Ahoi! - Am Samstag begann unser Segeltörn durch die Whitsunday Islands vor der australischen Ostküste. Angefangen hat es mit einem recht stressigen morgen und dem Shuttle-Bus zum Hafen von Airlie Beach. Gepäck aufgegeben und rauf auf's Schiff, dann wurde auch schon losgemacht. Glücklicherweise hat das Wetter die ganze Zeit super mitgespielt :-)
Nach ca. 2 Stunden hatten wir unser erstes Ziel erreicht, die Stelle zum Schnorcheln. Leider war das Wasser relativ trüb und bei Flut liegen die Riffe und Korallen ungefähr 6 Meter unter der Wasseroberfläche. Da man mit den Schnorchelbrillen auch keinen Druckausgleich machen kann, wenn man heruntertaucht, taten einem die Ohren bald doch ziemlich weh. Trotzdem konnte ich ein paar Fische erspähen und auch ein paar Korallen. Vor der Tour hatte ich mir noch eine Einweg-Unterwasserkamera zugelegt und mal ein paar Bilder gemacht. Die muss ich aber noch zum Fotoladen bringen, damit ich so von Film auf CD bekomme. Ich bin mal gespannt, wie die geworden sind. Die Anzüge, die wir tragen, sind so genannte "Stinger-Suits". Da, vor allem zwischen November und März, Würfelquallen und andere hochgiftige Nesseltiere hier vermehrt vorkommen, können sie lebensrettent sein - und auch dem Spaß hat es keinen Abbruch getan.
Nach dem Schnorcheln gab es den typischen "Morning Tea" und wir haben uns zur nächsten Station aufgemacht, dem Whitehaven Beach. Der Whitehaven Beach ist der weißeste Strand der Welt und hat einen Quarzgehalt von ca. 99%. Somit wird der Sand auch bei strahlendem Sonnenschein nicht heiß. Es ist wirklich der weißeste Sand, den ich je gesehen habe und bei 27°C Wassertemperatur ließ es sich im seichten Wasser supergut aushalten.
Zurück auf dem Schiff hat uns allen ziemlich der Magen geknurrt, gut das das Mittagessen schon fertig war - ein Aussie BBQ mit Rind, Fisch, Hähnchen, Würstchen, total vielen Salaten und Saucen. Als wir dann weitergefahren sind, nahm der Wind endlich zu und wir konnten das erste Mal richtig segeln. Ich hatte lange keinen so entspannten Tag mehr. Einfach mal die Beine baumeln lassen, die Aussicht auf die wundervollen Whitsunday's genießen und abschalten.
Ja, unser Boot war lila, aber "oho" ;-)
Mit einer max. Segelgeschwindigkeit von 30 Knoten ist sie schon flink, leider hatten wir nicht den Wind dafür. Trotzdem war es ein super Segeltörn!
Während die meisten zurück nach Airlie Beach gefahren sind, haben wir uns auf einer der Inseln absetzen lassen und sind mit einer der Fähren zum Long Island gefahren. Dort haben wir eine Nacht in einem schon recht luxuriösen Resort verbracht. Es hat sich angefühlt, wie ich die Karibik von Bildern kenne und so habe ich mir meine Zeit in Australien auch vorgestellt. Das, war mein erster Advent 2011:
Am heutigen Nachmittag ging es dann zurück nach Airlie Beach, doch nicht für lange. Morgen fahren wir, um 07:00h, mit dem Greyhound-Bus weiter nach Townsville und von dort aus auf's Magnetic Island. Bei ihrer Entdeckung durch James Cook, haben die Schiffskompasse etwas verrückt gespielt, sodass James Cook auf ein magnetisches Feld geschlossen hat, daher der Name.
Ich werde mich bald wieder mit einem neuen Post melden und bis dahin wünsche ich allen einen superschönen ersten Advent! Beste Grüße aus Australien!
Sonntag, 27. November 2011
Donnerstag, 24. November 2011
Agnes Water, Town of 1770 und Airlie Beach
Am Folgetag ging es weiter nach Agnes Water, ein sehr kleines Städtchen, direkt am Strand 3,5 Stunden nördlich von Hervey Bay. Hier war es noch einmal deutlich wärmer, als in Hervey Bay und Rainbow Beach. Den Unterschied von 31°C auf ca. 35-36°C merkt man dann doch erstaunlich stark.
Unser Hostel war wirklich gut. Nachdem wir bis jetzt eigentlich eher schlechte oder mittelmäßige "Independent Hostels", Hostels, die nicht zum YHA-Verband gehören, gemacht hatten, war dieses Hostel wirklich unglaublich gut und hat definitiv eine ganze Menge guter YHA-Hostels getoppt! Leider ohne Pool, aber es war das Hostel mit kürzestem Weg zum Strand, der auch ziemlich sauber war. Allerdings muss man mittlerweile schon ein bisschen im Wasser bleiben, um sich "abzukühlen". Bei einer Wasser-Temperatur von 27°C, ist es im Wasser oft wärmer als in einer leichten Brise über der Wasseroberfläche.
Nachdem wir am Tag unserer Ankunft nur "relaxed" haben, sind wir am zweiten Tag Motorrad-Fahren gewesen. Für die jenigen, die einen Motorrad-Führerschein haben, ist es bestimmt etwas langweilig, aber für die jenigen, die noch nie Motorrad gefahren sind, macht es auf jeden Fall Spaß auf kleinen Automatik-Maschinen über die australischen Highways zu brausen. Über 70kmh hat meine geschafft, dann ein paar denkwürdige Geräusche von sich gegeben, sodass ich es anschließend bei 60-65kmh belassen habe :-D Nach 2 Stunden rumgedüse haben wir uns, mit unserer ca. 50-Leute starken Gruppe, den Sonnenuntergang in Town of 1770 angeschaut. Das ist ein Dorf ein paar Kilometer nördlich von Agnes Water. Ich fand den ganzen Nachmittag einfach unglaublich und es ist definitiv eine der besten Touren meiner Australienreise.Ich hoffe sehr, dass noch ein paar Touren dieser Sorte folgen werden ;-)
Am Abend des dritten Tages in Agnes Water ging es mit dem Nachtbus nach Airlie Beach, von wo am Samstag unser Segeltörn zu den Whitsunday-Islands startet. Ich bin sehr auf den weißesten Strand der Welt gespannt und kann nur hoffen, dass das Wetter mitspielt. Nachdem wir von Agnes Water nach Airlie Beach über 700km zurückgelegt haben, merkt man hier schnell, dass man den Tropen nicht mehr allzu fern ist. Hier liegt die Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 70% und dazu kommt noch die Lufttemperatur von ca. 30°C.
