Lange hat es gedauert, bis ich mich jetzt auch hier wieder zu Wort melde, doch die Anfangszeit im guten alten Deutschland war schon relativ stressig. Bevor ich damit aber anfange, möchte ich noch kurz erwähnen, dass die restlichen Tage in Sydney in Melbourne wirklich entspannt waren. Habe mich mit dem Einkaufen von Souvenirs und einem ALF-Match im MCG beschäftigt und hatte am letzten Tag noch genau 25 Cent in der Tasche. Ich konnte dann noch weitere 5 Cent auftreiben, um die insgesamt 30 Cent in ein Softeis von McDonalds zu investieren. War auch mal eine Erfahrung, so gar kein Geld mehr in der Tasche zu haben.
Der Heimflug war auch entspannt und die Zwischenstopps in Kuala Lumpur und Dubai zum Füße vertreten auch okay.
Nun bin ich wieder 1,5 Wochen zu hause und irgendwas fehlt. Ich meine klar, ich habe alle meine Freunde gesehen und etwas Zeit mit ihnen verbracht, aber dieses Gefühl der Freiheit fehlt einfach. Man hat nicht mehr so viele Leute um sich herum und Langeweile macht sich breit. Andererseits beginnt das Studium bald, sodass sich da hoffentlich wieder eine Art Alltag einspielen wird!
Das war es erstmal mit meinem Blog. Ich bedanke mich bei allen Lesern und hoffe, dass er euch gefallen hat. Ich werde ihn noch ein bis zwei Monate online lassen, bis er ganz von der Bildfläche verschwindet!
Liebe Grüße und alles Gute für eventuell bevorstehende Auslandsjahre!
Daniel in Down Under
Mittwoch, 11. Juli 2012
Freitag, 22. Juni 2012
Zurück in Coffs Harbour - Back to the roots!
Nach einer wilden Nacht in Sydney, selbstverständlich total übermüdet und mit Bänderdehnung bin ich gestern wieder in Coffs Harbour angekommen. Es fühlt sich wirklich so gut an, wieder hier zu sein. Die Entscheidung noch einmal hier her zu kommen war defintiv die Richtige.
Die Leute im Hostel und selbst die Kellner in meinem Stamm-Café kennen mich noch! Morgen treffe ich John und ein paar gute Parties sind für dieses Wochenende auch schon geplant. Es scheint, als wäre ich zu einer guten Zeit hergekommen.
Die letzten Tage in Christchurch waren noch einmal recht bewegend - nein, nicht bewegend im Sinne von einem weiteren Erdbeben, mehr emotional. Diesmal habe ich mich den Stadtkern vorgewagt und stand am Zaun zur "Red Zone". Das ist wahrscheinlich mit der traurigste Ort, den ich je gesehen habe. Leerstehende, halb-zerfallene Gebäude und manche sind noch genauso, wie am Tag des Erbebens, sprich Zeitungen und Kaffeetassen stehen auf Tischen usw. Andererseits versuchen die Leute das beste daraus zu machen und der Wille, die Stadt wieder aufzubauen, scheint auf jeden Fall dazusein! Provisorisch wurde in einem "sicheren" Teil der Innenstadt eine kleine Einkaufszeile aus Containern aufgebaut, welche wirklich interessant aussieht. Selbst eine Bratwurst konnte ich dort kaufen... definitiv essentiell. Wie auch immer, mein Shuttlebus-Fahrer hat versucht mich zu überreden, nicht in CHCH zu bleiben und dort beim Aufbau zu helfen. Habe mich irgendwie auch ein bisschen verpflichtet gefühlt. Es braucht wohl 30.000 bis 40.000 Arbeiter, um die Stadt in ca. 20 Jahren wieder aufzubauen. Mit der Erfahrung, die ich mir in Australien angeeignet habe, könnte dort mit Leichtigkeit einen Job und selbst ein Sponsorship bekommen, wurde mir versichert (Sponsorship - Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die an einen Arbeitsvertrag geknüpft ist). Ich muss gestehen, dass ich einen Moment überlegen musste. Allerdings möchte ich erst studieren und etwas in den Händen halten, sprich einen Beruf, der mich interessiert. Nichtsdestotrotz möchte ich mir die Option für nach meinem Studium offenhalten!
