Es gibt mal wieder ein bisschen was zu berichten. Die ersten drei Tage dieser Woche waren relativ hart. Montag haben wir 9, Dienstag 12 und Mittwoch 10 Stunden gearbeitet. John hat uns um 7 abgeholt, wir sind dann um 09:30 zum putzen wieder zum Hostel und anschließend wieder zur Arbeit gefahren. Das angenehme ist, dass es diese Woche bei den drei Arbeitstagen geblieben ist und wir - wegen der hohen Stundenzahl - trotzdem gutes Geld verdient haben.
Außerdem haben wir am Sonntag und Montag nette Gesellschaft von einer anderen deutschen Backpackerin gehabt. Mit ihr sind wir dann ein bisschen durch Coffs Harbour geschlendert und als wir auf der Seebrücke (Jetty) standen, konnten wir, keine 10 Meter unter und neben uns, Delfine sichten. Ein klasse Erlebnis!
Da John am Wochenende Verwandte in Queensland besucht, hat er uns seinen Truck (einen Nissan Navara) geliehen, mit dem wir dann auch gleich erstmal ein paar kleine Roadtrips gemacht haben.
Das erste Ziel war Dorrigo. In der Umgebung des ca. 150 km im Inland liegenden Städtchens haben wir uns ein paar Nationalparks, Regenwälder und Wasserfälle angeschaut. Am Ende der Tour ging es zum Point Lookout im New England National Park. Der liegt in einer Höhe von 1563m ü. NN. Der Ausblick war atemberaubend und niemand sonst war zur selben Zeit dort oben.
Nachdem der gestrige Roadtrip so genial war, sind wir heute nochmal ein wenig in den Süden, nach Sawtell und Nambucca Heads gefahren. An den Stränden beider Städte münden Flüsse in den Pazifik und formen eine einzigarte Strandlandschaft (Ich hoffe, die Fotos können es einigermaßen wiedergeben).
So langsam gewöhne ich mich auch an das Fahren auf der anderen Straßenseite und der Roadtrip war auch auf jeden Fall erfahrungsreich. Auf dem Weg nach Dorrigo bin ich eine enge und steile Bergpiste hochgefahren. Man muss sich wirklich darauf konzentrieren und ich kann nur raten, sich in Australien an die vorgeschlagenen Geschwindigkeiten für Kurven zu halten! Macht man das, vor allem auf solchen Straßen, nicht, kommt man ganz schnell mal ins Schlittern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auf der Straße echt nicht so angenehm ist, wenn das Auto hinten ausbricht. Im Großen und Ganzen waren unsere Ausflüge wirklich klasse und wir konnten endlich mal etwas von der Umgebung von Coffs Harbour bestaunen!
Skywalk, Dorrigo National Park - Dorrigo, NSW
Rainforest, Dorrigo National Park
Dangar Falls - Dorrigo
Ebor Falls, Guy Fawkes River National Park - Ebor, NSW
Upper (Ebor-) Falls
New England National Park - NSW
Aussicht von "Point Lookout" (1563m ü. NN)
Alles ist hier eben etwas größer bzw weiter ;-)
Der Truck!
Sawtell, NSW
Nambucca Heads, NSW
Road-Trip! :-)
Im nächsten Post folgen dann noch ein paar Fotos von Coffs Harbour. Immerhin muss ich ja auch nochmal ein paar Bilder von der Stadt posten, in der ich schon 6 Wochen lebe und noch weitere 5 bleiben werde!
Liebe Grüße!
Freitag, 30. September 2011
Samstag, 24. September 2011
Rally-Photos
Bei mir gibt es momentan nicht viel neues. Ich putze immernoch 7 Tage die Woche im Hostel und arbeite 5-6 Tage bei John. Auf der einen Seite fängt es an, etwas zu nerven und die Lust zum Arbeiten ist nicht immer da, aber man beißt sich so durch. Immerhin finanziere ich mir damit meine Weiterreise Anfang November.
Ein paar kleine Neuigkeiten gibt es aber doch schon. Ich bin am Freitag zum ersten mal selbst "richtig" Auto gefahren, sprich mit John's großem Pick-Up. Es ist wirklich ungewohnt, auf der falschen Straßenseite zu fahren. Fabian ist gleich morgens mal alleine gefahren, weil wir für den Maler-Job ein paar Dinge bei John vergessen haben. Bei John angekommen, hatte der Pick erstmal einen Platten. Glücklicherweise hat Jered, ein amerikanischer Backpacker, gerade bei Johns Haus gearbeitet, sodass Fabian den Reifen nicht alleine wechseln musste. Ich glaube, dass es auch seinem Englisch gut getan hat. Immerhin musste er sich ja mit Jered unterhalten.
