Lange hat es gedauert, bis ich mich jetzt auch hier wieder zu Wort melde, doch die Anfangszeit im guten alten Deutschland war schon relativ stressig. Bevor ich damit aber anfange, möchte ich noch kurz erwähnen, dass die restlichen Tage in Sydney in Melbourne wirklich entspannt waren. Habe mich mit dem Einkaufen von Souvenirs und einem ALF-Match im MCG beschäftigt und hatte am letzten Tag noch genau 25 Cent in der Tasche. Ich konnte dann noch weitere 5 Cent auftreiben, um die insgesamt 30 Cent in ein Softeis von McDonalds zu investieren. War auch mal eine Erfahrung, so gar kein Geld mehr in der Tasche zu haben.
Der Heimflug war auch entspannt und die Zwischenstopps in Kuala Lumpur und Dubai zum Füße vertreten auch okay.
Nun bin ich wieder 1,5 Wochen zu hause und irgendwas fehlt. Ich meine klar, ich habe alle meine Freunde gesehen und etwas Zeit mit ihnen verbracht, aber dieses Gefühl der Freiheit fehlt einfach. Man hat nicht mehr so viele Leute um sich herum und Langeweile macht sich breit. Andererseits beginnt das Studium bald, sodass sich da hoffentlich wieder eine Art Alltag einspielen wird!
Das war es erstmal mit meinem Blog. Ich bedanke mich bei allen Lesern und hoffe, dass er euch gefallen hat. Ich werde ihn noch ein bis zwei Monate online lassen, bis er ganz von der Bildfläche verschwindet!
Liebe Grüße und alles Gute für eventuell bevorstehende Auslandsjahre!
Mittwoch, 11. Juli 2012
Freitag, 22. Juni 2012
Zurück in Coffs Harbour - Back to the roots!
Nach einer wilden Nacht in Sydney, selbstverständlich total übermüdet und mit Bänderdehnung bin ich gestern wieder in Coffs Harbour angekommen. Es fühlt sich wirklich so gut an, wieder hier zu sein. Die Entscheidung noch einmal hier her zu kommen war defintiv die Richtige.
Die Leute im Hostel und selbst die Kellner in meinem Stamm-Café kennen mich noch! Morgen treffe ich John und ein paar gute Parties sind für dieses Wochenende auch schon geplant. Es scheint, als wäre ich zu einer guten Zeit hergekommen.
Die letzten Tage in Christchurch waren noch einmal recht bewegend - nein, nicht bewegend im Sinne von einem weiteren Erdbeben, mehr emotional. Diesmal habe ich mich den Stadtkern vorgewagt und stand am Zaun zur "Red Zone". Das ist wahrscheinlich mit der traurigste Ort, den ich je gesehen habe. Leerstehende, halb-zerfallene Gebäude und manche sind noch genauso, wie am Tag des Erbebens, sprich Zeitungen und Kaffeetassen stehen auf Tischen usw. Andererseits versuchen die Leute das beste daraus zu machen und der Wille, die Stadt wieder aufzubauen, scheint auf jeden Fall dazusein! Provisorisch wurde in einem "sicheren" Teil der Innenstadt eine kleine Einkaufszeile aus Containern aufgebaut, welche wirklich interessant aussieht. Selbst eine Bratwurst konnte ich dort kaufen... definitiv essentiell. Wie auch immer, mein Shuttlebus-Fahrer hat versucht mich zu überreden, nicht in CHCH zu bleiben und dort beim Aufbau zu helfen. Habe mich irgendwie auch ein bisschen verpflichtet gefühlt. Es braucht wohl 30.000 bis 40.000 Arbeiter, um die Stadt in ca. 20 Jahren wieder aufzubauen. Mit der Erfahrung, die ich mir in Australien angeeignet habe, könnte dort mit Leichtigkeit einen Job und selbst ein Sponsorship bekommen, wurde mir versichert (Sponsorship - Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die an einen Arbeitsvertrag geknüpft ist). Ich muss gestehen, dass ich einen Moment überlegen musste. Allerdings möchte ich erst studieren und etwas in den Händen halten, sprich einen Beruf, der mich interessiert. Nichtsdestotrotz möchte ich mir die Option für nach meinem Studium offenhalten!
So, jetzt werde ich erstmal die paar Tage im warmen und sonnigen Coffs Harbour genießen - ist toll endlich wieder in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen zu können. Anschließend geht es für zwei Nächte nach Sydney, wo ich auch Fabian wiedertreffen werde und zum Schluss nochmal für zwei bzw. meine letzten beiden Nächte, in Australien, nach Melbourne! Ich werde Australien definitiv mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge verlassen und weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkommen werde. Vielleicht sogar für das ein oder andere Jahr, aber wer weiß, wie sich mein Leben in der Zukunft entwickeln und wo es mich hinführen wird!
Liebe Grüße aus Coffs Harbour!
Die Leute im Hostel und selbst die Kellner in meinem Stamm-Café kennen mich noch! Morgen treffe ich John und ein paar gute Parties sind für dieses Wochenende auch schon geplant. Es scheint, als wäre ich zu einer guten Zeit hergekommen.
Die letzten Tage in Christchurch waren noch einmal recht bewegend - nein, nicht bewegend im Sinne von einem weiteren Erdbeben, mehr emotional. Diesmal habe ich mich den Stadtkern vorgewagt und stand am Zaun zur "Red Zone". Das ist wahrscheinlich mit der traurigste Ort, den ich je gesehen habe. Leerstehende, halb-zerfallene Gebäude und manche sind noch genauso, wie am Tag des Erbebens, sprich Zeitungen und Kaffeetassen stehen auf Tischen usw. Andererseits versuchen die Leute das beste daraus zu machen und der Wille, die Stadt wieder aufzubauen, scheint auf jeden Fall dazusein! Provisorisch wurde in einem "sicheren" Teil der Innenstadt eine kleine Einkaufszeile aus Containern aufgebaut, welche wirklich interessant aussieht. Selbst eine Bratwurst konnte ich dort kaufen... definitiv essentiell. Wie auch immer, mein Shuttlebus-Fahrer hat versucht mich zu überreden, nicht in CHCH zu bleiben und dort beim Aufbau zu helfen. Habe mich irgendwie auch ein bisschen verpflichtet gefühlt. Es braucht wohl 30.000 bis 40.000 Arbeiter, um die Stadt in ca. 20 Jahren wieder aufzubauen. Mit der Erfahrung, die ich mir in Australien angeeignet habe, könnte dort mit Leichtigkeit einen Job und selbst ein Sponsorship bekommen, wurde mir versichert (Sponsorship - Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die an einen Arbeitsvertrag geknüpft ist). Ich muss gestehen, dass ich einen Moment überlegen musste. Allerdings möchte ich erst studieren und etwas in den Händen halten, sprich einen Beruf, der mich interessiert. Nichtsdestotrotz möchte ich mir die Option für nach meinem Studium offenhalten!
So, jetzt werde ich erstmal die paar Tage im warmen und sonnigen Coffs Harbour genießen - ist toll endlich wieder in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen zu können. Anschließend geht es für zwei Nächte nach Sydney, wo ich auch Fabian wiedertreffen werde und zum Schluss nochmal für zwei bzw. meine letzten beiden Nächte, in Australien, nach Melbourne! Ich werde Australien definitiv mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge verlassen und weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkommen werde. Vielleicht sogar für das ein oder andere Jahr, aber wer weiß, wie sich mein Leben in der Zukunft entwickeln und wo es mich hinführen wird!
Liebe Grüße aus Coffs Harbour!
Freitag, 15. Juni 2012
Milford Sound - Mehr als nur sehenswert!
Neben den adrenalinsteigernden Dingen, habe ich, von Queenstown aus, auch eine Tagestour ins Fjordland gemacht, genauer gesagt nach Milford Sound, und es war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen, die ich zu der Zeit getroffen habe. Die Natur ist wirklich unbeschreiblich schön, ich habe Seehunde und Delphine gesehen, die in der Bugwelle unseres Bootes gesurft sind, konnte Wasserfälle von Bergspitzen bis zur Mündung im Fjord verfolgen und war einfach sprachlos bei der Masse und Schönheit Milford Sounds und des Fjordlands im Allgemeinen. Ich hoffe es kommt in den folgenden Fotos wenigstens ein bisschen so rüber, wie ich es empfunden habe!
Bergstraße durch das Fjordland - nach Milford Sound.
Milford Sound
... ich durfte viele beeindruckende Aussichten, wie diese, genießen - Wasserfälle von Bergspitzen bis hin zu ihrer Mündung im Fjord!
Glücklicherweise haben sich auch ein paar Seehunde und sogar Delphine blicken lassen!
Wenn man mich fragt, was man in Neuseeland unbedingt gemacht haben muss und an Natur und Landschaft interessiert ist, ist eine Tour nach und eine Bootsfahrt in Milford Sound definitiv auf Platz 1! Auch wenn ich mit vielen gesprochen habe, die kein gutes Wetter und/oder Sicht hatten und es ihnen nicht gefallen hat, halte ich es trotzdem für eine gute Idee und jeden Cent wert. Wenn man genug Zeit hat, könnte man sogar vor Ort übernachten und mit jedem Tag mehr, erhöht sich auch die Chance auf besseres Wetter und einmalige Aussichten!
Nun sitze ich in Rakaia, was schon wieder an der Ostküste liegt und warte auf meinen nächsten Bus, diesmal wieder Richtung Süden! Auf dem Weg von Queenstown nach Rakaia, habe ich noch Mount Cook, neuseelands höhsten Berg, gesehen und war am Lake Tekapo Schlittschulaufen. Leider nicht auf dem See direkt, aber auf einer Bahn nebenan. Es tat wirklich gut mal wieder Schnee zu sehen und fühlen! Sogar Glühwein habe ich hier bzw. in Queenstown mehrmals getrunken. Das hat sich wirklich sehr heimisch angefühlt! Mein nächster Stopp heißt jetzt Ashbourton, wo ich Femke, eine meiner Schulfreundinnen, besuchen werde, die dort seit Juni 2011 als Aupair arbeitet. Bin mal gespannt,
Bergstraße durch das Fjordland - nach Milford Sound.
Milford Sound
... ich durfte viele beeindruckende Aussichten, wie diese, genießen - Wasserfälle von Bergspitzen bis hin zu ihrer Mündung im Fjord!
Glücklicherweise haben sich auch ein paar Seehunde und sogar Delphine blicken lassen!
Wenn man mich fragt, was man in Neuseeland unbedingt gemacht haben muss und an Natur und Landschaft interessiert ist, ist eine Tour nach und eine Bootsfahrt in Milford Sound definitiv auf Platz 1! Auch wenn ich mit vielen gesprochen habe, die kein gutes Wetter und/oder Sicht hatten und es ihnen nicht gefallen hat, halte ich es trotzdem für eine gute Idee und jeden Cent wert. Wenn man genug Zeit hat, könnte man sogar vor Ort übernachten und mit jedem Tag mehr, erhöht sich auch die Chance auf besseres Wetter und einmalige Aussichten!
Nun sitze ich in Rakaia, was schon wieder an der Ostküste liegt und warte auf meinen nächsten Bus, diesmal wieder Richtung Süden! Auf dem Weg von Queenstown nach Rakaia, habe ich noch Mount Cook, neuseelands höhsten Berg, gesehen und war am Lake Tekapo Schlittschulaufen. Leider nicht auf dem See direkt, aber auf einer Bahn nebenan. Es tat wirklich gut mal wieder Schnee zu sehen und fühlen! Sogar Glühwein habe ich hier bzw. in Queenstown mehrmals getrunken. Das hat sich wirklich sehr heimisch angefühlt! Mein nächster Stopp heißt jetzt Ashbourton, wo ich Femke, eine meiner Schulfreundinnen, besuchen werde, die dort seit Juni 2011 als Aupair arbeitet. Bin mal gespannt,
von ihren Erlebnissen zu hören und
hoffe, dass man in Ashbourton gut feiern gehen kann! ;-)
Liebe Grüße an alle zu hause und ich hoffe, dass die Abiturienten ihre Abi-Fahrt genießen und ordentlich die Sau rauslassen!
P.S.: In gut zwei Wochen bin ich schon wieder zu hause... wie die Zeit vergeht! Bis jetzt sieht es stark danach aus, dass ich Australien und Neuseeland mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen werde, aber ich denke, dass ist auch gut so! Ich hatte gedacht, dass meine Reiselust nach den 11 Monate etwas befriedigt ist und ich ein paar Orte in der Welt abgearbeitet habe, doch das Gegenteil ist der Fall! Die Zahl der Orte die ich unbedingt bereisen möchte, hat sich verdreifacht, wenn nicht vervierfacht und schließen alle Kontinente ein!