Airlie Beach ist um einiges größer als Agnes Water und sehr touristisch geprägt - dementsprechend sind auch die Preise. Trotzdem sieht es echt klasse aus - tolle Promenaden, viele Läden, viel Party und wieder eine öffentliche und künstlich angelegte, aber kostenlose Lagune zum Relaxen und "Abkühlen".
Die Lagune
Vor Airlie Beach
Nett, wie wir sind, haben wir natürlich unser Mittagessen mit zwei Kakadus geteilt ;-)
Nach unserem Segeltörn am Wochenende geht es weiter Richtung Norden - nach Townsville und auf's Magnetic Island. Kaum zu glauben, dass wir nächste Woche Samstag schon unser vorläufiges Ziel - Cairns - erreicht haben werden. Da uns unser Erspartes doch sehr schnell durch unsere Finger rinnt und wir zwei Wochen ins Cairns verbringen werden, wollen wir versuchen dort schon mal wieder eine Woche zu arbeiten, um die Reisekasse wieder etwas aufzustocken. Mal sehen, ob das klappt ;-)
Beste Grüße aus Airlie Beach,
Daniel
Unser Hostel war wirklich gut. Nachdem wir bis jetzt eigentlich eher schlechte oder mittelmäßige "Independent Hostels", Hostels, die nicht zum YHA-Verband gehören, gemacht hatten, war dieses Hostel wirklich unglaublich gut und hat definitiv eine ganze Menge guter YHA-Hostels getoppt! Leider ohne Pool, aber es war das Hostel mit kürzestem Weg zum Strand, der auch ziemlich sauber war. Allerdings muss man mittlerweile schon ein bisschen im Wasser bleiben, um sich "abzukühlen". Bei einer Wasser-Temperatur von 27°C, ist es im Wasser oft wärmer als in einer leichten Brise über der Wasseroberfläche.
Nachdem wir am Tag unserer Ankunft nur "relaxed" haben, sind wir am zweiten Tag Motorrad-Fahren gewesen. Für die jenigen, die einen Motorrad-Führerschein haben, ist es bestimmt etwas langweilig, aber für die jenigen, die noch nie Motorrad gefahren sind, macht es auf jeden Fall Spaß auf kleinen Automatik-Maschinen über die australischen Highways zu brausen. Über 70kmh hat meine geschafft, dann ein paar denkwürdige Geräusche von sich gegeben, sodass ich es anschließend bei 60-65kmh belassen habe :-D Nach 2 Stunden rumgedüse haben wir uns, mit unserer ca. 50-Leute starken Gruppe, den Sonnenuntergang in Town of 1770 angeschaut. Das ist ein Dorf ein paar Kilometer nördlich von Agnes Water. Ich fand den ganzen Nachmittag einfach unglaublich und es ist definitiv eine der besten Touren meiner Australienreise.Ich hoffe sehr, dass noch ein paar Touren dieser Sorte folgen werden ;-)
Am Abend des dritten Tages in Agnes Water ging es mit dem Nachtbus nach Airlie Beach, von wo am Samstag unser Segeltörn zu den Whitsunday-Islands startet. Ich bin sehr auf den weißesten Strand der Welt gespannt und kann nur hoffen, dass das Wetter mitspielt. Nachdem wir von Agnes Water nach Airlie Beach über 700km zurückgelegt haben, merkt man hier schnell, dass man den Tropen nicht mehr allzu fern ist. Hier liegt die Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 70% und dazu kommt noch die Lufttemperatur von ca. 30°C.
Airlie Beach ist um einiges größer als Agnes Water und sehr touristisch geprägt - dementsprechend sind auch die Preise. Trotzdem sieht es echt klasse aus - tolle Promenaden, viele Läden, viel Party und wieder eine öffentliche und künstlich angelegte, aber kostenlose Lagune zum Relaxen und "Abkühlen".
Die Lagune
Vor Airlie Beach
Nett, wie wir sind, haben wir natürlich unser Mittagessen mit zwei Kakadus geteilt ;-)
Nach unserem Segeltörn am Wochenende geht es weiter Richtung Norden - nach Townsville und auf's Magnetic Island. Kaum zu glauben, dass wir nächste Woche Samstag schon unser vorläufiges Ziel - Cairns - erreicht haben werden. Da uns unser Erspartes doch sehr schnell durch unsere Finger rinnt und wir zwei Wochen ins Cairns verbringen werden, wollen wir versuchen dort schon mal wieder eine Woche zu arbeiten, um die Reisekasse wieder etwas aufzustocken. Mal sehen, ob das klappt ;-)
Beste Grüße aus Airlie Beach,
Daniel
Mittwoch, 23. November 2011
Fraser Island
Am Sonntag ging es endlich nach Fraser Island, die weltgrößte Sandinsel! Anfangs dachte ich, dass es verdammt schade ist, nicht die Zweitages-Tour machenzukönnen, doch am Ende war die Tagestour vollkommen ausreichend, das ist zumindest meine Meinung.