So, jetzt werde ich erstmal die paar Tage im warmen und sonnigen Coffs Harbour genießen - ist toll endlich wieder in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen zu können. Anschließend geht es für zwei Nächte nach Sydney, wo ich auch Fabian wiedertreffen werde und zum Schluss nochmal für zwei bzw. meine letzten beiden Nächte, in Australien, nach Melbourne! Ich werde Australien definitiv mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge verlassen und weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkommen werde. Vielleicht sogar für das ein oder andere Jahr, aber wer weiß, wie sich mein Leben in der Zukunft entwickeln und wo es mich hinführen wird!
Liebe Grüße aus Coffs Harbour!
Die Leute im Hostel und selbst die Kellner in meinem Stamm-Café kennen mich noch! Morgen treffe ich John und ein paar gute Parties sind für dieses Wochenende auch schon geplant. Es scheint, als wäre ich zu einer guten Zeit hergekommen.
Die letzten Tage in Christchurch waren noch einmal recht bewegend - nein, nicht bewegend im Sinne von einem weiteren Erdbeben, mehr emotional. Diesmal habe ich mich den Stadtkern vorgewagt und stand am Zaun zur "Red Zone". Das ist wahrscheinlich mit der traurigste Ort, den ich je gesehen habe. Leerstehende, halb-zerfallene Gebäude und manche sind noch genauso, wie am Tag des Erbebens, sprich Zeitungen und Kaffeetassen stehen auf Tischen usw. Andererseits versuchen die Leute das beste daraus zu machen und der Wille, die Stadt wieder aufzubauen, scheint auf jeden Fall dazusein! Provisorisch wurde in einem "sicheren" Teil der Innenstadt eine kleine Einkaufszeile aus Containern aufgebaut, welche wirklich interessant aussieht. Selbst eine Bratwurst konnte ich dort kaufen... definitiv essentiell. Wie auch immer, mein Shuttlebus-Fahrer hat versucht mich zu überreden, nicht in CHCH zu bleiben und dort beim Aufbau zu helfen. Habe mich irgendwie auch ein bisschen verpflichtet gefühlt. Es braucht wohl 30.000 bis 40.000 Arbeiter, um die Stadt in ca. 20 Jahren wieder aufzubauen. Mit der Erfahrung, die ich mir in Australien angeeignet habe, könnte dort mit Leichtigkeit einen Job und selbst ein Sponsorship bekommen, wurde mir versichert (Sponsorship - Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die an einen Arbeitsvertrag geknüpft ist). Ich muss gestehen, dass ich einen Moment überlegen musste. Allerdings möchte ich erst studieren und etwas in den Händen halten, sprich einen Beruf, der mich interessiert. Nichtsdestotrotz möchte ich mir die Option für nach meinem Studium offenhalten!
So, jetzt werde ich erstmal die paar Tage im warmen und sonnigen Coffs Harbour genießen - ist toll endlich wieder in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen zu können. Anschließend geht es für zwei Nächte nach Sydney, wo ich auch Fabian wiedertreffen werde und zum Schluss nochmal für zwei bzw. meine letzten beiden Nächte, in Australien, nach Melbourne! Ich werde Australien definitiv mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge verlassen und weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkommen werde. Vielleicht sogar für das ein oder andere Jahr, aber wer weiß, wie sich mein Leben in der Zukunft entwickeln und wo es mich hinführen wird!
Liebe Grüße aus Coffs Harbour!
Freitag, 15. Juni 2012
Milford Sound - Mehr als nur sehenswert!
Neben den adrenalinsteigernden Dingen, habe ich, von Queenstown aus, auch eine Tagestour ins Fjordland gemacht, genauer gesagt nach Milford Sound, und es war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen, die ich zu der Zeit getroffen habe. Die Natur ist wirklich unbeschreiblich schön, ich habe Seehunde und Delphine gesehen, die in der Bugwelle unseres Bootes gesurft sind, konnte Wasserfälle von Bergspitzen bis zur Mündung im Fjord verfolgen und war einfach sprachlos bei der Masse und Schönheit Milford Sounds und des Fjordlands im Allgemeinen. Ich hoffe es kommt in den folgenden Fotos wenigstens ein bisschen so rüber, wie ich es empfunden habe!
Bergstraße durch das Fjordland - nach Milford Sound.