Liebe Grüße an alle zu hause und ich hoffe, dass die Abiturienten ihre Abi-Fahrt genießen und ordentlich die Sau rauslassen!
P.S.: In gut zwei Wochen bin ich schon wieder zu hause... wie die Zeit vergeht! Bis jetzt sieht es stark danach aus, dass ich Australien und Neuseeland mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen werde, aber ich denke, dass ist auch gut so! Ich hatte gedacht, dass meine Reiselust nach den 11 Monate etwas befriedigt ist und ich ein paar Orte in der Welt abgearbeitet habe, doch das Gegenteil ist der Fall! Die Zahl der Orte die ich unbedingt bereisen möchte, hat sich verdreifacht, wenn nicht vervierfacht und schließen alle Kontinente ein!
"SOWAS werde ICH niemals machen..."
Ich denke, sowas habe ich mal gesagt, als ich in Australien
angekommen bin und mir Leute über ihre Fallschrim- und Bungy-Sprünge
berichtet haben.
Irgendwann hat man mich dann überzeugt, einen Fallschirmsprung zu wagen und es war einmalig! Trotzdem hatte ich ursprünglich nie vor irgendwas anderes in die Richtung auszuprobieren, doch als ich dann anderen beim Bungy-Jumpen zugeschaut habe, kam es mir gar nicht mehr so schlimm und eigentlich recht spaßig vor. So kam es dann zu meinem ersten Bungy-Jump von der Kawarau-Bridge, dem ersten kommerziellen Bungy der Welt, eröffnet von AJ Hackett (Bungy-Erfinder und Pionier). Ich muss gestehen - es war unglaublich und hatte den größten Nervenkitzel von allen extremen Dingen, die ich in meinem Leben so unternommen habe! Ihr könnte mir glauben, dass es nicht mein letzter Bungy-Jump gewesen ist. Es ist nicht der höchste, den man hier in NZ machen kann, aber man muss ja Platz lassen, um sich später steigern zu können!
Genug Adrenalin?! Eigentlich schon, doch dann habe ich beim Pub-Crawl einen Canyon-Swing gewonnen. Was das ist? Naja, im Grunde genommen schwingt man an zwei Drahtseilen durch einen Canyon. Erst fällt man 70m und anschließend schwingt man ein paar Minuten durch die Schlucht. Es hat nicht so viel Überwindungskraft gekostet, wie der Bungy, aber hier war das einzige Mal wo ich... naja, geschrien kann man nicht sagen, aber ich auf jeden Fall Laute von mir gegeben! Und zwar aus einem Grund, man entscheidet nicht selber, wann sie den Knopf drücken und du die Biege machst. Ich wurde gefragt, ob ich einen Countdown oder überrascht werden möchte. Habe mich natürlich für die Überraschung entschieden und das hat die ganze Sache noch etwas besser gemacht, denke ich. Anschließend habe ich mit anderen gesprochen und eigentlich wird man immer überrascht, egal was man sagt. Die Angestellten dort wollen schließlich auch ihren Spaß haben ;-)
Ich bin wirklich froh, diese Dinge gemacht zu haben, da man mal seine eigenen Grenzen aufgezeigt bekommt, sie überwindet und neu absteckt. Anschließend geht man, meiner Meinung nach, mutiger und selbtbewusster durch's Leben. Klar, ein Risiko besteht bei solchen Aktivitäten immer. Allerdings ist Bungy, zum Beispiel, Neuseelands sicherste Toursiten-Attraktion im extremen Bereich. Dabei ist noch niemand gestorbern oder wurde ernsthaft verletzt. Der größte Veranstalter, bei dem auch ich gesprungen bin, AJ Hackett Bungy, ersetzt seine Bungyseile alle 400 Sprünge oder 250 Stunden in der Sonne. Nur um mal den hohen Sicherheitsstandart aufzuzeigen! Der jüngste Springer war überrings 10 und der älteste 92 Jahre alt ;-)
Irgendwann hat man mich dann überzeugt, einen Fallschirmsprung zu wagen und es war einmalig! Trotzdem hatte ich ursprünglich nie vor irgendwas anderes in die Richtung auszuprobieren, doch als ich dann anderen beim Bungy-Jumpen zugeschaut habe, kam es mir gar nicht mehr so schlimm und eigentlich recht spaßig vor. So kam es dann zu meinem ersten Bungy-Jump von der Kawarau-Bridge, dem ersten kommerziellen Bungy der Welt, eröffnet von AJ Hackett (Bungy-Erfinder und Pionier). Ich muss gestehen - es war unglaublich und hatte den größten Nervenkitzel von allen extremen Dingen, die ich in meinem Leben so unternommen habe! Ihr könnte mir glauben, dass es nicht mein letzter Bungy-Jump gewesen ist. Es ist nicht der höchste, den man hier in NZ machen kann, aber man muss ja Platz lassen, um sich später steigern zu können!
Genug Adrenalin?! Eigentlich schon, doch dann habe ich beim Pub-Crawl einen Canyon-Swing gewonnen. Was das ist? Naja, im Grunde genommen schwingt man an zwei Drahtseilen durch einen Canyon. Erst fällt man 70m und anschließend schwingt man ein paar Minuten durch die Schlucht. Es hat nicht so viel Überwindungskraft gekostet, wie der Bungy, aber hier war das einzige Mal wo ich... naja, geschrien kann man nicht sagen, aber ich auf jeden Fall Laute von mir gegeben! Und zwar aus einem Grund, man entscheidet nicht selber, wann sie den Knopf drücken und du die Biege machst. Ich wurde gefragt, ob ich einen Countdown oder überrascht werden möchte. Habe mich natürlich für die Überraschung entschieden und das hat die ganze Sache noch etwas besser gemacht, denke ich. Anschließend habe ich mit anderen gesprochen und eigentlich wird man immer überrascht, egal was man sagt. Die Angestellten dort wollen schließlich auch ihren Spaß haben ;-)Ich bin wirklich froh, diese Dinge gemacht zu haben, da man mal seine eigenen Grenzen aufgezeigt bekommt, sie überwindet und neu absteckt. Anschließend geht man, meiner Meinung nach, mutiger und selbtbewusster durch's Leben. Klar, ein Risiko besteht bei solchen Aktivitäten immer. Allerdings ist Bungy, zum Beispiel, Neuseelands sicherste Toursiten-Attraktion im extremen Bereich. Dabei ist noch niemand gestorbern oder wurde ernsthaft verletzt. Der größte Veranstalter, bei dem auch ich gesprungen bin, AJ Hackett Bungy, ersetzt seine Bungyseile alle 400 Sprünge oder 250 Stunden in der Sonne. Nur um mal den hohen Sicherheitsstandart aufzuzeigen! Der jüngste Springer war überrings 10 und der älteste 92 Jahre alt ;-)
Queenstown - Adrenalin und Feiern!
Nächste Station Queenstown - Der Ort, auf den man sich als Backpacker wahrscheinlich mit am meisten freut, wenn man durch Neuseeland reist. Queenstown ist ein alpines Städtchen, sehr wohlhabend und fast nur von Ausländern, sprich Europäern, besiedelt. Im Sommer, sowie im Winter, herrscht hier die höchste Dichte an extremen Touri-Aktivitäten in ganz Neuseeland. Von Fallschirmspringen, über Bungyjumping und White-Water-Rafting, bis hin zu Canyon-Swinging ist hier alles zu haben. Der Sommer ist wahrscheinlich die bessere Zeit, diese Dinge zu machen, denn, da Queenstown in den Southern Alps liegt, liegt hier im Winter Schnee und es gibt einige gute Ski- und Snowboardpisten. Das ist auch einer der Gründe, warum man hier im Winter entweder die obere Gehaltsklasse oder Backpacker antrifft. Zumindest hat es sich mir so dargestellt. Ist ganz witzig, die Unterschiede und Kontraste zu sehen. Budget-Travelling auf der einen und Ferrari, Porsche und Co auf der anderen Seite. Mir gefällt Queenstown wirklich gut. Hier wird eine Menge gefeiert und selbst, wenn man 4 Wochen dort bleiben würde, gibt es genug Aktivitäten, um jeden Tag etwas anderes auszuprobieren. Leider habe ich es nicht geschafft, groß wandern zu gehen... Es soll aber wirklich gut sein. Ein Beweis dafür, ist defintiv die Lage der Stadt - von Schnee bedeckten Bergketten umgeben und am Ufer des Lake Wakatipos gelegen, gibt es alleine, in Bezug auf die Landschaft, eine Menge zu sehen!
Queenstown and Lake Wakatipo
Eine weitere wirklich lässige Sache ist Frisbee-Golf. Es gibt einen Kurs im Stadtpark Queenstowns und es ist umsonst. Im Prinzip funktioniert es wie Golf, nur mit Frisbees. Jeder bekommt eine Frisbee und versucht von einem Startpunkt, die Frisbee in eine Art Korb zu werfen! Ich selbst habe es leider nicht gemacht und ich bereue es etwas, da es mir jeder empfohlen und es komplett kostenlos ist, sofern man seine eigene Frisbee hat. Wenn nicht, kann man sie selbstverständlich für wenig Geld leihen!
Frisbee-Golf-Korb
Queenstown and Lake Wakatipo
Eine weitere wirklich lässige Sache ist Frisbee-Golf. Es gibt einen Kurs im Stadtpark Queenstowns und es ist umsonst. Im Prinzip funktioniert es wie Golf, nur mit Frisbees. Jeder bekommt eine Frisbee und versucht von einem Startpunkt, die Frisbee in eine Art Korb zu werfen! Ich selbst habe es leider nicht gemacht und ich bereue es etwas, da es mir jeder empfohlen und es komplett kostenlos ist, sofern man seine eigene Frisbee hat. Wenn nicht, kann man sie selbstverständlich für wenig Geld leihen!
Frisbee-Golf-Korb
Donnerstag, 7. Juni 2012
Westküste Neuseelands
Mittlerweile habe ich mich auch mit den neuen Leuten in meinem Bus gut angefreundet und ich muss sagen, dass ich bis jetzt noch mit keiner so genialen Gruppe in Neuseeland gereist bin. Aus diesem Grund bin ich an Orten kürzer geblieben als geplant, einfach deswegen, weil die Menschen, die man trifft, eine Reise oder einen Ort unvergesslich machen!
Nach Punakaiki ging es weiter nach Franz Josef und zum Franz Josef Gletscher. Ursprünglich wollte ich mit einem Helikopter auf den Gletscher fliegen und dort 2-3 Stunden wandern, blaues Eis sehen und so weiter. Alles war auch soweit gebucht, leider hat mir dann aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da ich den Gletscher aber doch wenigstens sehen wollte, bin ich mit einen paar anderen aus meiner Gruppe zum Fuß des Gletschers gewandert... im strömenden Regen. Dennoch hat es sich gelohnt und vielleicht habe ich mehr Glück beim nächsten Mal.
Im Städtchen Franz Josef war ich dann das erste Mal seit langem wieder richtig feiern und irgendwie war ich seit dem jeden Abend aus... so richtig! Heute geht es die 5. Nacht in Folge aus und es wird groß... sehr groß und lang - Pub-Crawl ist angesagt! Momentan bin ich in Queenstown, früher als erwartet, aus dem oben genannten Grund und noch immer feiern und unternehmen wir Sachen mit Leuten von unserem Bus, den Busfahrer eingeschlossen, der wirklich verdammt lässig drauf ist und selbstverständlich jeden Abend gut mit dabei ist! Ich kann meine Busgesellschaft wirklich nur empfehlen, STRAY ist einfach echt klasse. Verglichen mit den anderen, konkurierenden Busgesellschaften, kommt man mit Stray and abgelegenere Orte, bestes Beispiel ist da die Unterkunft im Regenwald. Ich bin jetzt noch eine knappe Woche in Queenstown und bin mir sicher, dass mir nicht langweilig werden wird... solange das Geld nicht ausgeht. Glücklicherweise fällt mein Taxreturn, von meinen gezahlten Steuern in Australien, relativ gut aus, sodass ich meine restliche Zeit Neuseeland und Australien genießen und trotzdem noch ein gutes Startkapital wieder mit nach hause bringen kann. Für meine Zeit in Queenstown sind auf jeden Fall noch ein paar coole Sachen angesagt, lasst euch überraschen!