Wir sind früh morgens losgefahren und mit einem 300PS-starken Toyota Landcruiser, via Fähre, nach Fraser Island gefahren. Dort angekommen ging es erstmal über Sandpisten zum kleinen Dorf der Insel und dann auf den Insel-Highway, den 75-Mile Beach. Das muss man sich genauso vorstellen, wie es sich anhört. Es ist ein 75 Meilen langer Strand und "shared Highway", dass heißt, dass alle Verkehrsteilnehmer diesen "Highway" nutzen dürfen. Dabei gibt es nur zwei Grundregeln, abgesehen von Geschwindigkeitsbegrenzungen: Nr. 1, wenn ein Fahrzeug entgegen kommt, blinkt man in die Richtung, in der man am entgegenkommenden Fahrzeug vorbeifährt und Nr. 2, es gilt das Gesetz des Größeren. Kommt dir ein Flugzeug mit eingeschaltetend Landeleuchten entgegen, musst du in deinem 4x4-Truck Platz machen. Kommt dem Flugzeug nun aber einer der großen Allrad-Busse oder LKW's (mit eingeschalteten Leuchten) entegen, muss das Flugzeug noch eine Runde drehen.
Über diesen Strand dann mit 100kmh zu fahren, ist wirklich ein Erlebnis und es ist ein wenig schade, dass es keine "Self-Drive-Tour" war. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, so etwas einmal mitgemacht zu haben. Im Truck haben wir dann alle wichtigen Punkte der Insel angefahren, die Champaign-Pools, eine Lagune, in die das Meerwasser nur durch über Felsen schwappende Wellen gelangt und somit keine Gefahr von Haien und anderen unschönen Weggefährten besteht. Anschließend ging es dann zum Indian-Head, im Norden der Insel, die deshalb so heißt, weil James Cook die dort heimischen Aborigines and die amerikanischen Ureinwohner erinnert hat. Auf dem Rückweg haben wir beim Eli-Creek angehalten, einem Süßwasser-Fluss der sehr sauber und perfekt ist, um in ein Stück hochzulaufen und sich anschließend Richtung Meer treiben zu lassen. Nachdem wir das Maheno-Schiffswrack zum zweiten Mal passiert hatten, haben wir unseren letzten Stopp, den Lake McKenzie angesteuert. Das ist ein riesiger Süßwasser See mitten auf Fraser Island, der lediglich aus Regenwasser besteht und es keinen Fluss gibt, der in den See mündet. Er ist so klar, dass man auch bei ca. 7 Metern Tiefe noch bis zum Grund schauen kann - und erst das Wasser. Ich konnte es mir nicht verkneifen, zu kosten. Zum ersten Mal habe ich in Australien Wasser getrunken, dass nicht nach Salz und extrem nach Chlor geschmeckt hat! Ich hätte mir mal meine Flasche auffüllen sollen ;-D
Auch ein paar Dingos sind uns über den Weg gelaufen und während wir mit der Fähre hin- und zurückgefahren sind, konnten wir auch Schildkröten und einen Hai erspähen. Alles in Allem war es also ein absolut gelungener Tag!
Maheno-Schiffswrack
Champaign-Pools
Indian-Head
Driving on 75-Mile Beach.
Swimming in Lake McKenzie. Leider war es am Nachmittag etwas bewölkt. In der Sonne sieht das Wasser bestimmt noch blauer und klarer aus ;-)
Wir sind früh morgens losgefahren und mit einem 300PS-starken Toyota Landcruiser, via Fähre, nach Fraser Island gefahren. Dort angekommen ging es erstmal über Sandpisten zum kleinen Dorf der Insel und dann auf den Insel-Highway, den 75-Mile Beach. Das muss man sich genauso vorstellen, wie es sich anhört. Es ist ein 75 Meilen langer Strand und "shared Highway", dass heißt, dass alle Verkehrsteilnehmer diesen "Highway" nutzen dürfen. Dabei gibt es nur zwei Grundregeln, abgesehen von Geschwindigkeitsbegrenzungen: Nr. 1, wenn ein Fahrzeug entgegen kommt, blinkt man in die Richtung, in der man am entgegenkommenden Fahrzeug vorbeifährt und Nr. 2, es gilt das Gesetz des Größeren. Kommt dir ein Flugzeug mit eingeschaltetend Landeleuchten entgegen, musst du in deinem 4x4-Truck Platz machen. Kommt dem Flugzeug nun aber einer der großen Allrad-Busse oder LKW's (mit eingeschalteten Leuchten) entegen, muss das Flugzeug noch eine Runde drehen.
Über diesen Strand dann mit 100kmh zu fahren, ist wirklich ein Erlebnis und es ist ein wenig schade, dass es keine "Self-Drive-Tour" war. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, so etwas einmal mitgemacht zu haben. Im Truck haben wir dann alle wichtigen Punkte der Insel angefahren, die Champaign-Pools, eine Lagune, in die das Meerwasser nur durch über Felsen schwappende Wellen gelangt und somit keine Gefahr von Haien und anderen unschönen Weggefährten besteht. Anschließend ging es dann zum Indian-Head, im Norden der Insel, die deshalb so heißt, weil James Cook die dort heimischen Aborigines and die amerikanischen Ureinwohner erinnert hat. Auf dem Rückweg haben wir beim Eli-Creek angehalten, einem Süßwasser-Fluss der sehr sauber und perfekt ist, um in ein Stück hochzulaufen und sich anschließend Richtung Meer treiben zu lassen. Nachdem wir das Maheno-Schiffswrack zum zweiten Mal passiert hatten, haben wir unseren letzten Stopp, den Lake McKenzie angesteuert. Das ist ein riesiger Süßwasser See mitten auf Fraser Island, der lediglich aus Regenwasser besteht und es keinen Fluss gibt, der in den See mündet. Er ist so klar, dass man auch bei ca. 7 Metern Tiefe noch bis zum Grund schauen kann - und erst das Wasser. Ich konnte es mir nicht verkneifen, zu kosten. Zum ersten Mal habe ich in Australien Wasser getrunken, dass nicht nach Salz und extrem nach Chlor geschmeckt hat! Ich hätte mir mal meine Flasche auffüllen sollen ;-D
Auch ein paar Dingos sind uns über den Weg gelaufen und während wir mit der Fähre hin- und zurückgefahren sind, konnten wir auch Schildkröten und einen Hai erspähen. Alles in Allem war es also ein absolut gelungener Tag!