Als ich dann später gefahren bin, ist glücklicherweise nichts in der Richtung passiert. Allerdings sind hier die Kreisverkehre komplett anders als in Deutschland. Hier blinkt man nicht wenn man aus dem Kreisel rausfahren möchte, sondern wenn man reinfährt und dann in die Richtung, in die man wieder raus möchte. Das heißt, dass, wenn man quasi gerade aus weiter will, gar nicht blinkt. Ist also wie an einer Kreuzung. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe zwar die richtige Ausfahrt vom Kreisel genommen, aber auf der falschen Seite. Als mir dann plötzlich ein Auto entgegen kam, konnte ich gerade noch so wieder auf meine Seite ausweichen - Hoffentlich haben mich nicht zu viele gesehen. Immerhin steht der Firmenname auf dem Pick-Up :-D
Trotzdem macht das Autofahren hier genausoviel Spaß und sonst bin ich auch eigentlich ganz sicher und annehmbar gefahren, denke ich.
Noch 6 Wochen in Coffs Harbour, dann geht es weiter! Es hört sich jetzt vielleicht so an, als würde ich hier so schnell wie möglich weg wollen, das stimmt aber so auf keinen Fall. Hier zu leben und zu arbeiten ist einfach klasse. Wenn, wie die letzten drei bis vier Wochen, das Wetter mitspielt, kann man zwischen den Jobs im Pool baden, in der Sonne relaxen und am Wochenende einen Tag am Strand verbringen. Hinzu kommt noch, dass man jeden Tag auf nette neue Leute trifft.
So jetzt gibt es - wie versprochen - endlich mal ein paar Fotos vom "World Rally Championship Australia":

Bis dem nächst, beste Grüße aus Coffs Harbour!
Ein paar kleine Neuigkeiten gibt es aber doch schon. Ich bin am Freitag zum ersten mal selbst "richtig" Auto gefahren, sprich mit John's großem Pick-Up. Es ist wirklich ungewohnt, auf der falschen Straßenseite zu fahren. Fabian ist gleich morgens mal alleine gefahren, weil wir für den Maler-Job ein paar Dinge bei John vergessen haben. Bei John angekommen, hatte der Pick erstmal einen Platten. Glücklicherweise hat Jered, ein amerikanischer Backpacker, gerade bei Johns Haus gearbeitet, sodass Fabian den Reifen nicht alleine wechseln musste. Ich glaube, dass es auch seinem Englisch gut getan hat. Immerhin musste er sich ja mit Jered unterhalten.
Als ich dann später gefahren bin, ist glücklicherweise nichts in der Richtung passiert. Allerdings sind hier die Kreisverkehre komplett anders als in Deutschland. Hier blinkt man nicht wenn man aus dem Kreisel rausfahren möchte, sondern wenn man reinfährt und dann in die Richtung, in die man wieder raus möchte. Das heißt, dass, wenn man quasi gerade aus weiter will, gar nicht blinkt. Ist also wie an einer Kreuzung. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe zwar die richtige Ausfahrt vom Kreisel genommen, aber auf der falschen Seite. Als mir dann plötzlich ein Auto entgegen kam, konnte ich gerade noch so wieder auf meine Seite ausweichen - Hoffentlich haben mich nicht zu viele gesehen. Immerhin steht der Firmenname auf dem Pick-Up :-D
Trotzdem macht das Autofahren hier genausoviel Spaß und sonst bin ich auch eigentlich ganz sicher und annehmbar gefahren, denke ich.
Noch 6 Wochen in Coffs Harbour, dann geht es weiter! Es hört sich jetzt vielleicht so an, als würde ich hier so schnell wie möglich weg wollen, das stimmt aber so auf keinen Fall. Hier zu leben und zu arbeiten ist einfach klasse. Wenn, wie die letzten drei bis vier Wochen, das Wetter mitspielt, kann man zwischen den Jobs im Pool baden, in der Sonne relaxen und am Wochenende einen Tag am Strand verbringen. Hinzu kommt noch, dass man jeden Tag auf nette neue Leute trifft.