STRAY-Crew
West Coast
Liebe Grüße aus Queenstown!
Montag, 4. Juni 2012
Skydiving the Abel Tasman National Park
Whaaaaat?!
Yup, I did it! At 16,500ft (circa 5030m) I threw myself... well, actually I got thrown out of an airplane but that does not matter at the very moment. Fact is I had about 75 seconds of freefall and it was amazing! I would love to do it again but unfortunately it costs the fortune...
Anyway, I LOVED IT!
http://www.youtube.com/watch?v=IXUyA-c7_Ek&feature=youtu.be - Check it out! ;-)
Enjoy!
Yup, I did it! At 16,500ft (circa 5030m) I threw myself... well, actually I got thrown out of an airplane but that does not matter at the very moment. Fact is I had about 75 seconds of freefall and it was amazing! I would love to do it again but unfortunately it costs the fortune...
Anyway, I LOVED IT!
http://www.youtube.com/watch?v=IXUyA-c7_Ek&feature=youtu.be - Check it out! ;-)
Enjoy!
Mittwoch, 30. Mai 2012
Christchurch to Nelson
Mittlerweile bin ich in Nelson angekommen und habe schon wieder den ein
oder anderen Ort gesehen. Bis jetzt gefällt mir die Südinsel wirklich
gut, doch die Sehenswürdigkeiten, die die Südinsel berühmt machen,
kommen erst noch. Trotzdem möchte ich euch mal mit ein paar Fotos
versorgen.
Als erstes muss ich noch erwähnen, dass es in Christchurch, in der Nacht nach dem Erdbeben, ein paar Häuse neben meinem Hostel gebrannt hat und durch ungünstige Windverhältnisse, hatten wir den ganzen Rauch in der Bude.
Als erstes muss ich noch erwähnen, dass es in Christchurch, in der Nacht nach dem Erdbeben, ein paar Häuse neben meinem Hostel gebrannt hat und durch ungünstige Windverhältnisse, hatten wir den ganzen Rauch in der Bude.
Ereignisreiche 24 Stunden in Christchurch.
Kaikoura - Strand
Okay, leider ist die Qualität sehr schlecht, es soll ein Seehundwelpe sein, der da auf dem Stein sitzt. Selbstverständlich in freier Wildbahn ;-)
Picton - Harbourside
Morgen geht es dann in den Abel Tasman National Park und ich bin mir sicher, dass es wieder ein paar sehr erlebnisreiche Tage werden.
Beste Grüße aus Nelson!
Donnerstag, 24. Mai 2012
Christchurch und mein erstes Erdbeben
Gestern bin ich nach 3,5 Stunden Flug in Christchurch gelandet und nach einiger Zeit im Shuttle-Bus, habe ich dann auch endlich meine Unterkunft im Stadtteil New Brighton (am Strand Christchurchs) erreicht. Ich finde es wirklich nett hier, denke ich werde hier die letztne paar Tage in Neuseeland, sprich in 4 Wochen, versacken.
Leider bin ich nicht rechtzeitig zum Free BBQ im Hostel angekommen, allerdings gerade und nach einem schnellen Abendbrot und einer flotten Dusche den Pub-Crawl mitzumachen, was mich dann auch wieder ein paar Dollar leichter gemacht hat. Wie auch immer, es war natürlich eine klasse Nacht und heute Abend gehe ich mit einer meiner ehemaligen Klassenkameradinnen, die auch mit in meinem Abiturjahrgang war, aus. Sie ist hier seit 11 Monaten und macht ein Aupairjahr in Neuseeland und dann haben wir uns gedacht, dass wir uns ja eigentlich doch mal am anderen Ende der Welt treffen könnten. Lange Rede, kurzer Sinn, heute Abend gehe ich wieder aus. Allerdings wird es diesmal wohl nicht so lang werden, da ich morgen früh wieder ans andere Ende von Christchurch muss, wo ich dann in den Bus nach Kaikoura (nördlich von Christchurch) steige.
Der heutige Tag war eigentlich ziemlich entspannt, erstmal von 6 bis 10 richtig gepennt und dann mal frische Luft schnappen und ein gutes englisches Katerfrühstück und anschließend ein ausgiebiger Strandspaziergang - war wirklich gut. Auf dem Rückweg zu meinem Hostel hat es mich dann erwischt, mein erstes Erdbeben. Genauer gesagt waren es schon 3 (15:32 Ortszeit), wovon ich das erste allerdings nicht gespürt habe, dafür aber das Zweite. Plötzlich springen Alarmanlagen von Autos an, Stromleitungen fangen an zu wackeln, genau wie alle Bäume, Schilder und Fensterscheiben. Man selbst wird natürlich auch ein wenig durchgeschüttelt. Wie ich dann im Hostel erfahren habe, war es ein Beben der Stärke 5,2 (mittlere Stärke, kommt weltweit rund 800x im Jahr vor). Für mich war es natürlich recht aufregend, während die Mehrheit hier ziemlich relaxed reagiert hat. Naja, man hat mir gesagt, es wird wahrscheinlich nicht das letzte für heute gewesen sein, also ich bin gespannt und wehe heute Abend schüttelt es mein Bier aus dem Glas!
Wie auch immer, Neuseeland gefällt mir, wie gewohnt, supergut und ich bin gespannt auf die weitere Reise, wobei ich jetzt doch wieder Geld sparen muss.
An alle Abiturienten/innen - Glückwunsch zu den hinter euch gebrachten mündlichen Prüfungen und jetzt ist es Zeit die Sau rauszulassen! Genießt die prüfungsfreie Zeit!
Liebe Grüße aus Christchurch,
Daniel
Leider bin ich nicht rechtzeitig zum Free BBQ im Hostel angekommen, allerdings gerade und nach einem schnellen Abendbrot und einer flotten Dusche den Pub-Crawl mitzumachen, was mich dann auch wieder ein paar Dollar leichter gemacht hat. Wie auch immer, es war natürlich eine klasse Nacht und heute Abend gehe ich mit einer meiner ehemaligen Klassenkameradinnen, die auch mit in meinem Abiturjahrgang war, aus. Sie ist hier seit 11 Monaten und macht ein Aupairjahr in Neuseeland und dann haben wir uns gedacht, dass wir uns ja eigentlich doch mal am anderen Ende der Welt treffen könnten. Lange Rede, kurzer Sinn, heute Abend gehe ich wieder aus. Allerdings wird es diesmal wohl nicht so lang werden, da ich morgen früh wieder ans andere Ende von Christchurch muss, wo ich dann in den Bus nach Kaikoura (nördlich von Christchurch) steige.
Der heutige Tag war eigentlich ziemlich entspannt, erstmal von 6 bis 10 richtig gepennt und dann mal frische Luft schnappen und ein gutes englisches Katerfrühstück und anschließend ein ausgiebiger Strandspaziergang - war wirklich gut. Auf dem Rückweg zu meinem Hostel hat es mich dann erwischt, mein erstes Erdbeben. Genauer gesagt waren es schon 3 (15:32 Ortszeit), wovon ich das erste allerdings nicht gespürt habe, dafür aber das Zweite. Plötzlich springen Alarmanlagen von Autos an, Stromleitungen fangen an zu wackeln, genau wie alle Bäume, Schilder und Fensterscheiben. Man selbst wird natürlich auch ein wenig durchgeschüttelt. Wie ich dann im Hostel erfahren habe, war es ein Beben der Stärke 5,2 (mittlere Stärke, kommt weltweit rund 800x im Jahr vor). Für mich war es natürlich recht aufregend, während die Mehrheit hier ziemlich relaxed reagiert hat. Naja, man hat mir gesagt, es wird wahrscheinlich nicht das letzte für heute gewesen sein, also ich bin gespannt und wehe heute Abend schüttelt es mein Bier aus dem Glas!
Wie auch immer, Neuseeland gefällt mir, wie gewohnt, supergut und ich bin gespannt auf die weitere Reise, wobei ich jetzt doch wieder Geld sparen muss.
An alle Abiturienten/innen - Glückwunsch zu den hinter euch gebrachten mündlichen Prüfungen und jetzt ist es Zeit die Sau rauszulassen! Genießt die prüfungsfreie Zeit!
Liebe Grüße aus Christchurch,
Daniel
Freitag, 18. Mai 2012
Great Ocean Road and Grampians National Park
Am Donnerstag bin ich, von Melbourne
aus, zur Great Ocean Road aufgebrochen. Die Great Ocean Road ist
etwas mehr als 250km lang und schlängelt sich an der Küste
Victorias entlang. Charakteristisch sind hier vor allem der Regenwald
in den gemäßigten Breiten, sowie die bizarr aussehenden
Sandsteinklippen, in die sich die Tasmanische See mehr und mehr
hinneinfrisst. Im Großen und Ganzen war es wirklich sehenswert, auch
wenn ich leider sagen muss, dass ich schon zu viele Wasserfälle,
Regenwälder, Küsten und Strände gesehen habe, als das ich jetzt
sprachlos gewesen wäre. Das hört sich ganz schön hart an, wenn ich
da jetzt selbst noch einmal drüber nachdenke, aber so ist es leider.
Selbstverständlich fand ich es auf jeden Fall sehens- und auf jeden
Fall noch einen weiteren Besuch wert, dennoch sieht man einfach zu
viel, als um sich für jedes Reiseziel noch einmal so zu begeistern,
wie es am Anfang meiner Reise der Fall war. Auch liegt es daran,
dass man bei solchen organisierten Touren kaum Zeit hat, den Ort auf
sich wirken zu lassen. Genau wie bei den West McDonell Ranges bei
Alice Springs, hätte ich hier gern mehr Zeit verbracht, gezeltet und
einfach mal dagesessen und die Natur beobachtet. Wieder etwas, dass
ich nur empfehlen kann – diese Touren sind gut, um einen Eindruck
davon zu bekommen, was es in der jeweiligen Region zu sehen gibt, um
es allerdings wirklich genießen zu können, muss man, meiner Meinung
nach, noch einmal wiederkommen und sich länger mit dem Ort bzw. der
Sehenswürdigkeit beschäftigen.
Am Abend des ersten Tourtages ging es
dann zu unserer Unterkunft in Halls Gap, im Herzen des Grampians
National Parks – der zweitältesten Gebirgsgruppe Australiens
(Älteste sind die Flinders Ranges in South Australia). Frisch, wie
es dort war, war ich glücklich, dass ich mir zuvor, in Melbourne,
eine Mütze und warme Klamotten zugelegt hatte. Der zweite Tag begann
mit einem guten Frühstück und einer Wanderung zur Spitze einer der
Berge - hierbei bin ich wilden Kängurus so nah gekommen, wie nie
zuvor. Eine tolle Erfahrung! Weiter ging es zu einem Aussichtspunkt
über die Grampians und den Grampians National Park und den McKenzie
Wasserfällen. Als eine Art Abschluss der Tour, haben wir noch eine
der bekanntesten Weingüter Victorias und Australiens besichtigt,
selbstverständlich nicht ohne fleißig gekostet zu haben.
Mein erneut erster Tag in Melbourne
begann dann ganz entspannt mit einem guten Frühstück (Bacon, Eggs
und Toast) und Kaffee und einer vernünftigen Zeitung. Tat gut, mal
wieder ein bisschen was über die Welt und Europa zu lesen – bei
der einzigen Zeitung in Darwin (Klatschpresse, interessanterweise
auch in rot und schwarz gehalten, was mir doch sehr bekannt vorkam)
war das recht schwierig. Wie auch immer, anschließend habe ich mir
dann das Melbourne Immigration Museum angeschaut und mein Urteil: Es
ist UNBEDINGT anzuschauen, wenn man ein bisschen Zeit in Melbourne
hat. Sehr bewegend, sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Es
ist nicht für umsonst, aber der Eintrittspreis ist da schon
okay!
Kaum zu glauben – noch fünf mal schlafen, dann fliege ich erneut nach Neuseeland. In den nächsten Tagen, in Melbourne, stehen noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten auf meiner Touri-Liste, über welche ich euch später berichten werde.
Liebe Grüße aus Melbourne!
Kaum zu glauben – noch fünf mal schlafen, dann fliege ich erneut nach Neuseeland. In den nächsten Tagen, in Melbourne, stehen noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten auf meiner Touri-Liste, über welche ich euch später berichten werde.
Liebe Grüße aus Melbourne!
Samstag, 12. Mai 2012
Adelaide - love that place!
