass man schon nach einem 500 Meter Fußmarsch ganz schön schwitzt. Allerdings denke ich, dass das eine Sache der Gewöhnung ist.

Nicht so gut, wie die von Mama, aber immerhin etwas im Magen ;-) - Tiefkühllasagne











In Richtung Jobs habe ich mich natürlich auch schon wieder gekümmert. Fabian und ich haben uns für verschiedene Farm- und Fruitpickung-Jobs beworben und wir werden sehen, was sich daraus ergibt. Bei unseren Erkundungstouren durch Darwin haben wir auch im Hafen von Darwin rumgeschaut, um dort eventuell Boote putzen, oder ähnliches, zu können. Leider haben wir nichts passendes bzw. niemanden gefunden, den man nach solchen Jobs hätte fragen können. Andererseits sind wir erst seit ein paar Tagen in Darwin und das letzte mal hat es auch eine ganze Weile gedauert bis wir einen Job gefunden haben. Wie schon im letzten Post beschrieben, jetzt stehe ich wieder auf dem Anfangsfeld meiner Australien-Reise. Hinzu kommt noch, dass ich im Januar für zwei Wochen Darwin verlasse. Das macht die Chancen, einen Job zu finden, nochmal kleiner, da die meisten Arbeitgeber Leute suchen, die länger bzw. für das gesamte "Projekt" oder den ganzen "Job" bleiben. Wenn ich Ende Januar zurück nach Darwin komme, hoffe ich aller aller spätestens einen guten Job zu finden. Dann kann, muss und möchte ich auch für ca. 3 Monate arbeiten. Jetzt, für die kommenden drei Wochen einen kleinen Job in Darwin zu bekommen wäre natürlich auch gut ;-) Aber es ist halt nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt. Aber: Immer positiv denken. Wie war das noch gleich? - "No worries, mate".
 
Wharf des ursprünglichen Darwin Harbours'










Sonst ist Darwin eine wirklich schöne Stadt. Ich hätte sie mir kleiner vorgestellt, was aber nicht schlimm ist, eigentlich sogar besser. Es ist mehr los, mehr Einkaufsläden um alles mögliche zu besorgen und natürlich steigen so auch die Jobchancen ein wenig.

 Darwin Waterfront
Heute sind wir auch in ein neues Hostel gezogen, dass gratis Frühstück und Wäscherei anbietet. Im Vergleich zu unserem ersten Hostel in Darwin ist es wirklich gut und auch das Internet funktioniert wesentlich besser. Ein besonderer Pluspunkt ist das Frühstück. Ich habe noch nie in einem Hostel übernachtet, dass ein gratis Frühstück mit Obst, Croissants, versch. Brotsorten und so weiter anbietet. Wirklich gut! So habe ich heute auch das erste mal seit 4,5 Monaten wieder ein Croissant gegessen, sonst sind sie hier einfach viel zu teuer!

"Moment mal, wohin geht es denn Mitte Januar?!" - Gute Frage! Für alle die es noch nicht wissen, ihr braucht nicht mehr lange warten. Ich werde meine Pläne bald offenlegen ;-)

Ich wünsche allen in Deutschland und natürlich überall einen schönen 4. Advent. Genießt einen heißen Kaffee oder Tee vor dem Kaminfeuer und ich hoffe, dass es mit den weißen Weihnachten klappt!
Liebe Grüße aus Darwin!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Cairns - die Zweite

Meine Zeit in Cairns ist nun fast vorbei. Morgen geht es per Flugzeug nach Darwin, wo ich dann erstmal wieder meine Zelte aufschlagen werde. Prinzipiell ist es wie ein kleiner Neuanfang, da jetzt alles wieder von vorne losgeht. Erneut auf Job- und Unterkunftssuche, neuer Ort und so weiter. Eigentlich hat es aber auch etwas Positives. Ich lasse nun die australische Ostküste hinter mir und mache mich in den hohen Norden des Landes auf. Ich bin gespannt was mich dort erwartet und wie es mir dort ergehen wird.