So jetzt gibt es - wie versprochen - endlich mal ein paar Fotos vom "World Rally Championship Australia":
Bis dem nächst, beste Grüße aus Coffs Harbour!
Samstag, 17. September 2011
Business as usual
Bei mir gibt es momentan leider nicht viel neues zu berichten.
Mein Notebook hat letzte Woche - fast direkt nach meinem letzten Post - den Geist aufgegeben und ich werde es morgen mal zu einem Fachgeschaeft bringen und ich hoffe, dass es schnellstmoeglich repariert werden kann und wieder einsatzbereit ist. Aus diesem Grund kann ich momentan auch noch keine Bilder der Rally Australia und allgemein ein paar neue Bilder posten.
Sonst haben wir diese Woche wieder 6 Tage bei John und - mit dem morgigen Tag - 7 Tage im Hostel geputzt. Es ist manchmal ziemlich hart, aber wenn man am Ende der Woche seine Lohntuete in den Haenden haelt und man einen grossen Teil davon fuer die Weiterreise sparen kann ist das wirklich beruhigend und man kann den einen oder die 1,5 freien Tage geniessen. Heute waren wir - wie letzte Woche Sonntag - im Meer baden. Bei 19 Grad letzte Woche und 21 Grad Wassertemperatur diese Woche kann man das schon mal machen. Wenn, wie heute, noch 26 Grad Lufttemperatur und strahlend blauer Himmel dazukommen, ist es natuerlich noch angenehmer.
Mittlerweile baue ich bein John nicht nur mit an seiner Strasse, sondern streiche auch bei anderen Leuten. Er macht das so nebenbei, weil - wie er selbst sagt - ihm sonst langweilig waere (mit 68) und er so die Kosten fuer den Strassenbau etwas daempfen kann, obwohl er es finanziell nicht zwingend noetig hat, denke ich. Ich finde das ziemlich bemerkenswert! Und das hat mir auch gezeigt, dass wenn man arbeiten will, man auch immer Arbeit findet. Viele wollen halt nur nicht gewisse Jobs machen. Das wird mir auf jeden Fall auf meinem weiteren Lebensweg in Erinnerung bleiben. Manchmal muss man halt auch die Arbeiten machen, die nicht zu den Beliebtesten gehoeren. Dafuer hat man dann aber einen Job und kann sich ueber Wasser halten.
Neben solchen kleinen lehrreichen Eindruecken, lerne ich auch viele weitere handwerkliche Fertigkeiten. Das ist wirklich klasse und fuer das weitere Leben sicher ungemein hilfreich!
Ich spiele auch mit dem Gedanken noch die Green-/Whitecard zu machen. Diese braucht man, um beispielsweise auf oeffentlichen Baustellen arbeiten zu duerfen. Aber das haengt natuerlich auch wieder vom Zeitfaktor und dem Finanziellen ab. Noch arbeiten wir weitere 7 Wochen fuer John und anschliessend geht es auf die naechste Reise!
Ich hoffe, dass ich bald neue Fotos einstellen kann.
Liebe Gruesse,
Daniel
Mein Notebook hat letzte Woche - fast direkt nach meinem letzten Post - den Geist aufgegeben und ich werde es morgen mal zu einem Fachgeschaeft bringen und ich hoffe, dass es schnellstmoeglich repariert werden kann und wieder einsatzbereit ist. Aus diesem Grund kann ich momentan auch noch keine Bilder der Rally Australia und allgemein ein paar neue Bilder posten.
Sonst haben wir diese Woche wieder 6 Tage bei John und - mit dem morgigen Tag - 7 Tage im Hostel geputzt. Es ist manchmal ziemlich hart, aber wenn man am Ende der Woche seine Lohntuete in den Haenden haelt und man einen grossen Teil davon fuer die Weiterreise sparen kann ist das wirklich beruhigend und man kann den einen oder die 1,5 freien Tage geniessen. Heute waren wir - wie letzte Woche Sonntag - im Meer baden. Bei 19 Grad letzte Woche und 21 Grad Wassertemperatur diese Woche kann man das schon mal machen. Wenn, wie heute, noch 26 Grad Lufttemperatur und strahlend blauer Himmel dazukommen, ist es natuerlich noch angenehmer.