Maheno-Schiffswrack
Champaign-Pools
Indian-Head
Driving on 75-Mile Beach.
Swimming in Lake McKenzie. Leider war es am Nachmittag etwas bewölkt. In der Sonne sieht das Wasser bestimmt noch blauer und klarer aus ;-)
Samstag, 19. November 2011
Noosa, Rainbow Beach und Hervey Bay
Am Dienstag habe ich meine Reise Richtung Norden fortgesetzt. Zunächst ging es nach Noosa, ein kleines Ferienörtchen 3 Stunden von Brisbane entfernt. Ehrlich gesagt habe ich es mir etwas spektakulärer vorgestellt. Das Hostel war klasse, saubere Zimmer, ein eigener Pub - was will man mehr... naja ein wenig mehr "los" wäre nett gewesen. Bis auf den Tag am Strand zu verbringen, konnte man, an einem halben Tag, leider nicht mehr unternehmen. Allerdings ist es besser als nichts. Wären wir länger dort geblieben, hätte sich eine Tour in die Noosa-Everglades sicher gelohnt.
Nach einer Nacht in Noosa ging es weiter nach Rainbow Beach. Nach einer zweistündigen Fahrt entlang des Great Sandy National Parks, mit seinen entlosen Fichtenwäldern und weißen Sandböden, hatten wir unser Ziel erreicht. Das Hostel lag fast genau gegenüber der Busstation, sodass wir unsere Rucksäcke nicht allzu lange, bei 31°C, tragen mussten. Rainbow Beach ist ein wirklich kleines Städtchen bzw. Dorf direkt am Strand. Eigentlich ist es sogar ziemlich cool gewesen. Ich hatte, wie fast alle, die komplette Zeit kein Handy-Netz - Internet gab es, aber nicht direkt in unserem Hostel. Diese Abgeschiedenheit hatte schon irgendetwas Positives. Da wir auch in Rainbow Beach nur eine Nacht verbracht haben, mussten wir so viel sehen, wie möglich. Nach unser Ankunft ging es sofort zum Strand und wir haben uns in den "Colored Sands" von Rainbow Beach verewigt... naja, solange bis der Wind oder eine starke Flut unsere Namen wieder aus dem Sand tragen.
"Great Sandy National Park" und die "Colored Sands" von Rainbow Beach (unten).
Abends haben wir uns dann einer Gruppe aus einem benachbarten Hostel angeschlossen und sind zum "Carlo Sandblow" gelaufen, der ebenfalls im Great Sandy National Park liegt und früher ein wichtiger, traditioneller Ort der Aborigines war. Genauer gesagt, ist es eine riesige Sanddüne auf der man, neben verschiedenen Sandfarben und startenden Paraglidern, auch weit über den pazifischen Ozean und ins Inland schauen kann. Wir sind bis zum Sonnenuntergang dort geblieben und ich habe mich das erste mal am Sandboarden versucht - noch liegend, aber immerhin.
"Carlo Sandblow"
Sandboarding, die Erste.
Da uns dieser Ort und auch das Sandboarden ziemlich gut gefallen haben, haben wir uns am nächsten Morgen ein richtiges Sandboard geliehen und noch schnell 2 Stunden auf der Düne eingeschoben, bis wir mit dem nächsten Greyhound-Bus nach Hervey Bay gefahren sind.
Sandboarding, die Zweite.
Hervey Bay hat eigentlich einen guten ersten Eindruck gemacht, bis wir rausgefunden haben, dass die Busstation und die umliegenden größeren Einkaufszentren ca. 4km von unserem Hostel weg liegen - Gut, dass wir den Shuttle-Bus zum Hostel noch erwischt haben. Auch der Strand hat in Hervey Bay leider wenig überzeugt. Die Strände waren klein und einfach nicht so, als das man dort hätte Baden gehen können bzw. wollen. Als wir dann, nach einem längeren Fußmarsch, endlich eine bessere Stelle gefunden und schon fast bist zu den Knien im Wasser waren, sind uns plötzlich Kugelfische aufgefallen, die weniger als einen halben Meter vor uns in der Brandung schwammen. Der Anblick war schon interessant. Kugelfische habe ich noch nie in der freien Wildbahn gesehen, aber schwimmen möchte ich mit ihnen nicht unbedingt, zumindest nicht auf Tuchfühlung.
Immerhin ist das Hostel ziemlich cool. Auch dieses Hostel hat einen eigenen Pub und einen super Pool, indem es sich auch ganz gut aushalten lässt. Morgen geht es dann auch endlich nach Fraser Island. Eigentlich hatten wir eine 2-tägige "self-drive" Tour gebucht, leider haben aber wieder ein paar Sachen nicht hingehauen, sodass wir jetzt eine eintägige Tour machen, nicht selbst fahren und noch 150$ draufzahlen müssen - Naja, "Shit happens".
Am Montag geht es weiter nach Agnes Water und Town of 1770, benannt nach ihrer Entdeckung durch James Cook, im besagten Jahr. Wie es auf Fraser Island war, erfahrt ihr dann im nächsten Post ;-)
Beste Grüße aus Hervey Bay!
Nach einer Nacht in Noosa ging es weiter nach Rainbow Beach. Nach einer zweistündigen Fahrt entlang des Great Sandy National Parks, mit seinen entlosen Fichtenwäldern und weißen Sandböden, hatten wir unser Ziel erreicht. Das Hostel lag fast genau gegenüber der Busstation, sodass wir unsere Rucksäcke nicht allzu lange, bei 31°C, tragen mussten. Rainbow Beach ist ein wirklich kleines Städtchen bzw. Dorf direkt am Strand. Eigentlich ist es sogar ziemlich cool gewesen. Ich hatte, wie fast alle, die komplette Zeit kein Handy-Netz - Internet gab es, aber nicht direkt in unserem Hostel. Diese Abgeschiedenheit hatte schon irgendetwas Positives. Da wir auch in Rainbow Beach nur eine Nacht verbracht haben, mussten wir so viel sehen, wie möglich. Nach unser Ankunft ging es sofort zum Strand und wir haben uns in den "Colored Sands" von Rainbow Beach verewigt... naja, solange bis der Wind oder eine starke Flut unsere Namen wieder aus dem Sand tragen.