Road-Trip in die Atherton-Tablelands







Auch die zweite Woche in Cairns verlief einwandfrei und war von einer Menge neuer Eindrücke geprägt. Wir hatten uns, mit noch zwei deutschen Freundinnen, ein Auto gemietet, mit dem wir dann ein bisschen die Umgebung von Cairns erkundet haben.
Montag sind wir Richtung Südwesten gefahren, haben uns ein paar Wasserfälle angeschaut, sind im Regenwald total nassgeregnet und waren in Flüssen baden. So ein Road-Trip macht schon eine Menge Spaß. Vor allem haben wir eine Menge Geld gespart, indem wir keine organisierte Tour gebucht haben. Wenn man dann noch mit tollen Freunden unterwegs ist, macht es die ganze Sache nochmal um einiges schöner und lustiger.
Die beiden Freundinnen kennen wir noch aus Coffs Harbour und beim Reisen haben wir uns immer mal wieder getroffen, etwas unternommen und witzig war es sowieso immer, wenn wir unterwegs waren. Die beiden Road-Trips waren mehr oder weniger Abschiedsfahrten, da wir sie in Australien wohl nicht mehr wiedersehen werden. Beide reisen jetzt wieder nach Süden und wir weiter nach Norden. Hoffentlich ergibt sich in Deutschland nochmal die Möglichkeit eines Wiedersehens.
Montag Abend haben auch noch zusammen, an der Lagune in Cairns, gegrillt und den gelungenen Tag ausklingen lassen. Dabei ist es allerdings noch nicht geblieben. Dienstag stand nämlich noch die zweite Tour an. Diesmal sind wir weiter Richtung Norden, bis nach Cape Tribulation ("Kap des Leidens", benannt nach James Cook, der dort mit seinem Schiff auf ein Riff gelaufen ist und einige Zeit festsaß). Diese Tour war von schönen Stränden, Regenwald und durschnittlichen 35°C geprägt. In Cape Tribulation grenzt der Regenwald direkt an den Strand, was schon recht eindrucksvoll ist. Anschließend haben wir noch an ein paar Buchten und Stränden angehalten, den Ausblick genossen, am Mossman-River ein Pick-Nick mit Leberwurst-Broten abgehalten und sind in Port Douglas schwimmen gewesen.
Alles in allem haben sich die beiden Road-Trips sehr gelohnt und ich bin froh, die Möglichkeit gehabt zu haben, diese Dinge und Orte sehenzukönnen.

 Hat schon mal jemand die Herbal-Essences Werbung gesehen? - Das ist der Wasserfall dazu ;-)


 Durchgenässt im Regenwald, aber glücklich :-)













 Cape Tribulation

















Lena und Marleen, vielen lieben Dank für die wunderbare Zeit und eine Menge Spaß! Marleen, genieße die letzten Tage in Australien und Lena, genieße auch du deine weitere Zeit in Australien und ich wünsche dir bzw. euch viel Erfolg bei allem was ihr euch so vornehmt und einfach eine geniale Zukunft - Wir sehen uns spätestens in Deutschland! ;-)



Ich wünsche allen eine tolle 3. Adventswoche! Liebe Grüße aus Australien!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Great Barrier Reef

So, hier nochmal ein paar Unterwasser-Fotos vom Great Barrier Reef.

 Schnorcheln am Great Barrier Reef

















Ich weiß, leider ist beim Hochladen der Fotos ein bisschen was schief gelaufen, deshalb haben sie Fehler oder sind nur halb hochgeladen. Die wichtigsten Motive erkennt man allerdings trotzdem, denke ich.