Mittlerweile baue ich bein John nicht nur mit an seiner Strasse, sondern streiche auch bei anderen Leuten. Er macht das so nebenbei, weil - wie er selbst sagt - ihm sonst langweilig waere (mit 68) und er so die Kosten fuer den Strassenbau etwas daempfen kann, obwohl er es finanziell nicht zwingend noetig hat, denke ich. Ich finde das ziemlich bemerkenswert! Und das hat mir auch gezeigt, dass wenn man arbeiten will, man auch immer Arbeit findet. Viele wollen halt nur nicht gewisse Jobs machen. Das wird mir auf jeden Fall auf meinem weiteren Lebensweg in Erinnerung bleiben. Manchmal muss man halt auch die Arbeiten machen, die nicht zu den Beliebtesten gehoeren. Dafuer hat man dann aber einen Job und kann sich ueber Wasser halten.
Neben solchen kleinen lehrreichen Eindruecken, lerne ich auch viele weitere handwerkliche Fertigkeiten. Das ist wirklich klasse und fuer das weitere Leben sicher ungemein hilfreich!
Ich spiele auch mit dem Gedanken noch die Green-/Whitecard zu machen. Diese braucht man, um beispielsweise auf oeffentlichen Baustellen arbeiten zu duerfen. Aber das haengt natuerlich auch wieder vom Zeitfaktor und dem Finanziellen ab. Noch arbeiten wir weitere 7 Wochen fuer John und anschliessend geht es auf die naechste Reise!
Ich hoffe, dass ich bald neue Fotos einstellen kann.
Liebe Gruesse,
Daniel
Samstag, 10. September 2011
Alltag
Lansgam spielt sich hier der Alltag ein und das ist wirklich gut. Ohne Alltag würde ich mich hier nicht so wohl fühlen, es momentan der Fall ist. Es ist toll, endlich einen bzw. zwei geregelte Jobs zu haben und so viel Geld zu verdienen, dass ich mich über Wasser halten und etwas sparen kann. Außerdem lernt man die freien Tage wirklich zu schätzen und geht mal ein bisschen unter Leute. So lernen wir ein paar neue Leute kennen und vielleicht entwickeln sich ja auch ein paar Freundschaften. Dabei ist es auch ziemlich hilfreich, dass wir im Hostel wohnen. So kommen wir zwangsweise immer in Kontakt mit neuen Gästen, egal ob international oder national.
Momentan besteht unser Zimmer beispielsweise aus einem Australier, einer Britin und zwei Deutschen - uns.
Ich genieße jede freie Minute und freue mich riesig auf die Zukunft, egal wie diese aussehen wird.
Diese Woche ist die "Rally Australia" zu Gast in Coffs Harbour. Das scheint hier das größte Ereignis des Jahres zu sein und das Hostel ist fast ausgebucht. Der negative Aspekt ist, dass es dieses Wochenende hier verdammt laut und schmutzig ist und wir daher eine ganze Menge mehr zu putzen haben, andererseits sind noch mehr Leute in der Stadt und als die Rally Donnerstag angefangen hat, haben wir uns gedacht, dass wir uns - wenn wir schon mal hier sind - auch ein Ticket kaufen müssten. Gesagt, getan, am Abend sind wir zur Rally gegangen. Auch wenn ich sonst eigentlich nicht so an Autorennen interessiert bin, hat es sich voll gelohnt und es hat eine Menge Spaß gemacht. Immerhin ging die Strecke fast direkt am Strand vorbei und wir standen vielleicht 10 Meter von der Rennstrecke entfernt - an der Absperrung. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass auch deutsche Piloten am Start sind. Immerhin ist es die Weltmeisterschaft, soweit ich weiß! Ein paar Fotos werden auf jeden Fall folgen und vielleicht auch ein Video.
-> Bilder kommen dem nächst!
Liebe Grüße aus Coffs Habour!
Momentan besteht unser Zimmer beispielsweise aus einem Australier, einer Britin und zwei Deutschen - uns.
Ich genieße jede freie Minute und freue mich riesig auf die Zukunft, egal wie diese aussehen wird.