"Great Sandy National Park" und die "Colored Sands" von Rainbow Beach (unten).
Abends haben wir uns dann einer Gruppe aus einem benachbarten Hostel angeschlossen und sind zum "Carlo Sandblow" gelaufen, der ebenfalls im Great Sandy National Park liegt und früher ein wichtiger, traditioneller Ort der Aborigines war. Genauer gesagt, ist es eine riesige Sanddüne auf der man, neben verschiedenen Sandfarben und startenden Paraglidern, auch weit über den pazifischen Ozean und ins Inland schauen kann. Wir sind bis zum Sonnenuntergang dort geblieben und ich habe mich das erste mal am Sandboarden versucht - noch liegend, aber immerhin.
"Carlo Sandblow"
Sandboarding, die Erste.
Da uns dieser Ort und auch das Sandboarden ziemlich gut gefallen haben, haben wir uns am nächsten Morgen ein richtiges Sandboard geliehen und noch schnell 2 Stunden auf der Düne eingeschoben, bis wir mit dem nächsten Greyhound-Bus nach Hervey Bay gefahren sind.
Sandboarding, die Zweite.
Hervey Bay hat eigentlich einen guten ersten Eindruck gemacht, bis wir rausgefunden haben, dass die Busstation und die umliegenden größeren Einkaufszentren ca. 4km von unserem Hostel weg liegen - Gut, dass wir den Shuttle-Bus zum Hostel noch erwischt haben. Auch der Strand hat in Hervey Bay leider wenig überzeugt. Die Strände waren klein und einfach nicht so, als das man dort hätte Baden gehen können bzw. wollen. Als wir dann, nach einem längeren Fußmarsch, endlich eine bessere Stelle gefunden und schon fast bist zu den Knien im Wasser waren, sind uns plötzlich Kugelfische aufgefallen, die weniger als einen halben Meter vor uns in der Brandung schwammen. Der Anblick war schon interessant. Kugelfische habe ich noch nie in der freien Wildbahn gesehen, aber schwimmen möchte ich mit ihnen nicht unbedingt, zumindest nicht auf Tuchfühlung.
Immerhin ist das Hostel ziemlich cool. Auch dieses Hostel hat einen eigenen Pub und einen super Pool, indem es sich auch ganz gut aushalten lässt. Morgen geht es dann auch endlich nach Fraser Island. Eigentlich hatten wir eine 2-tägige "self-drive" Tour gebucht, leider haben aber wieder ein paar Sachen nicht hingehauen, sodass wir jetzt eine eintägige Tour machen, nicht selbst fahren und noch 150$ draufzahlen müssen - Naja, "Shit happens".
Am Montag geht es weiter nach Agnes Water und Town of 1770, benannt nach ihrer Entdeckung durch James Cook, im besagten Jahr. Wie es auf Fraser Island war, erfahrt ihr dann im nächsten Post ;-)
Beste Grüße aus Hervey Bay!
Montag, 14. November 2011
Brisbane
Nun ist auch unser Aufenthalt in Brisbane fast vorbei. Die Stadt an sich ist auf jeden Fall sehenswert und gefällt mir nachwievor besser als Sydney. Alles ist sauber und überschaubarer und die Uferpromenade des Brisbane River ist auch eine Erkundungsstour wert.
Wir haben wir zwei Freundinnen aus Coffs Harbour wiedergetroffen, mit denen wir genau das am Samstag getan haben. Wenn man dem Fluss Richtung Meer folgt kommt man schnell an einem recht großen, öffentlichen und kostenlosen Pool direkt am Fluss vorbei - es war zwar voll, aber schon recht erfrischend. Es ist nicht nur ein Standart-Pool, sondern alles ist einem Strand nachempfunden, selbst im Pool ist Sand. Wenn man bedenkt, dass es kostenlos ist, ist es wirklich einen Besuch wert. Allein die Idee finde ich schon ziemlich klasse. Da es kostenlos ist, spielt Geld mal "keine" Rolle und Familien mit weniger Barem haben die Chance, mit ihren Kindern etwas zu unternehmen. Hinzu kommt noch, dass man Brisbane's Skyline genau vor sich hat und Lifeguards gibt es auch genug.
Da wir Freitag Nachmittag und Samstag eine Menge von Brisbane gesehen und durchlaufen haben, war es am Sonntag Zeit für einen Tagesausflug. Um die Ausgaben so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für die günstigste Tagestour entschieden - die zum "Australia Zoo", ca. 2 Stunden nördlich von Brisbane. Der "Australia Zoo" wurde von dem 2006 verstorbenen, legendären Steve Irwin gegründet. "Steve Irwin?" - Ja, die meisten kennen ihn wahrscheinlich als "Crocodile Hunter". Im Zoo dreht sich wirklich eine Menge um ihn, was aber nicht unbedingt stört, immerhin hat er ja schon eine ganze Menge in Richtung Natur-, Umwelt-, und Artenschutz geleistet. Im Vergleich zu deutschen Zoo's, sieht man im "Australia Zoo" weniger Arten. Es beschränkt sich hauptsächtlich auf australische Tier- und Pflanzenwelt. Trotzdem würde ich ihn vielen deutschen Zoos vorziehen. Er ist viel interaktiver, es gibt mehr Shows und Vorführungen und man kommt den Tieren so viel näher. Und, man lernt eine ganze Menge über Steve Irwin's Leben, seine Projekte, usw. - Natürlich muss man sich schon etwas dafür interessieren ;-)
Feeding a Kangaroo and pedding a Koala
Am meisten hat mich jedoch das allein von Spenden aufgebaute "Australia Zoo Animal Hospital". Hier werden verletzte Findlinge aus der Wildnis wieder aufgepeppelt und anschließend auch wieder dorthin ausgewildert. Für eine 2$-Spende kann man sich das Ganze durch große Fenster anschauen. Wir haben beispielsweise bei einer Koala-OP zugeschaut - Das war eine ziemlich spannende Sache, muss ich sagen. Vielleicht werde ich demnächst noch ein paar Dollar spenden, je nach dem, wie meine finanzielle Situation dann aussieht.
Die Koala-OP
Abschließend kann ich nur sagen, dass sich der Besuch im Australia Zoo absolut gelohnt hat und ich ihn nur weiterempfehlen kann! Am Ende konnten wir sogar noch Steve Irwin's Frau und Kinder sehen und nur nocheinmal feststellen, dass es ein super Tag war.
Heute waren wir dann endlich im Emirates-Office, um unseren Rückflug umzubuchen. Das hat auch alles problemlos geklappt, sodass wir anschließend noch genug Zeit hatten, um Brisbane für uns bildlich festzuhalten. Sollte ich nochmal für ein Auslandssemster nach Australien kommen, wäre Brisbane defnitiv mehr als nur eine Überlegung wert!
Aussicht vom Hostel-Dach!
Morgen geht es weiter nach Noosa. Das liegt ca. 3,5 Busstunden nördlich von Brisbane. Leider werden wir dort - aufgrund des ursprünglichen Bustickets - nur einen Nachmittag und eine Nacht bleiben. Wir werden aber auf jeden Fall versuchen, dass beste daraus zu machen und so viel wie möglich zu sehen. Anschließend geht es weiter nach Rainbow Beach - an der Sunshine Coast - und Hervey Bay, von wo unsere Tour nach Fraser Island startet.
Beste Grüße!
Wir haben wir zwei Freundinnen aus Coffs Harbour wiedergetroffen, mit denen wir genau das am Samstag getan haben. Wenn man dem Fluss Richtung Meer folgt kommt man schnell an einem recht großen, öffentlichen und kostenlosen Pool direkt am Fluss vorbei - es war zwar voll, aber schon recht erfrischend. Es ist nicht nur ein Standart-Pool, sondern alles ist einem Strand nachempfunden, selbst im Pool ist Sand. Wenn man bedenkt, dass es kostenlos ist, ist es wirklich einen Besuch wert. Allein die Idee finde ich schon ziemlich klasse. Da es kostenlos ist, spielt Geld mal "keine" Rolle und Familien mit weniger Barem haben die Chance, mit ihren Kindern etwas zu unternehmen. Hinzu kommt noch, dass man Brisbane's Skyline genau vor sich hat und Lifeguards gibt es auch genug.
Da wir Freitag Nachmittag und Samstag eine Menge von Brisbane gesehen und durchlaufen haben, war es am Sonntag Zeit für einen Tagesausflug. Um die Ausgaben so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für die günstigste Tagestour entschieden - die zum "Australia Zoo", ca. 2 Stunden nördlich von Brisbane. Der "Australia Zoo" wurde von dem 2006 verstorbenen, legendären Steve Irwin gegründet. "Steve Irwin?" - Ja, die meisten kennen ihn wahrscheinlich als "Crocodile Hunter". Im Zoo dreht sich wirklich eine Menge um ihn, was aber nicht unbedingt stört, immerhin hat er ja schon eine ganze Menge in Richtung Natur-, Umwelt-, und Artenschutz geleistet. Im Vergleich zu deutschen Zoo's, sieht man im "Australia Zoo" weniger Arten. Es beschränkt sich hauptsächtlich auf australische Tier- und Pflanzenwelt. Trotzdem würde ich ihn vielen deutschen Zoos vorziehen. Er ist viel interaktiver, es gibt mehr Shows und Vorführungen und man kommt den Tieren so viel näher. Und, man lernt eine ganze Menge über Steve Irwin's Leben, seine Projekte, usw. - Natürlich muss man sich schon etwas dafür interessieren ;-)
Feeding a Kangaroo and pedding a Koala
Am meisten hat mich jedoch das allein von Spenden aufgebaute "Australia Zoo Animal Hospital". Hier werden verletzte Findlinge aus der Wildnis wieder aufgepeppelt und anschließend auch wieder dorthin ausgewildert. Für eine 2$-Spende kann man sich das Ganze durch große Fenster anschauen. Wir haben beispielsweise bei einer Koala-OP zugeschaut - Das war eine ziemlich spannende Sache, muss ich sagen. Vielleicht werde ich demnächst noch ein paar Dollar spenden, je nach dem, wie meine finanzielle Situation dann aussieht.
Die Koala-OP
Abschließend kann ich nur sagen, dass sich der Besuch im Australia Zoo absolut gelohnt hat und ich ihn nur weiterempfehlen kann! Am Ende konnten wir sogar noch Steve Irwin's Frau und Kinder sehen und nur nocheinmal feststellen, dass es ein super Tag war.
Heute waren wir dann endlich im Emirates-Office, um unseren Rückflug umzubuchen. Das hat auch alles problemlos geklappt, sodass wir anschließend noch genug Zeit hatten, um Brisbane für uns bildlich festzuhalten. Sollte ich nochmal für ein Auslandssemster nach Australien kommen, wäre Brisbane defnitiv mehr als nur eine Überlegung wert!
Aussicht vom Hostel-Dach!
Morgen geht es weiter nach Noosa. Das liegt ca. 3,5 Busstunden nördlich von Brisbane. Leider werden wir dort - aufgrund des ursprünglichen Bustickets - nur einen Nachmittag und eine Nacht bleiben. Wir werden aber auf jeden Fall versuchen, dass beste daraus zu machen und so viel wie möglich zu sehen. Anschließend geht es weiter nach Rainbow Beach - an der Sunshine Coast - und Hervey Bay, von wo unsere Tour nach Fraser Island startet.
Beste Grüße!
Freitag, 11. November 2011
Byron Bay and Surfers Paradise
Die erste Woche unserer Ostküstenreise ist noch nicht einmal ganz 'rum und wir sind schon an der dritten Station unserer Reise angekommen - Brisbane. Aber dazu später mehr.
Als wir uns am Montag in den Bus nach Byron Bay gesetzt haben, hatten wir keine Ahnung, was uns in Byron und Surfers Paradise so alles erwarten würde. Mit einem hatten wir allerdings nicht gerechnet - so gutem Wetter. In Coffs Harbour hatten wir zwar viel Sonnenschein, aber auch regelmäßig Regen. In Byron und später auch in Surfers Paradise hatten wir nur strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel.
In Byron angekommen fielen einem sofort die ganzen Touristen und die dazugehörigen Geschäfte und Reiseagenturen auf. Auch die Preise passen zu den Unmengen an Touristen. Trotzdem war der erste Eindruck positiv. Es ist viel mehr los als in Coffs Harbour und man sieht viel mehr junge Leute. Unser Hostel war auch ziemlich ansehnlich, sodass einer entspannten ersten Nacht in Byron eigentlich nichts entgegen stand, wobei eine "entspannte Nacht" für Byron Bay eigentlich eher untypisch ist. Da wir Montag gegen Abend angekommen sind, haben wir, wie gesagt, eher wenig veranstaltet, dafür gab es am 2. Tag ein straffes Programm. Morgens ging es zum Strand und von dort aus zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes. Anschließend noch zum 1901 erbauten Leuchtturm von Byron Bay und dann zurück zum Strand und sich noch eine kleine Abkühlung im Pazifischen Ozean zu gönnen.
"Most eastern point of the Australien mainland"
Byron Bay Lighthouse
Rough part of Byron's coast.
Am Dienstagabend sind Fabian und ich zum Dinner ins "Cheeky Monkeys" gegangen. Das ist wohl mit der bekannteste Pub/Club in Byron Bay und ja, da kann man ganz gut feiern, sofern man das nötige Kleingeld hat.
Mein Fazit: Byron Bay ist absolut sehenswert und wenn man Lust und genug Geld in der Tasche hat, ließe es sich da auch gut länger aushalten. Außerdem ist in Byron auch relativ alternativ geprägt, was auch deutlich zu sehen und spüren ist - Geraucht wird hier viel, aber Tabak macht davon wohl eher den kleineren Teil aus ;-)
Am Mittwoch ging es dann weiter nach Surfers Paradise. Das Hostel hier war.. naja, immerhin war die Lage unschlagbar. Es lag 50 Meter vom Strand und 100 Meter vom CBD (Central Business District) entfernt, sodass man alles innerhalb von wenigen Minuten erreichen konnte. Surfers Paradise ist eine der größten Städte Australiens und die größte an der Gold Coast. Hier stehen Wolkenkratzer direkt am Stand, sodass der Strand, am Nachmittag, zum schattigen Plätzen wird und auch hier sind die Preise um einiges höher als in Coffs - Großstadt halt. Hinzu kommt, dass hier mehr die Leute mit größrem Budget hinzieht. Trotzdem ist Surfers Paradise auf jeden Fall sehenswert. Alleine die Skyline direkt am Strand, die (teuren) Shopping-Meilen und die kleinen Flüsse, welche die Stadt durchziehen, machen es ziemlich einzigartig in Australien, finde ich. Wenn man mich fragen würde, wie Miami aussieht, hätte ich wahrscheinlich mit einer Beschreibung von Surfers Paradise bzw. der australischen Gold Coast geantwortet.
Eingang zum "Mainbeach" von Surfers Paradise
Ein Besuch des "Hard Rock - Café's" durfte natürlich nicht fehlen.
Ausblick vom "Observation Decks" des Q1-Towers - des momentan höchsten Gebäudes in Surfers Paradise. Wie man dem Bild entnehmen kann, scheint sich hier niemand wirklich Gedanken über Küstenschutz oder einen steigenden Meeresspiegel zu machen oder ich habe einfach nur etwas übersehen...
Natürlich gibt es in Surfers bzw. an der Gold Coast noch mehr zu entdecken. Hier haben sich auch eine ganze Menge große Themen- und Vergnügungsparks angesiedelt, die wir uns, aus finanziellen und zeitlichen Gründen, aber gespart haben.
Heute ging es dann weiter nach Brisbane. Der erste Eindruck war auf jeden Fall viel besser, als der von Sydney. Außerdem merkt man deutlich, dass der Sommer vor der Tür steht. Es ist verdammt warm und Wolken zeigen sich nur ab und zu mal. Ich bin sehr gespannt, wie es uns in der tropischen Regenzeit im hohen australischen Norden ergehen wird. Selbstverständlich folgt in ein paar Tagen noch ein ausführlicherer Post über unsere Erlebnisse in Queensland's Hauptstadt!
Liebe Grüße an alle in Deutschland und Leser allgemein!
Als wir uns am Montag in den Bus nach Byron Bay gesetzt haben, hatten wir keine Ahnung, was uns in Byron und Surfers Paradise so alles erwarten würde. Mit einem hatten wir allerdings nicht gerechnet - so gutem Wetter. In Coffs Harbour hatten wir zwar viel Sonnenschein, aber auch regelmäßig Regen. In Byron und später auch in Surfers Paradise hatten wir nur strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel.
In Byron angekommen fielen einem sofort die ganzen Touristen und die dazugehörigen Geschäfte und Reiseagenturen auf. Auch die Preise passen zu den Unmengen an Touristen. Trotzdem war der erste Eindruck positiv. Es ist viel mehr los als in Coffs Harbour und man sieht viel mehr junge Leute. Unser Hostel war auch ziemlich ansehnlich, sodass einer entspannten ersten Nacht in Byron eigentlich nichts entgegen stand, wobei eine "entspannte Nacht" für Byron Bay eigentlich eher untypisch ist. Da wir Montag gegen Abend angekommen sind, haben wir, wie gesagt, eher wenig veranstaltet, dafür gab es am 2. Tag ein straffes Programm. Morgens ging es zum Strand und von dort aus zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes. Anschließend noch zum 1901 erbauten Leuchtturm von Byron Bay und dann zurück zum Strand und sich noch eine kleine Abkühlung im Pazifischen Ozean zu gönnen.
"Most eastern point of the Australien mainland"
Byron Bay Lighthouse
Rough part of Byron's coast.
Am Dienstagabend sind Fabian und ich zum Dinner ins "Cheeky Monkeys" gegangen. Das ist wohl mit der bekannteste Pub/Club in Byron Bay und ja, da kann man ganz gut feiern, sofern man das nötige Kleingeld hat.
Mein Fazit: Byron Bay ist absolut sehenswert und wenn man Lust und genug Geld in der Tasche hat, ließe es sich da auch gut länger aushalten. Außerdem ist in Byron auch relativ alternativ geprägt, was auch deutlich zu sehen und spüren ist - Geraucht wird hier viel, aber Tabak macht davon wohl eher den kleineren Teil aus ;-)
Am Mittwoch ging es dann weiter nach Surfers Paradise. Das Hostel hier war.. naja, immerhin war die Lage unschlagbar. Es lag 50 Meter vom Strand und 100 Meter vom CBD (Central Business District) entfernt, sodass man alles innerhalb von wenigen Minuten erreichen konnte. Surfers Paradise ist eine der größten Städte Australiens und die größte an der Gold Coast. Hier stehen Wolkenkratzer direkt am Stand, sodass der Strand, am Nachmittag, zum schattigen Plätzen wird und auch hier sind die Preise um einiges höher als in Coffs - Großstadt halt. Hinzu kommt, dass hier mehr die Leute mit größrem Budget hinzieht. Trotzdem ist Surfers Paradise auf jeden Fall sehenswert. Alleine die Skyline direkt am Strand, die (teuren) Shopping-Meilen und die kleinen Flüsse, welche die Stadt durchziehen, machen es ziemlich einzigartig in Australien, finde ich. Wenn man mich fragen würde, wie Miami aussieht, hätte ich wahrscheinlich mit einer Beschreibung von Surfers Paradise bzw. der australischen Gold Coast geantwortet.
Eingang zum "Mainbeach" von Surfers Paradise
Ein Besuch des "Hard Rock - Café's" durfte natürlich nicht fehlen.
Ausblick vom "Observation Decks" des Q1-Towers - des momentan höchsten Gebäudes in Surfers Paradise. Wie man dem Bild entnehmen kann, scheint sich hier niemand wirklich Gedanken über Küstenschutz oder einen steigenden Meeresspiegel zu machen oder ich habe einfach nur etwas übersehen...
Natürlich gibt es in Surfers bzw. an der Gold Coast noch mehr zu entdecken. Hier haben sich auch eine ganze Menge große Themen- und Vergnügungsparks angesiedelt, die wir uns, aus finanziellen und zeitlichen Gründen, aber gespart haben.
Heute ging es dann weiter nach Brisbane. Der erste Eindruck war auf jeden Fall viel besser, als der von Sydney. Außerdem merkt man deutlich, dass der Sommer vor der Tür steht. Es ist verdammt warm und Wolken zeigen sich nur ab und zu mal. Ich bin sehr gespannt, wie es uns in der tropischen Regenzeit im hohen australischen Norden ergehen wird. Selbstverständlich folgt in ein paar Tagen noch ein ausführlicherer Post über unsere Erlebnisse in Queensland's Hauptstadt!
Liebe Grüße an alle in Deutschland und Leser allgemein!
Sonntag, 6. November 2011
Auf geht's Richtung Norden!
So, endlich geht es weiter! Die letzte Woche in Coffs Harbour war von Arbeit, Abschied und nochmal einer Menge Spaß geprägt.
Selbstverständlich haben wir auch in unserer letzten Woche nochmal 7 Tage gearbeitet und uns ein paar Referenzen schreiben lassen - Jetzt habe ich knapp 3 Monate ohne einen freien Tag gearbeitet. Wer weiß, wofür die mal gut sein können. Die Arbeitstage vergingen diese Woche um einiges schneller, als in den vorherigen Wochen. Ich habe alles etwas lockerer gesehen und mir auch mal ein wenig Spaß gegönnt. Beispielsweise haben mit ein paar Backpackern ein Lagerfeuer am Strand organisiert, Donnerstag sind wir in eine Bar gefahren und gestern Nacht bin ich nachts im Meer baden gegangen - Ja, so muss es sein! Hoffentlich werden sich solche Veranstaltungen in den nächsten 4 Wochen noch häufen.
Unser Aufbrechen zieht aber auch ein paar negative Seiten mit sich. Es ist auf jeden Fall schade, dass ich Coffs Harbour nach knapp 3 Monaten, einer selbstaufgebauten Existenz und ein paar neuen guten Freundschaften verlasse. Andererseits ist die Vorfreude auf die Reise und viele neue Eindrücke umso größer. Als wir uns vorgestern bzw. gestern von John verabschiedet haben, viel es ihm und uns sichtlich schwer. Immerhin ist er wohl mein einziger "richtiger" australischer Freund - bis jetzt. Er hat uns angeboten immer vorbeikommen zu können, wenn wir in "finanzielle Nöte" geraten sollten oder einfach nochmal nach Coffs Harbour kommen. Im gleichen Atemzug haben wir ihm selbstverständlich auch Angeboten uns jeder Zeit in Deutschland besuchen zu können und ich würde mich definitv darüber freuen! Auch im Hostel fand man es schade, dass wir nun Abreisen. Man hat sich einfach so aneinander gewöhnt, Witze und Späße gemacht oder beim BBQ geschnackt und ein Bierchen getrunken. