Am Donnerstag bin ich, von Melbourne
aus, zur Great Ocean Road aufgebrochen. Die Great Ocean Road ist
etwas mehr als 250km lang und schlängelt sich an der Küste
Victorias entlang. Charakteristisch sind hier vor allem der Regenwald
in den gemäßigten Breiten, sowie die bizarr aussehenden
Sandsteinklippen, in die sich die Tasmanische See mehr und mehr
hinneinfrisst. Im Großen und Ganzen war es wirklich sehenswert, auch
wenn ich leider sagen muss, dass ich schon zu viele Wasserfälle,
Regenwälder, Küsten und Strände gesehen habe, als das ich jetzt
sprachlos gewesen wäre. Das hört sich ganz schön hart an, wenn ich
da jetzt selbst noch einmal drüber nachdenke, aber so ist es leider.
Selbstverständlich fand ich es auf jeden Fall sehens- und auf jeden
Fall noch einen weiteren Besuch wert, dennoch sieht man einfach zu
viel, als um sich für jedes Reiseziel noch einmal so zu begeistern,
wie es am Anfang meiner Reise der Fall war. Auch liegt es daran,
dass man bei solchen organisierten Touren kaum Zeit hat, den Ort auf
sich wirken zu lassen. Genau wie bei den West McDonell Ranges bei
Alice Springs, hätte ich hier gern mehr Zeit verbracht, gezeltet und
einfach mal dagesessen und die Natur beobachtet. Wieder etwas, dass
ich nur empfehlen kann – diese Touren sind gut, um einen Eindruck
davon zu bekommen, was es in der jeweiligen Region zu sehen gibt, um
es allerdings wirklich genießen zu können, muss man, meiner Meinung
nach, noch einmal wiederkommen und sich länger mit dem Ort bzw. der
Sehenswürdigkeit beschäftigen.
Am Abend des ersten Tourtages ging es
dann zu unserer Unterkunft in Halls Gap, im Herzen des Grampians
National Parks – der zweitältesten Gebirgsgruppe Australiens
(Älteste sind die Flinders Ranges in South Australia). Frisch, wie
es dort war, war ich glücklich, dass ich mir zuvor, in Melbourne,
eine Mütze und warme Klamotten zugelegt hatte. Der zweite Tag begann
mit einem guten Frühstück und einer Wanderung zur Spitze einer der
Berge - hierbei bin ich wilden Kängurus so nah gekommen, wie nie
zuvor. Eine tolle Erfahrung! Weiter ging es zu einem Aussichtspunkt
über die Grampians und den Grampians National Park und den McKenzie
Wasserfällen. Als eine Art Abschluss der Tour, haben wir noch eine
der bekanntesten Weingüter Victorias und Australiens besichtigt,
selbstverständlich nicht ohne fleißig gekostet zu haben.
Mein erneut erster Tag in Melbourne
begann dann ganz entspannt mit einem guten Frühstück (Bacon, Eggs
und Toast) und Kaffee und einer vernünftigen Zeitung. Tat gut, mal
wieder ein bisschen was über die Welt und Europa zu lesen – bei
der einzigen Zeitung in Darwin (Klatschpresse, interessanterweise
auch in rot und schwarz gehalten, was mir doch sehr bekannt vorkam)
war das recht schwierig. Wie auch immer, anschließend habe ich mir
dann das Melbourne Immigration Museum angeschaut und mein Urteil: Es
ist UNBEDINGT anzuschauen, wenn man ein bisschen Zeit in Melbourne
hat. Sehr bewegend, sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Es
ist nicht für umsonst, aber der Eintrittspreis ist da schon
okay!
Kaum zu glauben – noch fünf mal schlafen, dann fliege ich erneut nach Neuseeland. In den nächsten Tagen, in Melbourne, stehen noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten auf meiner Touri-Liste, über welche ich euch später berichten werde.
Liebe Grüße aus Melbourne!
Kaum zu glauben – noch fünf mal schlafen, dann fliege ich erneut nach Neuseeland. In den nächsten Tagen, in Melbourne, stehen noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten auf meiner Touri-Liste, über welche ich euch später berichten werde.
Liebe Grüße aus Melbourne!
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