Am Freitag bin ich, nach weiteren 24h im Zug, in Adelaide angekommen und es ist kalt! 16°C... trotzdem gefällt mir Adelaide recht gut. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass ich hier sogar ein paar Jahre leben könnte, das hatte ich bis jetzt noch nirgendwo sonst in Australien. Adelaide ist zwar eine Großstadt, allerdings ist alles zu Fuß zu erreichen und es gibt eine Menge zu sehen. Selbstverständlich kann man hier auch gut ausgehen, was erklärt, dass ich in 72h lediglich 14 geschlafen habe und ich jetzt unbedingt wieder ein wenig Geld sparen muss. Zu meiner Verteidigung: Es war Uni-Pub-Crawl und es gab Beck's vom Fass - ich hatte keine Chance. So habe ich mich dann am nächsten morgen in einer Studentenwohnung, etwas außerhalb von Adelaide wiedergefunden. Erstmal ausruhen? - Keine Zeit. Am selben Tag, gleich nach dem ich es wieder in die Adelaider Innenstadt geschafft hatte, habe ich mir mit einem anderen Backpacker eine Schokoladenfabrik angeschaut, welche die teuerste und überraschend gute australische Schokolade herstellt. Die kleine Führung ist umsonst und es darf auch gekostet werden, aus diesem Grund kann ich sie nur empfehlen. Um 3 Uhr nachmittags bin ich dann endlich in mein Bett gefallen und habe 3 Stunden geschlafen. Was dann geschah? Ich wurde von zwei deutschen, die ich schon in Darwin kennengelernt hatte, zum Essen eingeladen und danach wurde ich von wieder anderen überredet, doch noch einmal mit weg zu gehen. Dieses Mal habe ich es allerdings nicht so sehr ausarten lassen und bin relativ früh wieder im Hostel gewesen. Erschreckenderweise musste ich dann heute morgen feststellen, dass ich 1. keine Sachen mehr zum Anziehen hatte und Sonntags ALLES geschlossen ist. Somit viel das Kater-Frühstück also auch weg und ich habe erstmal gewaschen. In Melbourne muss ich mir unbedingt erstmal ein paar warme Klamotten kaufen und alte ausrangieren.
Heute habe ich es dann doch etwas ruhiger angehen lassen. Eventuell mache ich mich nachher nochmal auf die Suche nach einem guten Kaffee und ansonsten heißt es wieder: Sachen packen für die frühe Abreise am Montagmorgen. Mein Zug, nach Melbourne, fährt um 07:40, was bedeutet, dass ich um 05:00h aufstehen muss und somit mein Schlafdefizit, mal wieder, nicht ausbessern kann. Naja, andererseits habe ich 12 Stunden in der Bahn und da werde ich definitiv mal die Füße hochlegen!
Melde mich wieder aus Melbourne, bis dahin, genießt das Frühlingswetter und allen Abiturienten und Abiturientinnen alles Gute und viel Erfolg für die noch austehenden Prüfungen!
Heute habe ich es dann doch etwas ruhiger angehen lassen. Eventuell mache ich mich nachher nochmal auf die Suche nach einem guten Kaffee und ansonsten heißt es wieder: Sachen packen für die frühe Abreise am Montagmorgen. Mein Zug, nach Melbourne, fährt um 07:40, was bedeutet, dass ich um 05:00h aufstehen muss und somit mein Schlafdefizit, mal wieder, nicht ausbessern kann. Naja, andererseits habe ich 12 Stunden in der Bahn und da werde ich definitiv mal die Füße hochlegen!
Melde mich wieder aus Melbourne, bis dahin, genießt das Frühlingswetter und allen Abiturienten und Abiturientinnen alles Gute und viel Erfolg für die noch austehenden Prüfungen!
Dienstag, 8. Mai 2012
Outback - The Red Centre
Nach 3 Tagen im Outback und einen Tag in den West MacDonell Ranges, ist mein Programm für Alice Springs vorerst abgearbeitet. Interessanter Weise haben sich dadurch aber noch viel mehr Sachen ergeben, die ich gerne nochmal machen möchte - wann das auch immer sein wird.
Die drei Tage im Outback waren einfach der Hammer, wandern, unter klarem Sternenhimmel und Vollmond schlafen und dem Jaulen der Dingoes lauschen, war es einfach nur das beste, was ich bis jetzt in Australien gemacht habe und kann es nur von ganzem Herzen weiterempfehlen. Glücklicherweise habe ich eine super Gruppe erwischt und jetzt weitet sich meine Australien-Rivival-Reise auf Europa aus ;-)
Kings Canyon
Das Nachtlager - Swag
Uluru / Ayers Rock
Uluru - Sunset
Heute habe ich, wie gesagt, dann noch die West MacDonell Ranges erkundet und ich muss sagen, dass sich auch diese Tour gelohnt hat. Vor allem, weil man von vielen der Plätzen so noch nicht so viel gehört hat, zumindest geht es mir da so. Dort lässt es sich auf jeden Fall gut campen - Steht auf jeden Fall auf meiner Bucket-List für die nächste Australienreise. Auch der 200km Larapinta Hike von den West MacDonell Ranges zurück nach Alice Springs. Es hieß, man schafft es in 2 Wochen - pff... 8 Tage würde ich mir dafür geben... oder so ;-)
Morgen habe ich dann noch einen freien Tag in Alice Springs, bis ich mich am Donnerstag wieder in den Zug nach Süden setzen werde!
Beste Grüße aus Alice Springs!
P.S.: Im Outback waren es nachts 4°C ;-)
Die drei Tage im Outback waren einfach der Hammer, wandern, unter klarem Sternenhimmel und Vollmond schlafen und dem Jaulen der Dingoes lauschen, war es einfach nur das beste, was ich bis jetzt in Australien gemacht habe und kann es nur von ganzem Herzen weiterempfehlen. Glücklicherweise habe ich eine super Gruppe erwischt und jetzt weitet sich meine Australien-Rivival-Reise auf Europa aus ;-)
Kings Canyon
Das Nachtlager - Swag
Uluru / Ayers Rock
Uluru - Sunset
Heute habe ich, wie gesagt, dann noch die West MacDonell Ranges erkundet und ich muss sagen, dass sich auch diese Tour gelohnt hat. Vor allem, weil man von vielen der Plätzen so noch nicht so viel gehört hat, zumindest geht es mir da so. Dort lässt es sich auf jeden Fall gut campen - Steht auf jeden Fall auf meiner Bucket-List für die nächste Australienreise. Auch der 200km Larapinta Hike von den West MacDonell Ranges zurück nach Alice Springs. Es hieß, man schafft es in 2 Wochen - pff... 8 Tage würde ich mir dafür geben... oder so ;-)
Morgen habe ich dann noch einen freien Tag in Alice Springs, bis ich mich am Donnerstag wieder in den Zug nach Süden setzen werde!
Beste Grüße aus Alice Springs!
P.S.: Im Outback waren es nachts 4°C ;-)
Donnerstag, 3. Mai 2012
1. Mai 2012
Mittlerweile bin ich schon mit dem Ghan in Alice Springs angekommen und
mache mich bereit für 3 Tage in mehr oder weniger Abgelegenheit und
freue mich riesig. An alle Backpacker und Reisenden - Der Ghan LOHNT
sich wirklich. Man hat richtig viel Platz, einen längeren Aufenthalt in
Katherine und Alice Springs, sodass man nicht an einem der Orte bleiben
muss, wenn man Touren machen will. Die kann euch die Great Southern Rail
während den jeweiligen Stop-overs (jeweils 3-4 Stunden) organsieren.
Man kann nicht sehr viel sehen, aber es reicht, um einen Eindruck zu
bekommen. Auch die Preise im Bordrestaurant sind nicht teurer, als
irgendwo anders in Australien. Am besten ist jedoch, dass man mit der
YHA-Australia-Mitgliedschaftskarte oder auch dem deutschen
(internationalen) Jugendherbergsausweis einen enormen Rabatt bekommt.
Somit wird der Ghan günstiger als eine der Busgesellschaften - Fazit:
Günsitger, mehr Platz, gute Preise, längere Zwischenstopps zum Gegend
erkunden und eine interessante Erfahrung - TOP!
So, jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen. Da ich auch in Deutschland am 1. Mai auch ab und zu mal mit dem Bollerwagen um die Häuser gezogen bin, wollten wir uns das in Australien nicht verbieten lassen und sind einfach mal losgezogen. Sind am Ende auch eine internationale Gruppe gewesen. Ziel war der Mindil Beach, an dem ich in 4 Monaten, in Darwin, nicht einmal war, um den berühmten Mindil Sunset anzuschauen - Und ja, er war wirklich genial!
The Group
Where getting there...
Here we go ;-)
So, jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen. Da ich auch in Deutschland am 1. Mai auch ab und zu mal mit dem Bollerwagen um die Häuser gezogen bin, wollten wir uns das in Australien nicht verbieten lassen und sind einfach mal losgezogen. Sind am Ende auch eine internationale Gruppe gewesen. Ziel war der Mindil Beach, an dem ich in 4 Monaten, in Darwin, nicht einmal war, um den berühmten Mindil Sunset anzuschauen - Und ja, er war wirklich genial!
Where getting there...
Here we go ;-)
Sonntag, 29. April 2012
Die letzten Tage in einer neuen, liebgewonnenen Stadt
Am Samstag hatte ich meinen letzten Arbeitstag und nun stehe ich kurz vor meiner Abreise nach Alice Springs. Am Mittwoch steige ich in den legendaeren Ghan, um den ersten paar tausend Kilometer zu ueberwinden.
Der Plan sieht so aus, dass ich am Donnerstag Vormittag in Alice Springs ankomme und am Freitag- morgen ins Outback aufbreche. Dann werde ich 3 Tage lang das Outback erkunden, den Ayers Rock und Kings Canyon sehen. Stilecht wird im "Swag" (Mischung aus Schlafsack und Iso-Matte) geschlafen, selbstverstaendlich unter freiem Himmel und hoffentlich mit super Aussicht auf den atemberaubenden Sternenhimmel Australiens. Nach diesen drei Tagen und einer weiteren Tagestour, geht es am 10. Mai weiter nach Adelaide. Wieder mit dem Ghan, wieder 24 Stunden in der Bahn - denn zu fliegen waere langweilig und beim Vergleich von Bus und Bahn, schneidet die Bahn, in Preis und Leistung, einfach besser ab.
Trotz der riesigen Vorfreude auf die Weitereise und auch wenn ich Darwin oft verflucht habe, ist es mir doch ans Herz gewachsen. Es ist schade, gerade jetzt wieder los zu muessen, obwohl ich jetzt gerade angefangen habe, mich mit Arbeitskollegen anzufreunden und ein wenig mehr vom richtigen Australien kennenzulernen - sprich, mit den Einheimischen Zeit zu verbringen und deren "Way of Life" zu entdecken. Das ist eine Sache, dich ich beim Backpacken sehr vermisse. Vergleiche ich meine Reisen nach Suedafrika, bei denen ich fast nur mit den "locals" Zeit verbracht habe und das Backpacken in Australien, sind beides komplett verschiedene Dinge und ersteres gefaellt mir um einiges besser. Nichtsdestotrotz geniesse ich das Backpacken in vollen Zuegen, doch sollte ich noch einmal die Chance bekommen, so ein Jahr im Ausland machen zu koennen, sei es in Neuseeland, Kanada oder noch einmal in Australien, werde ich es komplett anders angehen. Ich werde mir ein Arpartment suchen, einen Job fuer 6 Monate am Stueck und wahrscheinlich laenger bleiben, als 12 Monate, denn, meiner Meinung nach, kann ich nur so "richtig" in Australien leben und mich langsam, aber sicher, in die Kulter und Gesellschaft (wenigstens ein bisschen mehr, als jetzt) integrieren.
Es wird immer damit geworben "to get off the beaten track" oder in Robert Frosts Worten "the road less travelled by" zu nehmen und sich abgeschiedene Orte anzuschauen - Alles schoen und gut, doch ich finde, dass die wenigsten versuchen, sich wirklich in die australische Gesellschaft zu intergrieren. Auch ich habe es in den vergangenen 9 Monaten nicht wirklich gemacht bzw. nicht so sehr, wie ich es gewollt habe. Somit denke ich, dass dies die wirkliche "road less travelled" ist und nach meiner Erfahrung, welche sich offensichtlich auf meine Zeit in Suedafrika stuetzt, toller, erlebnis- und erfahrungsreicher und auch bildender ist! Natuerlich darf auch der touristische Aspekt nicht komplett vergessen werden!