Diese Woche ist die "Rally Australia" zu Gast in Coffs Harbour. Das scheint hier das größte Ereignis des Jahres zu sein und das Hostel ist fast ausgebucht. Der negative Aspekt ist, dass es dieses Wochenende hier verdammt laut und schmutzig ist und wir daher eine ganze Menge mehr zu putzen haben, andererseits sind noch mehr Leute in der Stadt und als die Rally Donnerstag angefangen hat, haben wir uns gedacht, dass wir uns - wenn wir schon mal hier sind - auch ein Ticket kaufen müssten. Gesagt, getan, am Abend sind wir zur Rally gegangen. Auch wenn ich sonst eigentlich nicht so an Autorennen interessiert bin, hat es sich voll gelohnt und es hat eine Menge Spaß gemacht. Immerhin ging die Strecke fast direkt am Strand vorbei und wir standen vielleicht 10 Meter von der Rennstrecke entfernt - an der Absperrung. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass auch deutsche Piloten am Start sind. Immerhin ist es die Weltmeisterschaft, soweit ich weiß! Ein paar Fotos werden auf jeden Fall folgen und vielleicht auch ein Video.
-> Bilder kommen dem nächst!
Liebe Grüße aus Coffs Habour!
Samstag, 3. September 2011
Endlich das erste selbstverdiente Geld!
So, leider konnte ich mich unter der Woche nicht melden bzw. meinen Blog nicht aktualisieren, weil wir endlich arbeiten konnten. Nebenbei war dann leider keine Zeit und ich hatte nicht das Geld, ins Internet zu gehen.
Am Montag ging es - wie gesagt - endlich das erste Mal zum arbeiten. John hat uns nach dem Putzen im Hostel abgeholt und wir konnten unsere ersten 4 Stundenlöhne verdienen.
John hat sich vor längerer Zeit eine Bananenfarm auf einem Berg bei Coffs Harbour gekauft. Dort hat er alleine, abgesehen von ein paar helfenden Händen, angefangen sein Haus zu bauen und ist dort auch schon eingezogen. Zwischenzeitlich hat er das Bananenfarmen, wegen niedrigem Bananenpreis, aufgeben und nun stehen nur noch ein paar Bananen- und Avocadopflanzen für den Eigenbedarf auf seinem Grundstück.
Wir helfen ihm nun, eine neue, kürzere Betonstraße von der nächst größeren Straße zu seinem Haus zu bauen.
Ehrlich gesagt macht es wirklich Spaß für ihn zu arbeiten. Natürlich ist der Job echt hart und abends fällt man total müde ins Bett, allerdings weiß man, dass man endlich sein eigenes Geld verdient und dass diese Sorgen endlich wegfallen.
Hinzu kommt noch, dass er extrem nett und cool drauf ist und uns eine Menge an handwerklichen Dingen zeigt. Ich weiß nun, wie man zementiert, Beton schneidet, Stahlbeton konstruiert, usw.. Nebenbei hilft er Fabian beim Englisch-Lernen und wenn er weiß, dass wir nichts zum Mittag hatten, gibt er uns Abends eine Pizza aus. Heute hat er uns nach der Arbeit auch einen Kaffee spendiert. Es macht wirklich eine Menge Spaß! Das tolle ist seine unglaubliche Hilfsbereitschaft. Als wir erwähnt hatten, dass wir seit über 4 Wochen in Australien sind und noch nicht surfen waren, bot er uns sofort an, uns das mal beizubringen. Eigentlich wollten wir das morgen machen, aber dann ist hier Vatertag. Verschoben ist aber wohl nicht aufgehoben, hoffe ich ;-)
Durch ihn bin auch das erste mal in Australien gefahren. Plötzlich fragte er, ob wir einen Führerschein haben und schon saß ich hinterm Steuer. Ich hoffe, dass ich mich mit seinem Truck (4x4-Pick-Up) nicht allzu schlecht angestellt habe. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich vorher noch nie so steile Steigungen und unbefestigte Bergpisten hoch- und runtergefahren bin.
Ich bin ihm unglaublich dankbar, dass er das alles für uns organisiert und ich muss sagen, dass das unsere etwas negativen Erfahrungen von der Farm auf jeden Fall um einiges mehr als ausgleicht!
Den Job haben wir überrings - sofern noch nicht erwähnt - über das Hostel bekommen. Als wir gesagt haben, dass wir hier 2 Monate putzen würden, haben die ihre Kontakte spielen lassen. Für alle die, die auch ein Jahr in Australien arbeiten und reisen wollen, kann ich jetzt schon mal sagen., dass man hier über Kontakte und vor allem den persönlichen Kontakt viel mehr Job-Möglichkeiten bekommt, als wenn man sich im Internet erkundigt. Das ist zumindest meine Erfahungen und andere Backpacker bestätigen das ebenfalls. Auf die Stellenangebote im Internet bewerben sich ziemlich viele und daher ist es wohl eher schwierig, dort etwas zu finden. Soll jetzt nicht heißen, dass es da keine Chance gibt, einige Backpacker die ich kennengelernt habe, haben dort ein paar Jobs gefunden, viele aber auch nicht. Zu denen gehöre ich auch. Ich habe einige Bewerbungen geschrieben und Telefonate geführt und es hat sich nie was ergeben. Allerdings ist das jetzt lediglich meine Meining. Jeder sollte da seine eigenen Erfahrungen machen, finde ich. Wenn man offen, gesprächig und höflich ist, ergibt sich bestimmt etwas! Wie gesagt, vor allem wenn man persönlich mit den Leuten spricht.