Liebe Grüße, Daniel

Cairns - die Erste

Wie schon berichtet, bin ich am Samstag in Cairns angekommen und seitdem ist schon wieder viel passiert.
An den ersten zweieinhalb Tagen haben wir uns Cairns angeschaut und schon einmal die wichtigsten Spots rausgesucht. Natürlich hat das "Abkühlen" in der Lagune auch einen großen Teil dieser Zeit eingenommen. Wirklich abkühlen kann man darin allerdings nicht. Das Wasser ist, durch die Sonneneinstrahlung, teilweise so aufgeheizt, dass man friert, wenn man aus dem Wasser kommt... bei einer Lufttemperatur von ca. 32°C.

Da wir hier wieder eine Menge Freunde getroffen haben, waren wir schon bei den Cairns Nightmarkets, was eigentlich nur ein relativ großer Souvenir- und Touri-Markt ist. Trotzdem recht nett und heute Abend werden wir wohl nochmal dort vorbeischauen. Ohne Frage haben wir auch schon eine Menge Bars und "Clubs" getestet, uns eine Unterkunft für die restliche Zeit in Cairns gesucht und eine Menge "Free Meal Voucher" gesammelt. Mit denen bekommt man eine mittlere Portion des Tagesgerichts in dem jeweiligen Pub. Eigentlich eine gute Sache. Durch einen solchen Bar-Besuch, habe ich auch zum ersten mal einen "Wet T-Shirt Contest" gesehen und war... auf jeden Fall überrascht. Ich hatte es mir etwas... braver und bekleideter vorgestellt, aber naja, man lernt nie aus. Gut, das Preisgeld liegt auch immer zwischen 200 und 500 Dollar cash. ;-D
Unser neues Hostel bietet täglich sehr günstige oder gratis Shuttle-Fahrten zu sehenswerten Orten in und rund um Cairns an. Aus diesem Grund sind wir am Dienstag in den botanischen Gärten gewesen und werden uns morgen einen der Strände um Cairns anschauen.



Gestern hatte ich mein bis jetziges Highlight in Cairns. Ich war am Great Barrier Reef Flaschentauchen. So etwas muss man einfach gemacht haben. Ursprünglich hatte ich leichte Bedenken, weil ich vor über 10 Jahren eine Operation an den Ohren hatte und mir die Sache des Druckausgleichs Sorgen bereitet hat. Erst war es auch total ungewohnt, also das Atmen "aus der Flasche". Ich muss gestehen, dass ich zunächst auch gleich wieder rauswollte. Unser Tauchlehrer war allerdings wirklich lässig drauf und die anfängliche Panik und damit verbundene Kurzatmigkeit schnell vergessen. Der 25-minütige Intro-Dive kam mir vor wie 5 Minuten und der Druckausgleich war überhaupt kein Problem. Mit etwas Übung und Gewöhnung geht alles. Da wir keinen Tauchschein haben, blieb es beim Einfühurungstauchen. Den Rest der Tauchfahrt haben wir dann geschnorchelt und mit der vorher ausgeliehenen Unterwasserkamera eine Menge recht ansehnlicher Bilder gemacht, finde ich! Schade ist nur, dass vor allem die asiatischen Touristen wenig Rücksicht auf die Natur genommen, Korallen angefasst, sich auf's Riff gestellt und Korallen beschädigt haben. Bei unserer Tauchfahrt waren es hauptsächlich Touristen dieser Herkunft. Selbstverständlich möchte ich kein Generalurteil fällen. Wahrscheinlich machen es eine Menge Touristen jeder Herkunft. Wirklich deprimierend, wenn man sich überlegt dass Korallen viele Jahrzehnte (oft mehr) brauchen, um solchen Größen zu erreichen und täglich viele hundert, wenn nicht tausende Touristen zum Great Barrier Reef gefahren werden.
Trotzdem fasziniert mich die Unterwasserwelt und auch sollte ich, aus finanziellen Gründen, früher nach hause müssen, ein Tauchschein muss auf jeden Fall noch drin sein ;-)