Dies moechte ich allen zukuenftigen Backpackern, egal wohin die Reise gehen soll, zu bedenken geben!
Liebe Gruesse aus Darwin und ich melde mich wieder aus Alice Springs!
Der Plan sieht so aus, dass ich am Donnerstag Vormittag in Alice Springs ankomme und am Freitag- morgen ins Outback aufbreche. Dann werde ich 3 Tage lang das Outback erkunden, den Ayers Rock und Kings Canyon sehen. Stilecht wird im "Swag" (Mischung aus Schlafsack und Iso-Matte) geschlafen, selbstverstaendlich unter freiem Himmel und hoffentlich mit super Aussicht auf den atemberaubenden Sternenhimmel Australiens. Nach diesen drei Tagen und einer weiteren Tagestour, geht es am 10. Mai weiter nach Adelaide. Wieder mit dem Ghan, wieder 24 Stunden in der Bahn - denn zu fliegen waere langweilig und beim Vergleich von Bus und Bahn, schneidet die Bahn, in Preis und Leistung, einfach besser ab.
Trotz der riesigen Vorfreude auf die Weitereise und auch wenn ich Darwin oft verflucht habe, ist es mir doch ans Herz gewachsen. Es ist schade, gerade jetzt wieder los zu muessen, obwohl ich jetzt gerade angefangen habe, mich mit Arbeitskollegen anzufreunden und ein wenig mehr vom richtigen Australien kennenzulernen - sprich, mit den Einheimischen Zeit zu verbringen und deren "Way of Life" zu entdecken. Das ist eine Sache, dich ich beim Backpacken sehr vermisse. Vergleiche ich meine Reisen nach Suedafrika, bei denen ich fast nur mit den "locals" Zeit verbracht habe und das Backpacken in Australien, sind beides komplett verschiedene Dinge und ersteres gefaellt mir um einiges besser. Nichtsdestotrotz geniesse ich das Backpacken in vollen Zuegen, doch sollte ich noch einmal die Chance bekommen, so ein Jahr im Ausland machen zu koennen, sei es in Neuseeland, Kanada oder noch einmal in Australien, werde ich es komplett anders angehen. Ich werde mir ein Arpartment suchen, einen Job fuer 6 Monate am Stueck und wahrscheinlich laenger bleiben, als 12 Monate, denn, meiner Meinung nach, kann ich nur so "richtig" in Australien leben und mich langsam, aber sicher, in die Kulter und Gesellschaft (wenigstens ein bisschen mehr, als jetzt) integrieren.
Es wird immer damit geworben "to get off the beaten track" oder in Robert Frosts Worten "the road less travelled by" zu nehmen und sich abgeschiedene Orte anzuschauen - Alles schoen und gut, doch ich finde, dass die wenigsten versuchen, sich wirklich in die australische Gesellschaft zu intergrieren. Auch ich habe es in den vergangenen 9 Monaten nicht wirklich gemacht bzw. nicht so sehr, wie ich es gewollt habe. Somit denke ich, dass dies die wirkliche "road less travelled" ist und nach meiner Erfahrung, welche sich offensichtlich auf meine Zeit in Suedafrika stuetzt, toller, erlebnis- und erfahrungsreicher und auch bildender ist! Natuerlich darf auch der touristische Aspekt nicht komplett vergessen werden!
Dies moechte ich allen zukuenftigen Backpackern, egal wohin die Reise gehen soll, zu bedenken geben!
Liebe Gruesse aus Darwin und ich melde mich wieder aus Alice Springs!
Samstag, 14. April 2012
Die Baustelle
Auch diese Woche verlief, wie gewohnt. Allerdings hat es sich diese Woche härter und anstrengender angfühlt, als in den knappen 2 Monaten davor. Mittlerweile bin ich wieder an den Punkt gelangt, den ich auch in Coffs Harbour schon einmal erreicht habe - Es wird Zeit, Darwin hinter sich zu lassen. Allerdings habe ich mir vorgenommen, mich nun noch durch die letzten zwei Arbeitswochen zu schlagen und nochmal ein bisschen Geld für die Weiterreise zu sammeln. Viele Touren habe ich jetzt schon gebucht und da fällt einem erst wieder auf, wie viel teuer das Reisen eigentlich sein kann. Dennoch gebe ich das Geld ja schon gerne aus. Hoffentlich lohnt es sich auch, wobei ich mir bei diesem Punkt eigentlich sicher bin.
Bald wird es auch Zeit, mir für mein Studium zu bewerben und immernoch habe ich so viele verschiedene Ideen und Richtungen, in die ich eigentlich alle gehen möchte. Interessanterweise geht es aber fast allen Abiturienten so, die ich in Australien kennengelernt habe. Alle, mich inbegriffen, sind auch mit der Ausrede ins Ausland gegangen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen - doch bei kaum einem klappt es so, dass er genau weiß, was er anschließend machen möchte. Dennoch kann ich dem Ganzen etwas positives abgewinnen. Jetzt weiß ich immerhin schon einmal was ich nicht für den Rest meines Lebens machen möchte: Auf einem Bau zu arbeiten, ohne eine Handwerk gelernt zu haben. Mir macht die körperliche und praktische Arbeit Spaß, leider fehlt mir aber der geistliche Teil ein wenig und auf Dauer macht einen dieser Job kaputt. Beispielsweise werde ich meinem Rücken erstmal eine Pause gönnen müssen, wenn ich aus Darwin abreise, aber das gehört wohl dazu, habe ich mir sagen lassen.
Nun habe ich es auch endlich mal geschafft, ein paar Fotos von meinem momentanen und vorerst letzten Arbeitsplatz in Australien zu schießen:
Man achte auf den großen Kran (55t max. Last) im mittleren Bild, um die Größe der Baustelle noch etwas zu verdeutlichen.
Ich wünsche allen einen angenehmen Frühling und den Abiturienten und Abiturientinnen des jetztigen Jahrgangs alles Gute und viel Erfolg für die Prüfungen - Jetzt fleißig lernen und auf der Abi-Fahrt alles gut durch- bzw. rausspülen! ;-)
Beste Grüße aus Darwin!
P.S.: Die Trockenzeit beginnt hier sehr bald und somit werden die Temperaturen hier nun viel angenehmer. Komisch, dass es mich bei 23°C ein wenig fröstelt. Hoffentlich ändert sich das bald wieder - Neuseeland wird kalt und Schnee ist wohl auch garantiert!
Bald wird es auch Zeit, mir für mein Studium zu bewerben und immernoch habe ich so viele verschiedene Ideen und Richtungen, in die ich eigentlich alle gehen möchte. Interessanterweise geht es aber fast allen Abiturienten so, die ich in Australien kennengelernt habe. Alle, mich inbegriffen, sind auch mit der Ausrede ins Ausland gegangen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen - doch bei kaum einem klappt es so, dass er genau weiß, was er anschließend machen möchte. Dennoch kann ich dem Ganzen etwas positives abgewinnen. Jetzt weiß ich immerhin schon einmal was ich nicht für den Rest meines Lebens machen möchte: Auf einem Bau zu arbeiten, ohne eine Handwerk gelernt zu haben. Mir macht die körperliche und praktische Arbeit Spaß, leider fehlt mir aber der geistliche Teil ein wenig und auf Dauer macht einen dieser Job kaputt. Beispielsweise werde ich meinem Rücken erstmal eine Pause gönnen müssen, wenn ich aus Darwin abreise, aber das gehört wohl dazu, habe ich mir sagen lassen.
Nun habe ich es auch endlich mal geschafft, ein paar Fotos von meinem momentanen und vorerst letzten Arbeitsplatz in Australien zu schießen:
Man achte auf den großen Kran (55t max. Last) im mittleren Bild, um die Größe der Baustelle noch etwas zu verdeutlichen.
Ich wünsche allen einen angenehmen Frühling und den Abiturienten und Abiturientinnen des jetztigen Jahrgangs alles Gute und viel Erfolg für die Prüfungen - Jetzt fleißig lernen und auf der Abi-Fahrt alles gut durch- bzw. rausspülen! ;-)
Beste Grüße aus Darwin!
P.S.: Die Trockenzeit beginnt hier sehr bald und somit werden die Temperaturen hier nun viel angenehmer. Komisch, dass es mich bei 23°C ein wenig fröstelt. Hoffentlich ändert sich das bald wieder - Neuseeland wird kalt und Schnee ist wohl auch garantiert!
Freitag, 6. April 2012
Das letzte Vierteljahr bricht an!
Am 2. April sind die letzten 3 Monate meines Auslandsjahres angebrochen und jetzt muss ich auch nur noch gut 3 Wochen arbeiten, bis die Reise weitergeht. Aus Geldgründen und weil ich an Ostern eh nur Geld ausgegeben hätte, habe ich mich Samstag, Sonntag und Montag zum Sonderschichtschieben eingetragen. So schlimm ist es aber nicht, denke ich. Wird wohl alles etwas entspannter zugehen und es sind nur 6, statt 9,5, Stunden pro Tag. Heute hatte ich dann dafür meinen freien Tag.
Nun steht auch endlich mein Rückflugdatum fest. Nachdem ich aus Neugierde mal nach Flügen auf der Emirates-Homepage geschaut habe und gesehen habe, dass fast nur noch Plätze in der Business-Class verfügbar sind, habe ich mich heute Nachmittag kurzfristig dazu entschlossen, meinen Rückflug telefonisch umzubuchen und nicht zu warten, bis ich in Melbourne bin, damit ich es in einem Emirates-Office machen kann. Lange Rede, kurzer Sinn, wollte um den 29. Juni fliegen, hatte die Wahl zwischen 19. Juni und 2. Juli und habe mich dann, logischer Weise, für Letzteres entschieden. Da ich abends lande und nur eine Bahnverbindung habe, mit der ich nach hause fahren könnte, habe ich mir spontan mal ein Auto gemietet, mit dem ich dann die knapp 500 Kilometer, nach hause, hochrocken werde. Ist ja nicht viel... der Weg von Sydney nach Coffs Harbour ist weiter. Naja, nach dem Flug muss ich eventuell die ein oder andere Pause machen, aber hey - ENDLICH WIEDER FAHREN :-)
Fazit - Werde am 03.07.2012 zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr zu hause sein, denke und hoffe ich!
Arbeitstechnisch läuft sonst auch alles gut. Es sind ja, wie gesagt, nur noch 3 Wochen und dann mache ich mich, per Zug, erst nach Alice Springs, Adelaide und schließlich nach Melbourne auf.
Habe es diese Woche auch geschafft, den Meißel eines Presslufthammers (aus gehärtetem Stahl) abzubrechen. Wenn das mal kein Arbeitseinsatz ist ;-D
Am Wochenende gehen meine Kollegen und ich jetzt öfters Mal ein Bierchen trinken und so bin ich schon das zweite Mal in einer Strip-Bar gelandet. Muss man mal gemacht haben, denke ich. Ist nett, aber defintiv nicht umwerfend ;-D
Nun steht auch endlich mein Rückflugdatum fest. Nachdem ich aus Neugierde mal nach Flügen auf der Emirates-Homepage geschaut habe und gesehen habe, dass fast nur noch Plätze in der Business-Class verfügbar sind, habe ich mich heute Nachmittag kurzfristig dazu entschlossen, meinen Rückflug telefonisch umzubuchen und nicht zu warten, bis ich in Melbourne bin, damit ich es in einem Emirates-Office machen kann. Lange Rede, kurzer Sinn, wollte um den 29. Juni fliegen, hatte die Wahl zwischen 19. Juni und 2. Juli und habe mich dann, logischer Weise, für Letzteres entschieden. Da ich abends lande und nur eine Bahnverbindung habe, mit der ich nach hause fahren könnte, habe ich mir spontan mal ein Auto gemietet, mit dem ich dann die knapp 500 Kilometer, nach hause, hochrocken werde. Ist ja nicht viel... der Weg von Sydney nach Coffs Harbour ist weiter. Naja, nach dem Flug muss ich eventuell die ein oder andere Pause machen, aber hey - ENDLICH WIEDER FAHREN :-)
Fazit - Werde am 03.07.2012 zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr zu hause sein, denke und hoffe ich!
Arbeitstechnisch läuft sonst auch alles gut. Es sind ja, wie gesagt, nur noch 3 Wochen und dann mache ich mich, per Zug, erst nach Alice Springs, Adelaide und schließlich nach Melbourne auf.