Man erlebt hier immer irgendwas. Heute hat jemand einen Mercedes in einem Wald auf dem Berg abgestellt und angezündet, wo auch die Farm ist. Sowas bringt dann mal ein bisschen Spannung und Aufregung in den Alltag. Sonst ist es hier eigentlich eher ruhig. Jetzt, wo ich arbeite, entwickelt sich wieder ein angenehmer Alltag und man genießt die freien Tage. Heute Nachtmittag hat unsere Arbeitswoche geendet und wir sind erstmal - nachdem wir unseren Pay-Check bekommen haben - essen gegangen. Eigentlich ist es viel zu teuer, aber es war wirklich lecker und außerdem wollten wir mal ein bisschen Abwechslung von Nudeln und Toast bekommen ;-)
Morgen geht es dann Einkaufen und zum Friseur. Es wird mal wieder Zeit, dass die Haare etwas geschnitten werden. Immerhin hat hier mittlerweile der Frühling angefangen. Mal schauen, ob ich denen versuche zu erklären, wie ich es geschnitten haben möchte oder ob ich einfach sage 8 Millimeter und gut ;-D
Nächste Woche findet in Coffs Harbour die Rally Australia statt. Ein ziemlich großes und populäres Autorennen, das zum ersten Mal hier stattfindet. Dementsprechent sind hier alle ziemlich fleißig am Vobereiten und das Hostel ist schon seit ein paar Wochen ausgebucht. Als "Cleaning-Staff" konnten wir uns glücklicherweise ein bzw. zwei Betten sichern. Da werden wir wohl täglich ein bisschen länger putzen müssen, aber immerhin können wir so das verdiente Geld größtenteils sparen.
So genug erzählt, hier einmal ein paar Fotos:
Bei der Arbeit...
Am Montag ging es - wie gesagt - endlich das erste Mal zum arbeiten. John hat uns nach dem Putzen im Hostel abgeholt und wir konnten unsere ersten 4 Stundenlöhne verdienen.
John hat sich vor längerer Zeit eine Bananenfarm auf einem Berg bei Coffs Harbour gekauft. Dort hat er alleine, abgesehen von ein paar helfenden Händen, angefangen sein Haus zu bauen und ist dort auch schon eingezogen. Zwischenzeitlich hat er das Bananenfarmen, wegen niedrigem Bananenpreis, aufgeben und nun stehen nur noch ein paar Bananen- und Avocadopflanzen für den Eigenbedarf auf seinem Grundstück.
Wir helfen ihm nun, eine neue, kürzere Betonstraße von der nächst größeren Straße zu seinem Haus zu bauen.
Ehrlich gesagt macht es wirklich Spaß für ihn zu arbeiten. Natürlich ist der Job echt hart und abends fällt man total müde ins Bett, allerdings weiß man, dass man endlich sein eigenes Geld verdient und dass diese Sorgen endlich wegfallen.
Hinzu kommt noch, dass er extrem nett und cool drauf ist und uns eine Menge an handwerklichen Dingen zeigt. Ich weiß nun, wie man zementiert, Beton schneidet, Stahlbeton konstruiert, usw.. Nebenbei hilft er Fabian beim Englisch-Lernen und wenn er weiß, dass wir nichts zum Mittag hatten, gibt er uns Abends eine Pizza aus. Heute hat er uns nach der Arbeit auch einen Kaffee spendiert. Es macht wirklich eine Menge Spaß! Das tolle ist seine unglaubliche Hilfsbereitschaft. Als wir erwähnt hatten, dass wir seit über 4 Wochen in Australien sind und noch nicht surfen waren, bot er uns sofort an, uns das mal beizubringen. Eigentlich wollten wir das morgen machen, aber dann ist hier Vatertag. Verschoben ist aber wohl nicht aufgehoben, hoffe ich ;-)
Durch ihn bin auch das erste mal in Australien gefahren. Plötzlich fragte er, ob wir einen Führerschein haben und schon saß ich hinterm Steuer. Ich hoffe, dass ich mich mit seinem Truck (4x4-Pick-Up) nicht allzu schlecht angestellt habe. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich vorher noch nie so steile Steigungen und unbefestigte Bergpisten hoch- und runtergefahren bin.