Das ist es aber noch nicht gewesen. Kommende Woche stehen noch zwei größere Touren an und die Abende in Cairns sind sowieso immer nett. Fabian ist jetzt überings in Begleitung. Violet und er passen wirklich gut zueinander! ;-)

Mehr werde ich dann demnächst berichten! Liebe Grüße aus dem tropischen Cairns!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Fotos von Mission Beach

Wie versprochen, hier einmal ein kleiner Eindruck von Mission Beach - An und für sich, ist es doch schon
recht paradiesisch ;-)



 Ausblick von unserem Hostel-"Balkon".
Mission Beach











Sonntag, 4. Dezember 2011

Townsville und Mission Beach

Nach unserem Aufenthalt auf Magnetic Island haben wir noch eine Nacht in Townsville verbracht, da unsere Greyhound-Verbindung sonst nicht hingehauen hätte. Unser dortiges Hostel lag 3,5 Kilometer ausserhalb und in einem großen Gewerbegebiet. Diese 3,5km sind wir natürlich gelaufen und ich muss sagen, dass ich in meinem Leben warscheinlich noch nie so geschwitzt habe. Mein T-Shirt war komplett nass und es ist bis zum nächsten Tag auch nicht getrocknet. Auch wenn die Umgebung vom Hostel wenig vielversprechend aussah, hat das Hostel in jedem Falle überzeugt. Es ist eine super renovierte Altbau-Villa mit hohen Decken, großen Sälen, in denen jeder sein Eckchen finden konnte. Auch Bäder und Küche sahen echt gut aus. So eine Küche werde ich wohl in meinem Leben nicht haben oder zumindest nicht in naher Zukunft. Alles in allem ein klasse Hostel. Obwohl ich so geschwitzt hatte, habe ich nachts gefrohren - warum? Irgendjemand hatte die Klimaanlage, im Zimmer, auf min. 15°C gestellt und die Fernbedienung verschwinden lassen. Da wir nur ein normales Bettlaken zum zudecken hatten wurde es wirklich kalt. Man rechnet ja auch nicht mit sowas... Ich habe nachts meine Badehose und mein T-Shirt wieder angezogen und mir mein Kissen in den Nacken gelegt, weil es einfach echt unglaublich kalt war. Ich glaube es war bis jetzt das einzige Mal, dass ich im tropischen australischen Norden, morgens, heiß geduscht habe :-D
Am nächsten Morgen konnten wir glücklicherweise den Shuttle-Bus vom Hostel zur Busstation nehmen, sodass wir nicht völlig nassgeschwitzt Bus fahren mussten. Hier haben wir auch die beiden Mädels wiedergetroffen. Unser nächster Stopp war Mission Beach. Ehrlich gesagt lohnt sich Mission Beach nicht wirklich. Unser Hostel lag 15km außerhalb und allgemein ziehen sich die Ortschaften, aus denen Mission Beach besteht, ziemlich hin. Da unser Hostelstaff auch eher nachlässig war, hat das alles nicht so gut hingehauen, wie es sollte. So wartet man schnell mal 2 Stunden mehr, bis einen jemand wieder vom Strand abholt. Wenn man nach Mission Beach fährt, lohnt sich auf jeden Fall ein Auto. Man ist einfach viel flexibler und kann die tropischen Wälder und mit Kokospalmen übersähten Strände viel besser genießen.
Vor unserer Weiterfahrt nach Cairns haben wir dann eine weitere Bekannte aus Agnes Water wiedergetroffen und uns heute, in Cairns, auch wieder mit ihr getroffen.
Cairns ist mal wieder eine größere Stadt, aber lange nicht so groß, wie Surfers Paradise oder Brisbane. Es ist ehrlich gesagt schon ziemlich cool hier oben und auch nicht so heiß und unerträglich, wie alle behaupten. Cairns ist sehr belebt und man kann hier eine Menge unternehmen. Jetzt bleiben wir erstmal in Cairns, bis es am 16. Dezember nach Darwin geht. Eventuell fahren wir noch ein bisschen weiter nach Norden, um uns den Daintree-Regenwald und Cape Tribulation anzuschauen. Natürlich ist das auch alles eine Frage des Geldes.