Habe es diese Woche auch geschafft, den Meißel eines Presslufthammers (aus gehärtetem Stahl) abzubrechen. Wenn das mal kein Arbeitseinsatz ist ;-D
Am Wochenende gehen meine Kollegen und ich jetzt öfters Mal ein Bierchen trinken und so bin ich schon das zweite Mal in einer Strip-Bar gelandet. Muss man mal gemacht haben, denke ich. Ist nett, aber defintiv nicht umwerfend ;-D
Samstag, 24. März 2012
Another Day, Another Dollar
Diese Woche hatte ich endlich Bergfest meiner Zeit als Bauarbeiter! Mittlerweile sind schon wieder 6 von 11 Wochen rum und ich bin froh, wenn ich die kommenden 5 Wochen hinter mich gebracht habe. Ich muss gestehen, dass es jetzt anfängt wirklich anstrengend zu werden. Aber naja, was soll's. Das gehört zum Leben dazu und es ist ja nur noch für 5 Wochen. Gestern durfte ich sogar unseren Supervisor vertreten und bin damit in der Karriereleiter etwas aufgestiegen, zumindest für einen Tag. Trotzdem blieben die Arbeiten die selben. Dauerhaftes Betondecken schleifen und mit dem Presslufthammer Wände begradigen und ab und zu mal ein bisschen aufräumen und fegen. Letzteres macht aber den kleinsten Teil aus. Man merkt auch deutlich, dass Arbeit einen körperlich beinträchtigt. An so Sachen wie Rückenschmerzen gewöhnt man sich nach gewisser Zeit und man kann sie ausblenden. Letztens bin ich allerdings morgens aufgewacht und konnte meine Finger kaum bewegen - ob das nun so gut ist?! Naja, wie war das noch gleich, Kollateralschäden und so...
Okay, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Bin wahrscheinlich, wenn ich Fabian da zitieren darf, einfach "nicht's Gutes mehr gewohnt".
Sonst lebt es sich in Darwin recht gut. Habe mit meinen Arbeitskollegen jetzt jeden Freitag und/oder Samstag ein oder zwei Bierchen, nach der Arbeit, um das Ende der Woche einzuläuten und im Großen und Ganzen verbringe ich meine Freizeit im Bett. Ehrlich gesagt bin ich da auch ganz froh drüber. So einen Tag im Bett zu liegen und nichts großes anzustellen kann auch mal echt gut tun. Gestern Abend gab es an Darwins Waterfront ein Festival mit anschließendem Feuerwerk und da wir Silvester keins gesehen hatten, bestand Nachholbedarf! Auch wenn ich Anfangs nicht wirklich Lust hatte, da noch hinzugehen, hat es sich doch voll gelohnt. So ein nettes Feuerwerk hätte ich auch, ehrlich gesagt, kaum erwartet!
Bis dem nächst!
Okay, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Bin wahrscheinlich, wenn ich Fabian da zitieren darf, einfach "nicht's Gutes mehr gewohnt".
Sonst lebt es sich in Darwin recht gut. Habe mit meinen Arbeitskollegen jetzt jeden Freitag und/oder Samstag ein oder zwei Bierchen, nach der Arbeit, um das Ende der Woche einzuläuten und im Großen und Ganzen verbringe ich meine Freizeit im Bett. Ehrlich gesagt bin ich da auch ganz froh drüber. So einen Tag im Bett zu liegen und nichts großes anzustellen kann auch mal echt gut tun. Gestern Abend gab es an Darwins Waterfront ein Festival mit anschließendem Feuerwerk und da wir Silvester keins gesehen hatten, bestand Nachholbedarf! Auch wenn ich Anfangs nicht wirklich Lust hatte, da noch hinzugehen, hat es sich doch voll gelohnt. So ein nettes Feuerwerk hätte ich auch, ehrlich gesagt, kaum erwartet!
Bis dem nächst!
Samstag, 17. März 2012
Zyklon
In dieser Woche haben Zyklonausläufer Darwin erwischt und ich habe am Mittwoch Hitze- Regen-Frei bekommen. Die Baustelle war mehr oder weniger überflutet und als ich morgens an der Baustelle ankam, konnte ich einen gefühlten Liter Wasser aus meinen Stiefel gießen. Selbst der Stadtbus kam auf dem Highway ins Rutschen. Nachdem die beiden Vorarbeiter einen Rundgang über das Gelände gemacht haben, war es offiziell - Heute gibt es frei. Habe für eine halbe Stunde, in der wir auf die Entscheidung gewartet haben, 4 Stunden bezahlt bekommen. So ist es auch mal ganz nett, auch wenn man es auf der Gehaltsabrechnung schon merkt, dass ein paar Arbeitsstunden fehlen.
Heute konnten wir auch endlich in unser altes Zimmer zurückziehen. Hier muss ich jetzt zwar mit einem Bett oben Vorlieb nehmen, aber immerhin ist es hier ruhiger und oben ist die Gefahr des "Angepinkelt-werdens" um einiges geringer ;-) Es ist kaum zu glauben, dass ich schon wieder seit 5 Wochen arbeite und de Alltag, der sich mittlerweile eingespielt hat, genieße ich sehr und auch an das frühe Aufstehen, scheine ich mich wieder zu gewöhnen. Auf der Arbeit läuft auch alles super. Ich schleife zwar wieder regelmäßiger Beton-Decken und Balkone, aber immerhin ist es ein Job und ich habe ihn noch. Wie gesagt, man gewöhnt sich daran. Die geplanten Reisepläne stehen auch noch so, wie letztens genannt. Eventuell streiche ich ein paar Stops auf dem Weg, aber das entscheide ich dann kurzfristig.
Sonst kann ich aus Darwin nicht viel berichten. Gestern war St. Patrick's Day - der irische Nationalfeiertag - und da habe ich ausnahmsweise mal wieder zu viel Geld im Glas gelassen, aber man muss sich auch mal etwas gönnen. Ich denke, er wird hier nicht so extrem gefeiert, wie in Amerika und Irland selbst, aber trotzdem war einiges los und viel Grün war auch zusehen ;-)
Ich hoffe ihr alle hattet eine entspannte Woche und ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die kommende Woche!
Heute konnten wir auch endlich in unser altes Zimmer zurückziehen. Hier muss ich jetzt zwar mit einem Bett oben Vorlieb nehmen, aber immerhin ist es hier ruhiger und oben ist die Gefahr des "Angepinkelt-werdens" um einiges geringer ;-) Es ist kaum zu glauben, dass ich schon wieder seit 5 Wochen arbeite und de Alltag, der sich mittlerweile eingespielt hat, genieße ich sehr und auch an das frühe Aufstehen, scheine ich mich wieder zu gewöhnen. Auf der Arbeit läuft auch alles super. Ich schleife zwar wieder regelmäßiger Beton-Decken und Balkone, aber immerhin ist es ein Job und ich habe ihn noch. Wie gesagt, man gewöhnt sich daran. Die geplanten Reisepläne stehen auch noch so, wie letztens genannt. Eventuell streiche ich ein paar Stops auf dem Weg, aber das entscheide ich dann kurzfristig.
Sonst kann ich aus Darwin nicht viel berichten. Gestern war St. Patrick's Day - der irische Nationalfeiertag - und da habe ich ausnahmsweise mal wieder zu viel Geld im Glas gelassen, aber man muss sich auch mal etwas gönnen. Ich denke, er wird hier nicht so extrem gefeiert, wie in Amerika und Irland selbst, aber trotzdem war einiges los und viel Grün war auch zusehen ;-)
Ich hoffe ihr alle hattet eine entspannte Woche und ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die kommende Woche!
Samstag, 10. März 2012
Angepinkelt...
In der letzten Zeit ist einiges passiert. Aufgrund von Renovierungsarbeiten, mussten wir in ein anderes Zimmer wechseln, was leider direkt am Pool und der Küche liegt. Da das die beiden Orte sind, wo am meisten gefeiert wird, bekommen wir nicht so viel Schlaf und man merkt das wirklich, wenn man dann um 05:30h aufsteht und 10 Stunden auf der Baustelle arbeitet. Glücklicherweise können wir im Laufe der nächsten Woche wieder in unser altes Zimmer, zumindest hat man es uns so gesagt.
Im neuen Zimmer sind bzw. waren natürlich auch gleich die, die immer ordentlich trinken und feiern gehen und als der über mir betrunken ins Bett gemacht und es durch seine, auf mich und meine Matratze getropft ist, konnte ich noch schön eine Stunde auf einem Liegestuhl am Pool verbringen. Ist bei nächtlichen 28°C in Darwin jetzt nicht so tragisch, trotzdem musste ich mich sehr zusammennehmen, ihn nicht kopfüber aus dem Zimmer zu werfen.
Auf der Baustelle läuft es wirklich gut. Ich mache meine wöchentlichen 50 bis 55 Arbeitsstunden und bei einem Stundenlohn von 26 Dollar kann man gut davon leben. Man muss aber bedenken, dass ich 30% Steuern zahle und die Lebenshaltungskosten in Darwin vergleichsweise hoch sind. Außerdem lege ich auch einen Großteil von meinem verdienten Geld zurück. Könnte ich den Job noch weitere 7-8 Wochen machen, würde ich auf jeden Fall genug Geld haben, um entspannt 2 Monate lang zu reisen. Hinzukommt noch, dass ich einen Großteil meiner gezahlten Steuern, am Ende, wiederbekommen kann. Somit hätte ich auch gleich ein kleines Startkapital in Deutschland. Sicherlich ist das jetzt der beste Fall und man weiß nie, was so kommt. Ich hoffe aber natürlich auf das Beste und das alles so läuft, wie ich es mir vorstelle!
Mittlerweile habe ich auch schon einen Plan für meine letzten beiden Monate in Australien geschmiedet. Ich werde über Alice Springs, das Red Centre und Adelaide nach Melbourne reisen, von dort nach Christchurch und von Christchurch, nach 4 Wochen auf Neuseelands Südinsel, nach Sydney fliegen. Das mache ich aus dem Grund, da ich noch einen kleinen Abstecher nach Coffs Harbour machen möchte, um John und die Leute aus dem Hostel dort besuchen zu können. So kann ich dann auch nochmal 2 Tage in Sydney selbst verbringen, was sicherlich auch ganz gut ist - der "alten" Zeiten halber. Vielleicht kann mich dir Stadt ja doch noch überzeugen.
Anschließend geht es dann wieder für ein paar Tage nach Melbourne und von dort Richtung Heimat. Ich weiß noch nicht genau wann und welchen Flug ich nehmen werde und vielleicht bin ich so fies und ihr müsst ich euch überraschen lassen, wenn ich dann plötzlich vor der Tür stehe - Ne, Quatsch! Wird wohl um den 1. Juli sein! Mittlerweile muss ich sagen, dass ich es kaum erwarten kann, mal wieder eine vernünftige Scheibe Brot und allgemein gute deutsche Kost essen zu können ;-)
Fabian und ich haben vor ein paar Wochen angefangen, jeden Dienstag Abend "Fish&Chips" am Hafen essen zu gehen und wenn wir Glück haben, können wir solche Sonnenuntergänge bestaunen!
Sonnenuntergang bei Regen
Darwin Harbour
Beste Grüße aus Darwin!
Im neuen Zimmer sind bzw. waren natürlich auch gleich die, die immer ordentlich trinken und feiern gehen und als der über mir betrunken ins Bett gemacht und es durch seine, auf mich und meine Matratze getropft ist, konnte ich noch schön eine Stunde auf einem Liegestuhl am Pool verbringen. Ist bei nächtlichen 28°C in Darwin jetzt nicht so tragisch, trotzdem musste ich mich sehr zusammennehmen, ihn nicht kopfüber aus dem Zimmer zu werfen.
Auf der Baustelle läuft es wirklich gut. Ich mache meine wöchentlichen 50 bis 55 Arbeitsstunden und bei einem Stundenlohn von 26 Dollar kann man gut davon leben. Man muss aber bedenken, dass ich 30% Steuern zahle und die Lebenshaltungskosten in Darwin vergleichsweise hoch sind. Außerdem lege ich auch einen Großteil von meinem verdienten Geld zurück. Könnte ich den Job noch weitere 7-8 Wochen machen, würde ich auf jeden Fall genug Geld haben, um entspannt 2 Monate lang zu reisen. Hinzukommt noch, dass ich einen Großteil meiner gezahlten Steuern, am Ende, wiederbekommen kann. Somit hätte ich auch gleich ein kleines Startkapital in Deutschland. Sicherlich ist das jetzt der beste Fall und man weiß nie, was so kommt. Ich hoffe aber natürlich auf das Beste und das alles so läuft, wie ich es mir vorstelle!