Milford Sound
... ich durfte viele beeindruckende Aussichten, wie diese, genießen - Wasserfälle von Bergspitzen bis hin zu ihrer Mündung im Fjord!
Glücklicherweise haben sich auch ein paar Seehunde und sogar Delphine blicken lassen!
Wenn man mich fragt, was man in Neuseeland unbedingt gemacht haben muss und an Natur und Landschaft interessiert ist, ist eine Tour nach und eine Bootsfahrt in Milford Sound definitiv auf Platz 1! Auch wenn ich mit vielen gesprochen habe, die kein gutes Wetter und/oder Sicht hatten und es ihnen nicht gefallen hat, halte ich es trotzdem für eine gute Idee und jeden Cent wert. Wenn man genug Zeit hat, könnte man sogar vor Ort übernachten und mit jedem Tag mehr, erhöht sich auch die Chance auf besseres Wetter und einmalige Aussichten!
Nun sitze ich in Rakaia, was schon wieder an der Ostküste liegt und warte auf meinen nächsten Bus, diesmal wieder Richtung Süden! Auf dem Weg von Queenstown nach Rakaia, habe ich noch Mount Cook, neuseelands höhsten Berg, gesehen und war am Lake Tekapo Schlittschulaufen. Leider nicht auf dem See direkt, aber auf einer Bahn nebenan. Es tat wirklich gut mal wieder Schnee zu sehen und fühlen! Sogar Glühwein habe ich hier bzw. in Queenstown mehrmals getrunken. Das hat sich wirklich sehr heimisch angefühlt! Mein nächster Stopp heißt jetzt Ashbourton, wo ich Femke, eine meiner Schulfreundinnen, besuchen werde, die dort seit Juni 2011 als Aupair arbeitet. Bin mal gespannt,
Bergstraße durch das Fjordland - nach Milford Sound.
Milford Sound
... ich durfte viele beeindruckende Aussichten, wie diese, genießen - Wasserfälle von Bergspitzen bis hin zu ihrer Mündung im Fjord!
Glücklicherweise haben sich auch ein paar Seehunde und sogar Delphine blicken lassen!
Wenn man mich fragt, was man in Neuseeland unbedingt gemacht haben muss und an Natur und Landschaft interessiert ist, ist eine Tour nach und eine Bootsfahrt in Milford Sound definitiv auf Platz 1! Auch wenn ich mit vielen gesprochen habe, die kein gutes Wetter und/oder Sicht hatten und es ihnen nicht gefallen hat, halte ich es trotzdem für eine gute Idee und jeden Cent wert. Wenn man genug Zeit hat, könnte man sogar vor Ort übernachten und mit jedem Tag mehr, erhöht sich auch die Chance auf besseres Wetter und einmalige Aussichten!
Nun sitze ich in Rakaia, was schon wieder an der Ostküste liegt und warte auf meinen nächsten Bus, diesmal wieder Richtung Süden! Auf dem Weg von Queenstown nach Rakaia, habe ich noch Mount Cook, neuseelands höhsten Berg, gesehen und war am Lake Tekapo Schlittschulaufen. Leider nicht auf dem See direkt, aber auf einer Bahn nebenan. Es tat wirklich gut mal wieder Schnee zu sehen und fühlen! Sogar Glühwein habe ich hier bzw. in Queenstown mehrmals getrunken. Das hat sich wirklich sehr heimisch angefühlt! Mein nächster Stopp heißt jetzt Ashbourton, wo ich Femke, eine meiner Schulfreundinnen, besuchen werde, die dort seit Juni 2011 als Aupair arbeitet. Bin mal gespannt,
von ihren Erlebnissen zu hören und
hoffe, dass man in Ashbourton gut feiern gehen kann! ;-)
Liebe Grüße an alle zu hause und ich hoffe, dass die Abiturienten ihre Abi-Fahrt genießen und ordentlich die Sau rauslassen!
P.S.: In gut zwei Wochen bin ich schon wieder zu hause... wie die Zeit vergeht! Bis jetzt sieht es stark danach aus, dass ich Australien und Neuseeland mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen werde, aber ich denke, dass ist auch gut so! Ich hatte gedacht, dass meine Reiselust nach den 11 Monate etwas befriedigt ist und ich ein paar Orte in der Welt abgearbeitet habe, doch das Gegenteil ist der Fall! Die Zahl der Orte die ich unbedingt bereisen möchte, hat sich verdreifacht, wenn nicht vervierfacht und schließen alle Kontinente ein!