Ein paar Bilder von Mission Beach und Cairns werden natürlich noch folgen ;-)

Magnetic Island

Die nächste Station unserer Reise war Townsville. Dort angekommen, haben wir allerdings gleich die nächste Fähre zum Magnetic Island genommen und windige 30 Minuten später hatten wir unser Ziel erreicht. Zuvor hatte es aber - mal wieder - Probleme mit unserer Buchung für die Fähre und das Hostel gegeben. Naja, am Ende hat doch noch alles geklappt und wir konnten, da das Hostel fast ausgebucht war, ohne Aufpreis in einem Zweierzimmer schlafen. Magnetic Island liegt direkt vor Townsville's Küste und ist einer der Orte Australiens, die eine sehr hohe Anzahl wilder Koalas aufweisen. Passend dazu, hat unser Hostel dort eine eigene Koala-Station und eine Führung haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Den Rest des ersten Tages haben wir damit verbracht, uns die Insel bzw. die Umgebung von unserem Hostel zu erkunden. Auch wenn die Insel auf der Karte relativ klein aussieht, ist sie doch so groß, dass man auf jeden Fall die öffentlichen Busse vor Ort nutzen sollte, um keine Zeit zu verschenken. Hier habe ich auch zum ersten Mal ein "Stinger-Net" gesehen. Wegen der hohen Dichte an giftigen Nesseltieren wurdne in den Buchten mit Badestränden engmaschige Netze gespannt, die den Großteil der Quallen von den Schwimmern fernhalten sollen.


Die Tropen - Heiß und feucht.














Der zweite Tag begann mit einer Führung durch die Koala- und Wildlife-Station und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bin einigen interessanten Tieren sehr nahe gekommen - wahrscheinlich so nahe, wie sonst nicht mehr.

 Saltwater Crocodile
Kissing a Cockatoo
 Koaladame Matilda
 Carpet-Python












Am Nachmittag haben wir uns Schnorchel, Taucherbrillen und -flossen ausgeliehen und sind zur Florence Bay gelaufen. Da wir den Bus knapp verpasst haben, stand ein 50-minütiger Fußmarsch an, der bei gut 32°C ziemlich anstrengend war. Leider konnte das Schnorcheln dafür auch nicht entschädigen. Die Florence Bay soll zwar der beste Platz zum Schnorcheln auf der Insel sein und das Riff war auch in Sichtweite, doch was vom Strand wie 5 Minuten Schwimmen aussieht, wurde dann schnell zu min. 20. Als ich mich etwas weiter Richtung Riff gewagt habe, nahm auch der Sog auf's offene Meer zu, sodass ich lieber umgekehrt bin. Selbst mit Taucherflossen musste ich mich recht anstrengen, wieder Richtung Strand zu schwimmen. Hohe Wellen und die Ungewissheit über ein vorhandenes Hai-Netz haben die Bedenken dann zusätzlich gestärkt, immerhin waren wir alleine in der Bucht. Zurück sind wir ebenfalls gelaufen und diesmal hat es sich ausgezahlt. Ich habe meinen ersten wilden Koala gesehen. Die sind ja schon echt niedlich, wenn sie in fast menschlichen Posen in Astgabeln sitzen, schlafen und ab und zu in die Sonne blinzeln.

Den Abend und kommenden halben Tag haben wir damit verbracht, uns nett mit zwei deutschen Mädels zu unterhalten, die wir das erste Mal in Coffs Harbour, dann in Airlie Beach, Townsville, auf Magnetic Island und letztendlich auch in Cairns wiedergetroffen haben. Sowas ist schon echt witzig und ich hoffe, dass man sich in Deutschland irgendwann mal wieder über den Weg läuft!

Sonntag, 27. November 2011

Whitsunday Islands

Ahoi! - Am Samstag begann unser Segeltörn durch die Whitsunday Islands vor der australischen Ostküste. Angefangen hat es mit einem recht stressigen morgen und dem Shuttle-Bus zum Hafen von Airlie Beach. Gepäck aufgegeben und rauf auf's Schiff, dann wurde auch schon losgemacht. Glücklicherweise hat das Wetter die ganze Zeit super mitgespielt :-)

Nach ca. 2 Stunden hatten wir unser erstes Ziel erreicht, die Stelle zum Schnorcheln. Leider war das Wasser relativ trüb und bei Flut liegen die Riffe und Korallen ungefähr 6 Meter unter der Wasseroberfläche. Da man mit den Schnorchelbrillen auch keinen Druckausgleich machen kann, wenn man heruntertaucht, taten einem die Ohren bald doch ziemlich weh. Trotzdem konnte ich ein paar Fische erspähen und auch ein paar Korallen. Vor der Tour hatte ich mir noch eine Einweg-Unterwasserkamera zugelegt und mal ein paar Bilder gemacht. Die muss ich aber noch zum Fotoladen bringen, damit ich so von Film auf CD bekomme. Ich bin mal gespannt, wie die geworden sind. Die Anzüge, die wir tragen, sind so genannte "Stinger-Suits". Da, vor allem zwischen November und März, Würfelquallen und andere hochgiftige Nesseltiere hier vermehrt vorkommen, können sie lebensrettent sein - und auch dem Spaß hat es keinen Abbruch getan.
Nach dem Schnorcheln gab es den typischen "Morning Tea" und wir haben uns zur nächsten Station aufgemacht, dem Whitehaven Beach. Der Whitehaven Beach ist der weißeste Strand der Welt und hat einen Quarzgehalt von ca. 99%. Somit wird der Sand auch bei strahlendem Sonnenschein nicht heiß. Es ist wirklich der weißeste Sand, den ich je gesehen habe und bei 27°C Wassertemperatur ließ es sich im seichten Wasser supergut aushalten.
Zurück auf dem Schiff hat uns allen ziemlich der Magen geknurrt, gut das das Mittagessen schon fertig war - ein Aussie BBQ mit Rind, Fisch, Hähnchen, Würstchen, total vielen Salaten und Saucen. Als wir dann weitergefahren sind, nahm der Wind endlich zu und wir konnten das erste Mal richtig segeln. Ich hatte lange keinen so entspannten Tag mehr. Einfach mal die Beine baumeln lassen, die Aussicht auf die wundervollen Whitsunday's genießen und abschalten.

Ja, unser Boot war lila, aber "oho" ;-)
Mit einer max. Segelgeschwindigkeit von 30 Knoten ist sie schon flink, leider hatten wir nicht den Wind dafür. Trotzdem war es ein super Segeltörn!





Während die meisten zurück nach Airlie Beach gefahren sind, haben wir uns auf einer der Inseln absetzen lassen und sind mit einer der Fähren zum Long Island gefahren. Dort haben wir eine Nacht in einem schon recht luxuriösen Resort verbracht. Es hat sich angefühlt, wie ich die Karibik von Bildern kenne und so habe ich mir meine Zeit in Australien auch vorgestellt. Das, war mein erster Advent 2011:


Am heutigen Nachmittag ging es dann zurück nach Airlie Beach, doch nicht für lange. Morgen fahren wir, um 07:00h, mit dem Greyhound-Bus weiter nach Townsville und von dort aus auf's Magnetic Island. Bei ihrer Entdeckung durch James Cook, haben die Schiffskompasse etwas verrückt gespielt, sodass James Cook auf ein magnetisches Feld geschlossen hat, daher der Name.

Ich werde mich bald wieder mit einem neuen Post melden und bis dahin wünsche ich allen einen superschönen ersten Advent! Beste Grüße aus Australien!

Donnerstag, 24. November 2011

Agnes Water, Town of 1770 und Airlie Beach

Am Folgetag ging es weiter nach Agnes Water, ein sehr kleines Städtchen, direkt am Strand 3,5 Stunden nördlich von Hervey Bay. Hier war es noch einmal deutlich wärmer, als in Hervey Bay und Rainbow Beach. Den Unterschied von 31°C auf ca. 35-36°C merkt man dann doch erstaunlich stark.

Unser Hostel war wirklich gut. Nachdem wir bis jetzt eigentlich eher schlechte oder mittelmäßige "Independent Hostels", Hostels, die nicht zum YHA-Verband gehören, gemacht hatten, war dieses Hostel wirklich unglaublich gut und hat definitiv eine ganze Menge guter YHA-Hostels getoppt! Leider ohne Pool, aber es war das Hostel mit kürzestem Weg zum Strand, der auch ziemlich sauber war. Allerdings muss man mittlerweile schon ein bisschen im Wasser bleiben, um sich "abzukühlen". Bei einer Wasser-Temperatur von 27°C, ist es im Wasser oft wärmer als in einer leichten Brise über der Wasseroberfläche.
Nachdem wir am Tag unserer Ankunft nur "relaxed" haben, sind wir am zweiten Tag Motorrad-Fahren gewesen. Für die jenigen, die einen Motorrad-Führerschein haben, ist es bestimmt etwas langweilig, aber für die jenigen, die noch nie Motorrad gefahren sind, macht es auf jeden Fall Spaß auf kleinen Automatik-Maschinen über die australischen Highways zu brausen. Über 70kmh hat meine geschafft, dann ein paar denkwürdige Geräusche von sich gegeben, sodass ich es anschließend bei 60-65kmh belassen habe :-D Nach 2 Stunden rumgedüse haben wir uns, mit unserer ca. 50-Leute starken Gruppe, den Sonnenuntergang in Town of 1770 angeschaut. Das ist ein Dorf ein paar Kilometer nördlich von Agnes Water. Ich fand den ganzen Nachmittag einfach unglaublich und es ist definitiv eine der besten Touren meiner Australienreise.Ich hoffe sehr, dass noch ein paar Touren dieser Sorte folgen werden ;-)


Am Abend des dritten Tages in Agnes Water ging es mit dem Nachtbus nach Airlie Beach, von wo am Samstag unser Segeltörn zu den Whitsunday-Islands startet. Ich bin sehr auf den weißesten Strand der Welt gespannt und kann nur hoffen, dass das Wetter mitspielt. Nachdem wir von Agnes Water nach Airlie Beach über 700km zurückgelegt haben, merkt man hier schnell, dass man den Tropen nicht mehr allzu fern ist. Hier liegt die Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 70% und dazu kommt noch die Lufttemperatur von ca. 30°C.
Airlie Beach ist um einiges größer als Agnes Water und sehr touristisch geprägt - dementsprechend sind auch die Preise. Trotzdem sieht es echt klasse aus - tolle Promenaden, viele Läden, viel Party und wieder eine öffentliche und künstlich angelegte, aber kostenlose Lagune zum Relaxen und "Abkühlen".

 Die Lagune
 Vor Airlie Beach

Nett, wie wir sind, haben wir natürlich unser Mittagessen mit zwei Kakadus geteilt ;-)











Nach unserem Segeltörn am Wochenende geht es weiter Richtung Norden - nach Townsville und auf's Magnetic Island. Kaum zu glauben, dass wir nächste Woche Samstag schon unser vorläufiges Ziel - Cairns - erreicht haben werden. Da uns unser Erspartes doch sehr schnell durch unsere Finger rinnt und wir zwei Wochen ins Cairns verbringen werden, wollen wir versuchen dort schon mal wieder eine Woche zu arbeiten, um die Reisekasse wieder etwas aufzustocken. Mal sehen, ob das klappt ;-)

Beste Grüße aus Airlie Beach,
Daniel