Ich bin ihm unglaublich dankbar, dass er das alles für uns organisiert und ich muss sagen, dass das unsere etwas negativen Erfahrungen von der Farm auf jeden Fall um einiges mehr als ausgleicht!
Den Job haben wir überrings - sofern noch nicht erwähnt - über das Hostel bekommen. Als wir gesagt haben, dass wir hier 2 Monate putzen würden, haben die ihre Kontakte spielen lassen. Für alle die, die auch ein Jahr in Australien arbeiten und reisen wollen, kann ich jetzt schon mal sagen., dass man hier über Kontakte und vor allem den persönlichen Kontakt viel mehr Job-Möglichkeiten bekommt, als wenn man sich im Internet erkundigt. Das ist zumindest meine Erfahungen und andere Backpacker bestätigen das ebenfalls. Auf die Stellenangebote im Internet bewerben sich ziemlich viele und daher ist es wohl eher schwierig, dort etwas zu finden. Soll jetzt nicht heißen, dass es da keine Chance gibt, einige Backpacker die ich kennengelernt habe, haben dort ein paar Jobs gefunden, viele aber auch nicht. Zu denen gehöre ich auch. Ich habe einige Bewerbungen geschrieben und Telefonate geführt und es hat sich nie was ergeben. Allerdings ist das jetzt lediglich meine Meining. Jeder sollte da seine eigenen Erfahrungen machen, finde ich. Wenn man offen, gesprächig und höflich ist, ergibt sich bestimmt etwas! Wie gesagt, vor allem wenn man persönlich mit den Leuten spricht.
Man erlebt hier immer irgendwas. Heute hat jemand einen Mercedes in einem Wald auf dem Berg abgestellt und angezündet, wo auch die Farm ist. Sowas bringt dann mal ein bisschen Spannung und Aufregung in den Alltag. Sonst ist es hier eigentlich eher ruhig. Jetzt, wo ich arbeite, entwickelt sich wieder ein angenehmer Alltag und man genießt die freien Tage. Heute Nachtmittag hat unsere Arbeitswoche geendet und wir sind erstmal - nachdem wir unseren Pay-Check bekommen haben - essen gegangen. Eigentlich ist es viel zu teuer, aber es war wirklich lecker und außerdem wollten wir mal ein bisschen Abwechslung von Nudeln und Toast bekommen ;-)
Morgen geht es dann Einkaufen und zum Friseur. Es wird mal wieder Zeit, dass die Haare etwas geschnitten werden. Immerhin hat hier mittlerweile der Frühling angefangen. Mal schauen, ob ich denen versuche zu erklären, wie ich es geschnitten haben möchte oder ob ich einfach sage 8 Millimeter und gut ;-D
Nächste Woche findet in Coffs Harbour die Rally Australia statt. Ein ziemlich großes und populäres Autorennen, das zum ersten Mal hier stattfindet. Dementsprechent sind hier alle ziemlich fleißig am Vobereiten und das Hostel ist schon seit ein paar Wochen ausgebucht. Als "Cleaning-Staff" konnten wir uns glücklicherweise ein bzw. zwei Betten sichern. Da werden wir wohl täglich ein bisschen länger putzen müssen, aber immerhin können wir so das verdiente Geld größtenteils sparen.
So genug erzählt, hier einmal ein paar Fotos:
Bei der Arbeit...
So, das ist einmal die Aussicht, die wir von unserem Arbeitsplatz aus genießen können. Auch deswegen wäre es toll, dort noch ein wenig länger zu arbeiten. Natürlich ist die Freundlichkeit von John hauptauschlaggebend!
Leider kann rennt die Zeit schon wieder weg und ich kann nicht noch mehr Fotos posten. Hoffentlich werden es beim nächsten Mal ein paar mehr. Bis nächste Woche!
Vielleicht haben wir ja die Chance, uns einen Teil er Rally auch anzuschauen. Das wäre schon ziemlich klasse. Allerdings ist geht die Arbeit vor!
Liebe Grüße aus Coffs ;-)
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