Liebe Grüße an alle zu hause und ich hoffe, dass die Abiturienten ihre Abi-Fahrt genießen und ordentlich die Sau rauslassen!
P.S.: In gut zwei Wochen bin ich schon wieder zu hause... wie die Zeit vergeht! Bis jetzt sieht es stark danach aus, dass ich Australien und Neuseeland mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen werde, aber ich denke, dass ist auch gut so! Ich hatte gedacht, dass meine Reiselust nach den 11 Monate etwas befriedigt ist und ich ein paar Orte in der Welt abgearbeitet habe, doch das Gegenteil ist der Fall! Die Zahl der Orte die ich unbedingt bereisen möchte, hat sich verdreifacht, wenn nicht vervierfacht und schließen alle Kontinente ein!
"SOWAS werde ICH niemals machen..."
Ich denke, sowas habe ich mal gesagt, als ich in Australien
angekommen bin und mir Leute über ihre Fallschrim- und Bungy-Sprünge
berichtet haben.
Irgendwann hat man mich dann überzeugt, einen Fallschirmsprung zu wagen und es war einmalig! Trotzdem hatte ich ursprünglich nie vor irgendwas anderes in die Richtung auszuprobieren, doch als ich dann anderen beim Bungy-Jumpen zugeschaut habe, kam es mir gar nicht mehr so schlimm und eigentlich recht spaßig vor. So kam es dann zu meinem ersten Bungy-Jump von der Kawarau-Bridge, dem ersten kommerziellen Bungy der Welt, eröffnet von AJ Hackett (Bungy-Erfinder und Pionier). Ich muss gestehen - es war unglaublich und hatte den größten Nervenkitzel von allen extremen Dingen, die ich in meinem Leben so unternommen habe! Ihr könnte mir glauben, dass es nicht mein letzter Bungy-Jump gewesen ist. Es ist nicht der höchste, den man hier in NZ machen kann, aber man muss ja Platz lassen, um sich später steigern zu können!
Genug Adrenalin?! Eigentlich schon, doch dann habe ich beim Pub-Crawl einen Canyon-Swing gewonnen. Was das ist? Naja, im Grunde genommen schwingt man an zwei Drahtseilen durch einen Canyon. Erst fällt man 70m und anschließend schwingt man ein paar Minuten durch die Schlucht. Es hat nicht so viel Überwindungskraft gekostet, wie der Bungy, aber hier war das einzige Mal wo ich... naja, geschrien kann man nicht sagen, aber ich auf jeden Fall Laute von mir gegeben! Und zwar aus einem Grund, man entscheidet nicht selber, wann sie den Knopf drücken und du die Biege machst. Ich wurde gefragt, ob ich einen Countdown oder überrascht werden möchte. Habe mich natürlich für die Überraschung entschieden und das hat die ganze Sache noch etwas besser gemacht, denke ich. Anschließend habe ich mit anderen gesprochen und eigentlich wird man immer überrascht, egal was man sagt. Die Angestellten dort wollen schließlich auch ihren Spaß haben ;-)
Ich bin wirklich froh, diese Dinge gemacht zu haben, da man mal seine eigenen Grenzen aufgezeigt bekommt, sie überwindet und neu absteckt. Anschließend geht man, meiner Meinung nach, mutiger und selbtbewusster durch's Leben. Klar, ein Risiko besteht bei solchen Aktivitäten immer. Allerdings ist Bungy, zum Beispiel, Neuseelands sicherste Toursiten-Attraktion im extremen Bereich. Dabei ist noch niemand gestorbern oder wurde ernsthaft verletzt. Der größte Veranstalter, bei dem auch ich gesprungen bin, AJ Hackett Bungy, ersetzt seine Bungyseile alle 400 Sprünge oder 250 Stunden in der Sonne. Nur um mal den hohen Sicherheitsstandart aufzuzeigen! Der jüngste Springer war überrings 10 und der älteste 92 Jahre alt ;-)
Irgendwann hat man mich dann überzeugt, einen Fallschirmsprung zu wagen und es war einmalig! Trotzdem hatte ich ursprünglich nie vor irgendwas anderes in die Richtung auszuprobieren, doch als ich dann anderen beim Bungy-Jumpen zugeschaut habe, kam es mir gar nicht mehr so schlimm und eigentlich recht spaßig vor. So kam es dann zu meinem ersten Bungy-Jump von der Kawarau-Bridge, dem ersten kommerziellen Bungy der Welt, eröffnet von AJ Hackett (Bungy-Erfinder und Pionier). Ich muss gestehen - es war unglaublich und hatte den größten Nervenkitzel von allen extremen Dingen, die ich in meinem Leben so unternommen habe! Ihr könnte mir glauben, dass es nicht mein letzter Bungy-Jump gewesen ist. Es ist nicht der höchste, den man hier in NZ machen kann, aber man muss ja Platz lassen, um sich später steigern zu können!