Mittlerweile habe ich auch schon einen Plan für meine letzten beiden Monate in Australien geschmiedet. Ich werde über Alice Springs, das Red Centre und Adelaide nach Melbourne reisen, von dort nach Christchurch und von Christchurch, nach 4 Wochen auf Neuseelands Südinsel, nach Sydney fliegen. Das mache ich aus dem Grund, da ich noch einen kleinen Abstecher nach Coffs Harbour machen möchte, um John und die Leute aus dem Hostel dort besuchen zu können. So kann ich dann auch nochmal 2 Tage in Sydney selbst verbringen, was sicherlich auch ganz gut ist - der "alten" Zeiten halber. Vielleicht kann mich dir Stadt ja doch noch überzeugen.
Anschließend geht es dann wieder für ein paar Tage nach Melbourne und von dort Richtung Heimat. Ich weiß noch nicht genau wann und welchen Flug ich nehmen werde und vielleicht bin ich so fies und ihr müsst ich euch überraschen lassen, wenn ich dann plötzlich vor der Tür stehe - Ne, Quatsch! Wird wohl um den 1. Juli sein! Mittlerweile muss ich sagen, dass ich es kaum erwarten kann, mal wieder eine vernünftige Scheibe Brot und allgemein gute deutsche Kost essen zu können ;-)
Fabian und ich haben vor ein paar Wochen angefangen, jeden Dienstag Abend "Fish&Chips" am Hafen essen zu gehen und wenn wir Glück haben, können wir solche Sonnenuntergänge bestaunen!
Sonnenuntergang bei Regen
Darwin Harbour
Beste Grüße aus Darwin!
Samstag, 25. Februar 2012
Arbeit
Nun habe ich wieder eine Woche auf der Baustelle gearbeitet und es läuft wirklich gut. Die Arbeit ist hart und als "General Labourer" mache ich die Dinge, die sonst nicht so beliebt sind. Beispielsweise schleife ich Betondecken usw. Trotzdem bin ich sehr zufrieden diesen Job zu haben und auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, weiß ich, dass es ja nur für einen begrenzten Zeitraum und es, vor dem Hintergrund, wirklich kein Problem ist.
Sonst läuft es auch ganz gut. Allerdings gibt es alles in Allem nicht viel neues zu berichten. Gestern war ich mal wieder aus und in ein paar Bars. Sowas muss schließlich auch mal sein, denke ich!
Sonst läuft es auch ganz gut. Allerdings gibt es alles in Allem nicht viel neues zu berichten. Gestern war ich mal wieder aus und in ein paar Bars. Sowas muss schließlich auch mal sein, denke ich!
Samstag, 18. Februar 2012
Wieder Alltag!
Nach Wochen, nein Monaten, habe ich endlich wieder einen geregelten Alltag. Zumindestens für die nächste (hoffentlich nächsten Wochen).
Am Dienstag habe ich meine White-Card bekommen und konnte am Folgetag direkt anfangen, auf einer großen Baustelle zu arbeiten. Dort werden 6, vierstöckige Arpartmentgebäude gebaut, wovon das 6. noch nicht mal angefangen wurde. Mein Job ist es nun, gemeinsam mit einem Engländer, die Rohbauapartments von Bauschutt zu befreien, sodass die nächsten Arbeitschritte durchgeführt werden können, beispielsweise das Aufstellen der Wände in den einzelnen Apartments. Man hat uns gesagt, dass wenn wir so weiter arbeiten, wir dort auch länger bleiben können und wenn ein Gebäude fertig ist, würden wir einfach im nächsten anfangen. Soweit klingt es schon mal ziemlich gut. Wenn ich das bis Mai machen kann, wäre ich definitiv in keinerlei finanziellen Schwierigkeiten, zumindest vom jetztigen Standpunkt aus. Auch der Lohn ist ziemlich gut und bei 56 Arbeitsstunden die Woche, kann man ein bisschen Geld sparen. Momentan würde ich sagen, dass sich die White-Card schon sehr gelohnt hat!
Wie es dann ab Mai genau weitergeht werde ich euch selbstverständlich noch mitteilen ;)
Sonst gibt es hier eigentlich nicht viel neues. Ich musste mir ein neues Handy zulegen, weil mein altes nicht mehr so funktioniert, wie es soll, aber auch diese zusätzliche Ausgabe konnte ich, dank des neuen Jobs, schon etwas besser verkraften.
Außerdem ist heute der 70. Jahrestag der Bombardierung Darwins im Jahre 1942 und zu diesem Anlass ist auch die australische Präsidentin anwesend. Auch die ein oder andere Salve wurde heute morgen verschossen. Soweit ich weiß, gibt es in der ganzen Stadt noch eine Menge weiterer Events, zu denen ich aber wohl nicht hingehen werde. An meinem einizgen freien Tag werde ich mir mal ein bisschen Entspannung im Hostel gönnen. Morgen muss, nein, darf ich schließlich wieder um 07:00 auf dem Bau sein und arbeiten.
Am Dienstag habe ich meine White-Card bekommen und konnte am Folgetag direkt anfangen, auf einer großen Baustelle zu arbeiten. Dort werden 6, vierstöckige Arpartmentgebäude gebaut, wovon das 6. noch nicht mal angefangen wurde. Mein Job ist es nun, gemeinsam mit einem Engländer, die Rohbauapartments von Bauschutt zu befreien, sodass die nächsten Arbeitschritte durchgeführt werden können, beispielsweise das Aufstellen der Wände in den einzelnen Apartments. Man hat uns gesagt, dass wenn wir so weiter arbeiten, wir dort auch länger bleiben können und wenn ein Gebäude fertig ist, würden wir einfach im nächsten anfangen. Soweit klingt es schon mal ziemlich gut. Wenn ich das bis Mai machen kann, wäre ich definitiv in keinerlei finanziellen Schwierigkeiten, zumindest vom jetztigen Standpunkt aus. Auch der Lohn ist ziemlich gut und bei 56 Arbeitsstunden die Woche, kann man ein bisschen Geld sparen. Momentan würde ich sagen, dass sich die White-Card schon sehr gelohnt hat!
Wie es dann ab Mai genau weitergeht werde ich euch selbstverständlich noch mitteilen ;)
Sonst gibt es hier eigentlich nicht viel neues. Ich musste mir ein neues Handy zulegen, weil mein altes nicht mehr so funktioniert, wie es soll, aber auch diese zusätzliche Ausgabe konnte ich, dank des neuen Jobs, schon etwas besser verkraften.
Außerdem ist heute der 70. Jahrestag der Bombardierung Darwins im Jahre 1942 und zu diesem Anlass ist auch die australische Präsidentin anwesend. Auch die ein oder andere Salve wurde heute morgen verschossen. Soweit ich weiß, gibt es in der ganzen Stadt noch eine Menge weiterer Events, zu denen ich aber wohl nicht hingehen werde. An meinem einizgen freien Tag werde ich mir mal ein bisschen Entspannung im Hostel gönnen. Morgen muss, nein, darf ich schließlich wieder um 07:00 auf dem Bau sein und arbeiten.
Samstag, 11. Februar 2012
Neuer Job!
Endlich! Es ist geschafft, ich hatte am Freitag, seit Ewigkeiten, mal wieder meinen ersten Arbeitstag. Da ich hier keinen Job gefunden habe, indem ich meine Lebensläufe in Cafés und Bars abgab und auch im Internet nichts zu holen war, musste ich mir etwas anderes überlegen.
Letztendlich habe ich mich letzten Montag zu einer Zeitarbeitsfirma begeben und bin bei denen jetzt auch angestellt. Immer wenn Firmen jemanden brauchen, melden sich die jenigen bei meiner Zeitarbeitsfirma und dann werde ich informiert und gefragt ob ich Zeit habe und den Job machen möchte. Selbstverständlich habe ich bei ihrem ersten Angebot gleich "Ja" gesagt. Jetzt bin ich Lagerist im Warenlager einer größeren australischen Möbelhauskette, zumindest bis einschließlich Montag. Der Nachteil an der Zeitarbeit ist, dass viele Jobs nur ein paar Tage lang dauern und ich mir immer wieder neu Gedanken um den Transport machen und mich auf neue Situationen und Menschen einstellen muss. Bis jetzt hat es ziemlich gut geklappt und ich werde es auch erstmal weiter so machen, denke ich. Auch wenn mir die Zeitarbeitsfirma einen großen Teil meines Lohns abzieht, bin ich trotzdem zufrieden, denn an bestimmte Jobs kommt man sonst einfach nicht ran - vor allem nicht als Backpacker.
Leider musste ich auch noch etwas Geld investieren, beispielsweise in Stahlkappenschuhe, High-Visibility Shirts und eine kurze Arbeitshose. Auch eine WhiteCard werde ich am Dienstag machen bzw. an einem Kurs dafür teilnehmen. Mit der australischen WhiteCard darf ich legal auf Baustellen arbeiten. Im Kurs lernt man Dinge, wie das korrekte Verhalten auf Baustellen, sicheres Arbeiten, usw.. Die Ausgaben haben natürlich erstmal wieder ordentlich zu Buche geschlagen, dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass es sich lohnen wird.
Ein weiterer, kleiner Schock war, dass unsere Autovermietung, in Cairns, Fabian 50 Dollar vom Konto abgezogen hat und wir uns nicht erklären konnten, warum. Nun haben wir herausgefunden, dass ein an "Daniel Haupt" adressierter Brief, Fabians Familie in Deutschland erreicht hat - mit einer Geldstrafe von 466$ und einem Foto bei 92km/h in einer 60er Zone, lässt die "Queensland Police" grüßen. Naja, passiert halt mal. Dann muss das eigentliche Sparen, meines hier verdienten Geldes, wohl noch etwas warten.. Interessant ist auch, warum uns die Autovermietung selbst, noch einmal 50$ abgebucht hat. Als Bearbeitungsgebühr wäre das wirklich unverschämt!
Ab Dienstag bin ich noch 4,5 Monate in Australien. Mein Plan ist es, hier in Darwin noch 2,5-3 Monate zu arbeiten und anschließend, die restliche Zeit, zu reisen. Am liebsten mit einem zweiten Aufenthalt in Neuseeland. Immerhin habe ich die Südinsel ja noch nicht gesehen! Ich werde mal schauen, wie sich das hier alles so ergibt und was ich am Ende daraus machen kann.
Liebe Grüße aus Darwin!
Letztendlich habe ich mich letzten Montag zu einer Zeitarbeitsfirma begeben und bin bei denen jetzt auch angestellt. Immer wenn Firmen jemanden brauchen, melden sich die jenigen bei meiner Zeitarbeitsfirma und dann werde ich informiert und gefragt ob ich Zeit habe und den Job machen möchte. Selbstverständlich habe ich bei ihrem ersten Angebot gleich "Ja" gesagt. Jetzt bin ich Lagerist im Warenlager einer größeren australischen Möbelhauskette, zumindest bis einschließlich Montag. Der Nachteil an der Zeitarbeit ist, dass viele Jobs nur ein paar Tage lang dauern und ich mir immer wieder neu Gedanken um den Transport machen und mich auf neue Situationen und Menschen einstellen muss. Bis jetzt hat es ziemlich gut geklappt und ich werde es auch erstmal weiter so machen, denke ich. Auch wenn mir die Zeitarbeitsfirma einen großen Teil meines Lohns abzieht, bin ich trotzdem zufrieden, denn an bestimmte Jobs kommt man sonst einfach nicht ran - vor allem nicht als Backpacker.
Ein weiterer, kleiner Schock war, dass unsere Autovermietung, in Cairns, Fabian 50 Dollar vom Konto abgezogen hat und wir uns nicht erklären konnten, warum. Nun haben wir herausgefunden, dass ein an "Daniel Haupt" adressierter Brief, Fabians Familie in Deutschland erreicht hat - mit einer Geldstrafe von 466$ und einem Foto bei 92km/h in einer 60er Zone, lässt die "Queensland Police" grüßen. Naja, passiert halt mal. Dann muss das eigentliche Sparen, meines hier verdienten Geldes, wohl noch etwas warten.. Interessant ist auch, warum uns die Autovermietung selbst, noch einmal 50$ abgebucht hat. Als Bearbeitungsgebühr wäre das wirklich unverschämt!
Ab Dienstag bin ich noch 4,5 Monate in Australien. Mein Plan ist es, hier in Darwin noch 2,5-3 Monate zu arbeiten und anschließend, die restliche Zeit, zu reisen. Am liebsten mit einem zweiten Aufenthalt in Neuseeland. Immerhin habe ich die Südinsel ja noch nicht gesehen! Ich werde mal schauen, wie sich das hier alles so ergibt und was ich am Ende daraus machen kann.
Liebe Grüße aus Darwin!
Freitag, 3. Februar 2012
Dieses Kapitel heisst Josuche...
Wie ihr wisst, bin ich momentan in Darwin und verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Dies stellt sich aber als viel schwieriger heraus, als ich es vermutet habe. Teilweise war ich so knapp davor einen super Job zu bekommen und dann haben mir irgendwelche daemlichen Dinge doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beispielsweise arbeitet Fabian gerade bei einer grossen Autovermietung als Detailer, dass heisst Autos waschen und zwischen den verschiedenen Niederlassungen in Darwin hin- und herfahren. Diesen Job habe ich nur nicht bekommen, weil ich noch nicht 21 bin. Sowas ist schade und einfach deprimierend. Andererseits geht es trotzdem irgendwie weiter. Habe jetzt meinen Lebenslauf an eine Menge Bars und Cafes verteilt und hoffe bald eine positive Nachricht zu bekommen. In so einer Phase faellt einem besonders auf, wie schoen ein gergeltes Leben und ein fester Job sein koennen. Ein stetiges Einkommen vereinfacht eine ganze Menge. Noch gebe ich die Jobsuche in Darwin nicht auf, denn gluecklicherweise konnte ich mir noch ein paar Namen und Adressen besorgen, die ich Anfang naechster Woche abklappern werde. Irgendwo muss ja etwas zu finden sein!
Neben diesen negativen Punkten, gibt es aber auch Positives zu berichten. Habe jetzt hier einen kleinen Freundeskreis und es ist wirklich nett, Zeit mit den Leuten zu verbringen - noch ein Grund, warum ich einen Job in Darwin bevorzugen wuerde.
Unter anderem habe ich hier einen Typen (21) aus Muenchen kennengelernt, der in den letzten 6 Monaten, ohne einen einzigen Flug, von Deutschland nach Australien gereist ist. Wenn er dann von seinen Abenteuern in der Transsibirischen Eisenbahn, in China oder davon berichtet, wie er mit einem Motorrad durch Vietnam gereist ist, werde ich schon ziemlich neidisch, muss ich gestehen. Das kommt auf jeden Fall auf meine "Bucket-List" - Ohne einen einzelnen Flug die Welt zu umrunden!
Ansonsten geht es mir hier recht gut. Werde mal schauen, wie es naechste Woche mit den Arbeitssuche laeuft und sonst werde ich mir ueberlegen, woanders hinzuziehen. Noch ist aber alles offnen und mal schauen, was sich so ergeben wird!
Gruesse aus dem recht veregneten und dennoch heissen Darwin!
Neben diesen negativen Punkten, gibt es aber auch Positives zu berichten. Habe jetzt hier einen kleinen Freundeskreis und es ist wirklich nett, Zeit mit den Leuten zu verbringen - noch ein Grund, warum ich einen Job in Darwin bevorzugen wuerde.
Unter anderem habe ich hier einen Typen (21) aus Muenchen kennengelernt, der in den letzten 6 Monaten, ohne einen einzigen Flug, von Deutschland nach Australien gereist ist. Wenn er dann von seinen Abenteuern in der Transsibirischen Eisenbahn, in China oder davon berichtet, wie er mit einem Motorrad durch Vietnam gereist ist, werde ich schon ziemlich neidisch, muss ich gestehen. Das kommt auf jeden Fall auf meine "Bucket-List" - Ohne einen einzelnen Flug die Welt zu umrunden!
Ansonsten geht es mir hier recht gut. Werde mal schauen, wie es naechste Woche mit den Arbeitssuche laeuft und sonst werde ich mir ueberlegen, woanders hinzuziehen. Noch ist aber alles offnen und mal schauen, was sich so ergeben wird!
Gruesse aus dem recht veregneten und dennoch heissen Darwin!
Montag, 23. Januar 2012
Neuseeland - Part 2
Mittlerweile bin ich nach Darwin zurückgekehrt und wieder auf Jobsuche. Trotzdem möchte ich noch über meine zweite Woche in Neuseeland berichten.
Diese hat, wie schon erwähnt, mit einer Boots-Tour durch die Bay of Islands begonnen. Diese Tour zu buchen hat sich wirklich gelohnt. Ich habe geangelt, geschnorchelt, rohe Seeigeleier gegessen, bin bei Tag und Nacht Kayak gefahren und habe mir eine der 144 Inseln angeschaut. Selbstverständlich war auch die Verpflegung ausgezeichnet, sodass es alles in allem ein gelungener Ausflug war. Auch dort habe ich wieder ein paar nette Leute getroffen, mit denen ich abends, am Tag unserer Rückkehr nach Paihia, ordentlich feiern gegangen bin. Auch meine neuen Zimmergenossen aus dem Hostel waren mit dabei und ich muss sagen, dass ich lange nicht mehr so einen Spaß gehabt habe. Werde die Gruppe sicherlich vermissen. Natürlich haben wir schon Pläne geschmiedet, uns irgendwo nochmal wiederzutreffen und wer weiß, ob das nicht vielleicht sogar klappt. Vielleicht nicht alle, aber die ein oder andere würde ich auf jeden Fall gerne wiedersehen.
Wie auch immer, nach einer wirklich wilden und durchzechneten Nacht, so eine, wo ich froh war, nur meine Flip-Flops verloren zu haben, ging es dann, mit stattlichem Kater, wieder Richtung Auckland. Nach einer weiteren Nacht in Neuseelands größter Stadt bin ich dann nach Rotorua gekommen. Eine Stadt die für ihren starken Geruch bekannt ist. Rotorua ist eine der thermal aktivsten Gegenden der Welt und daher gibt es hier viele heiße Quellen, die sehr nach Faulen Eiern riechen. Steht der Wind nun ungünstig zieht alles in die Stadt. Trotzdem ist es ein wirklich interessanter Ort und auf jeden Fall sehenswert. Auch hier habe ich nur eine Nacht verbracht, bis es am nächsten Tag weiter nach Taupo ging. Ich denke, dass Taupo eine der Städte Neuseelands ist, die mir bis jetzt am besten gefallen hat. Der riesige Lake Taupo, die Promenade und das Stadtbild an sich ist einfach nett.
Nach Taupo war der Tongariro National Park an der Reihe. Mit kurzem Zwischenstopp in Waitomo, um uns ein paar Glühwürmchen anzuschauen, ging es direkt zum National Park Village, ein Dorf was an der Grenze zum Nationalpark liegt. Hier habe ich mein Lager aufgeschlagen und mich auf das Alpine Crossing vorbereitet. Das ist ein 19km langer Wanderweg über die Vulkane des Tongariro National Parks. Der bekannteste und älteste ist Mount Ngauruhoe, oder besser bekannt als "Mount Doom" aus Herr der Ringe. Der Wanderweg führt zuwischen den Vuklanen hindurch, ist aber trotzdem mit einer gewaltigen Steigung verbunden. Wenn man will, kann man auf dem Weg (mit verschieden langen Umwegen) noch zwei der 3 Vulkane besteigen. Ich habe mir das allerdings gespart, weil es extrem wolkig war und es sich nicht gelohnt hat, wie man mir später berichtete. Trotz der vielen Wolken und oft schlechten Sicht, hat sich der Hike auf jeden Fall gelohnt und eine Menge Spaß gemacht... glaube wirklich, dass ich eine neue Leidenschaft entdeckt habe ;-)
Das Boot
Bay of Islands
Die letzten beiden Tage habe ich dann im Nationalpark und in Wellington vebracht, beides eher ruhig und entspannt. So konnte ich meine Sachen packen, nochmal alles waschen und so weiter. Einen kleinen Aufreger gab es am Ende dann doch noch, als ich eine Abfluggebühr für den Flughafen Wellington von 25$ zahlen musste... Naja, ich bin wieder in Wellington und jetzt hat die Jobsuche absolute Priorität. Hoffentlich wird sich bald etwas finden.
Taupo
Tongariro National Park
Mount Ngauruhoe... bzw. der obere Teil davon.
Emerald Lakes
Lava-Strom
Wellington
Beste Grüße aus Darwin!
Diese hat, wie schon erwähnt, mit einer Boots-Tour durch die Bay of Islands begonnen. Diese Tour zu buchen hat sich wirklich gelohnt. Ich habe geangelt, geschnorchelt, rohe Seeigeleier gegessen, bin bei Tag und Nacht Kayak gefahren und habe mir eine der 144 Inseln angeschaut. Selbstverständlich war auch die Verpflegung ausgezeichnet, sodass es alles in allem ein gelungener Ausflug war. Auch dort habe ich wieder ein paar nette Leute getroffen, mit denen ich abends, am Tag unserer Rückkehr nach Paihia, ordentlich feiern gegangen bin. Auch meine neuen Zimmergenossen aus dem Hostel waren mit dabei und ich muss sagen, dass ich lange nicht mehr so einen Spaß gehabt habe. Werde die Gruppe sicherlich vermissen. Natürlich haben wir schon Pläne geschmiedet, uns irgendwo nochmal wiederzutreffen und wer weiß, ob das nicht vielleicht sogar klappt. Vielleicht nicht alle, aber die ein oder andere würde ich auf jeden Fall gerne wiedersehen.
Wie auch immer, nach einer wirklich wilden und durchzechneten Nacht, so eine, wo ich froh war, nur meine Flip-Flops verloren zu haben, ging es dann, mit stattlichem Kater, wieder Richtung Auckland. Nach einer weiteren Nacht in Neuseelands größter Stadt bin ich dann nach Rotorua gekommen. Eine Stadt die für ihren starken Geruch bekannt ist. Rotorua ist eine der thermal aktivsten Gegenden der Welt und daher gibt es hier viele heiße Quellen, die sehr nach Faulen Eiern riechen. Steht der Wind nun ungünstig zieht alles in die Stadt. Trotzdem ist es ein wirklich interessanter Ort und auf jeden Fall sehenswert. Auch hier habe ich nur eine Nacht verbracht, bis es am nächsten Tag weiter nach Taupo ging. Ich denke, dass Taupo eine der Städte Neuseelands ist, die mir bis jetzt am besten gefallen hat. Der riesige Lake Taupo, die Promenade und das Stadtbild an sich ist einfach nett.
Nach Taupo war der Tongariro National Park an der Reihe. Mit kurzem Zwischenstopp in Waitomo, um uns ein paar Glühwürmchen anzuschauen, ging es direkt zum National Park Village, ein Dorf was an der Grenze zum Nationalpark liegt. Hier habe ich mein Lager aufgeschlagen und mich auf das Alpine Crossing vorbereitet. Das ist ein 19km langer Wanderweg über die Vulkane des Tongariro National Parks. Der bekannteste und älteste ist Mount Ngauruhoe, oder besser bekannt als "Mount Doom" aus Herr der Ringe. Der Wanderweg führt zuwischen den Vuklanen hindurch, ist aber trotzdem mit einer gewaltigen Steigung verbunden. Wenn man will, kann man auf dem Weg (mit verschieden langen Umwegen) noch zwei der 3 Vulkane besteigen. Ich habe mir das allerdings gespart, weil es extrem wolkig war und es sich nicht gelohnt hat, wie man mir später berichtete. Trotz der vielen Wolken und oft schlechten Sicht, hat sich der Hike auf jeden Fall gelohnt und eine Menge Spaß gemacht... glaube wirklich, dass ich eine neue Leidenschaft entdeckt habe ;-)
Das Boot
Bay of Islands
Die letzten beiden Tage habe ich dann im Nationalpark und in Wellington vebracht, beides eher ruhig und entspannt. So konnte ich meine Sachen packen, nochmal alles waschen und so weiter. Einen kleinen Aufreger gab es am Ende dann doch noch, als ich eine Abfluggebühr für den Flughafen Wellington von 25$ zahlen musste... Naja, ich bin wieder in Wellington und jetzt hat die Jobsuche absolute Priorität. Hoffentlich wird sich bald etwas finden.
Taupo
Tongariro National Park
Mount Ngauruhoe... bzw. der obere Teil davon.
Emerald Lakes
Lava-Strom
Wellington
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