Genug Adrenalin?! Eigentlich schon, doch dann habe ich beim Pub-Crawl einen Canyon-Swing gewonnen. Was das ist? Naja, im Grunde genommen schwingt man an zwei Drahtseilen durch einen Canyon. Erst fällt man 70m und anschließend schwingt man ein paar Minuten durch die Schlucht. Es hat nicht so viel Überwindungskraft gekostet, wie der Bungy, aber hier war das einzige Mal wo ich... naja, geschrien kann man nicht sagen, aber ich auf jeden Fall Laute von mir gegeben! Und zwar aus einem Grund, man entscheidet nicht selber, wann sie den Knopf drücken und du die Biege machst. Ich wurde gefragt, ob ich einen Countdown oder überrascht werden möchte. Habe mich natürlich für die Überraschung entschieden und das hat die ganze Sache noch etwas besser gemacht, denke ich. Anschließend habe ich mit anderen gesprochen und eigentlich wird man immer überrascht, egal was man sagt. Die Angestellten dort wollen schließlich auch ihren Spaß haben ;-)Ich bin wirklich froh, diese Dinge gemacht zu haben, da man mal seine eigenen Grenzen aufgezeigt bekommt, sie überwindet und neu absteckt. Anschließend geht man, meiner Meinung nach, mutiger und selbtbewusster durch's Leben. Klar, ein Risiko besteht bei solchen Aktivitäten immer. Allerdings ist Bungy, zum Beispiel, Neuseelands sicherste Toursiten-Attraktion im extremen Bereich. Dabei ist noch niemand gestorbern oder wurde ernsthaft verletzt. Der größte Veranstalter, bei dem auch ich gesprungen bin, AJ Hackett Bungy, ersetzt seine Bungyseile alle 400 Sprünge oder 250 Stunden in der Sonne. Nur um mal den hohen Sicherheitsstandart aufzuzeigen! Der jüngste Springer war überrings 10 und der älteste 92 Jahre alt ;-)
Queenstown - Adrenalin und Feiern!
Nächste Station Queenstown - Der Ort, auf den man sich als Backpacker wahrscheinlich mit am meisten freut, wenn man durch Neuseeland reist. Queenstown ist ein alpines Städtchen, sehr wohlhabend und fast nur von Ausländern, sprich Europäern, besiedelt. Im Sommer, sowie im Winter, herrscht hier die höchste Dichte an extremen Touri-Aktivitäten in ganz Neuseeland. Von Fallschirmspringen, über Bungyjumping und White-Water-Rafting, bis hin zu Canyon-Swinging ist hier alles zu haben. Der Sommer ist wahrscheinlich die bessere Zeit, diese Dinge zu machen, denn, da Queenstown in den Southern Alps liegt, liegt hier im Winter Schnee und es gibt einige gute Ski- und Snowboardpisten. Das ist auch einer der Gründe, warum man hier im Winter entweder die obere Gehaltsklasse oder Backpacker antrifft. Zumindest hat es sich mir so dargestellt. Ist ganz witzig, die Unterschiede und Kontraste zu sehen. Budget-Travelling auf der einen und Ferrari, Porsche und Co auf der anderen Seite. Mir gefällt Queenstown wirklich gut. Hier wird eine Menge gefeiert und selbst, wenn man 4 Wochen dort bleiben würde, gibt es genug Aktivitäten, um jeden Tag etwas anderes auszuprobieren. Leider habe ich es nicht geschafft, groß wandern zu gehen... Es soll aber wirklich gut sein. Ein Beweis dafür, ist defintiv die Lage der Stadt - von Schnee bedeckten Bergketten umgeben und am Ufer des Lake Wakatipos gelegen, gibt es alleine, in Bezug auf die Landschaft, eine Menge zu sehen!
Queenstown and Lake Wakatipo
Eine weitere wirklich lässige Sache ist Frisbee-Golf. Es gibt einen Kurs im Stadtpark Queenstowns und es ist umsonst. Im Prinzip funktioniert es wie Golf, nur mit Frisbees. Jeder bekommt eine Frisbee und versucht von einem Startpunkt, die Frisbee in eine Art Korb zu werfen! Ich selbst habe es leider nicht gemacht und ich bereue es etwas, da es mir jeder empfohlen und es komplett kostenlos ist, sofern man seine eigene Frisbee hat. Wenn nicht, kann man sie selbstverständlich für wenig Geld leihen!
Frisbee-Golf-Korb
Queenstown and Lake Wakatipo
Eine weitere wirklich lässige Sache ist Frisbee-Golf. Es gibt einen Kurs im Stadtpark Queenstowns und es ist umsonst. Im Prinzip funktioniert es wie Golf, nur mit Frisbees. Jeder bekommt eine Frisbee und versucht von einem Startpunkt, die Frisbee in eine Art Korb zu werfen! Ich selbst habe es leider nicht gemacht und ich bereue es etwas, da es mir jeder empfohlen und es komplett kostenlos ist, sofern man seine eigene Frisbee hat. Wenn nicht, kann man sie selbstverständlich für wenig Geld leihen!
Frisbee-Golf-Korb
Donnerstag, 7. Juni 2012
Westküste Neuseelands
Mittlerweile habe ich mich auch mit den neuen Leuten in meinem Bus gut angefreundet und ich muss sagen, dass ich bis jetzt noch mit keiner so genialen Gruppe in Neuseeland gereist bin. Aus diesem Grund bin ich an Orten kürzer geblieben als geplant, einfach deswegen, weil die Menschen, die man trifft, eine Reise oder einen Ort unvergesslich machen!
Nach Punakaiki ging es weiter nach Franz Josef und zum Franz Josef Gletscher. Ursprünglich wollte ich mit einem Helikopter auf den Gletscher fliegen und dort 2-3 Stunden wandern, blaues Eis sehen und so weiter. Alles war auch soweit gebucht, leider hat mir dann aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da ich den Gletscher aber doch wenigstens sehen wollte, bin ich mit einen paar anderen aus meiner Gruppe zum Fuß des Gletschers gewandert... im strömenden Regen. Dennoch hat es sich gelohnt und vielleicht habe ich mehr Glück beim nächsten Mal.
Im Städtchen Franz Josef war ich dann das erste Mal seit langem wieder richtig feiern und irgendwie war ich seit dem jeden Abend aus... so richtig! Heute geht es die 5. Nacht in Folge aus und es wird groß... sehr groß und lang - Pub-Crawl ist angesagt! Momentan bin ich in Queenstown, früher als erwartet, aus dem oben genannten Grund und noch immer feiern und unternehmen wir Sachen mit Leuten von unserem Bus, den Busfahrer eingeschlossen, der wirklich verdammt lässig drauf ist und selbstverständlich jeden Abend gut mit dabei ist! Ich kann meine Busgesellschaft wirklich nur empfehlen, STRAY ist einfach echt klasse. Verglichen mit den anderen, konkurierenden Busgesellschaften, kommt man mit Stray and abgelegenere Orte, bestes Beispiel ist da die Unterkunft im Regenwald. Ich bin jetzt noch eine knappe Woche in Queenstown und bin mir sicher, dass mir nicht langweilig werden wird... solange das Geld nicht ausgeht. Glücklicherweise fällt mein Taxreturn, von meinen gezahlten Steuern in Australien, relativ gut aus, sodass ich meine restliche Zeit Neuseeland und Australien genießen und trotzdem noch ein gutes Startkapital wieder mit nach hause bringen kann. Für meine Zeit in Queenstown sind auf jeden Fall noch ein paar coole Sachen angesagt, lasst euch überraschen!
STRAY-Crew
West Coast
Liebe Grüße aus Queenstown!
Montag, 4. Juni 2012
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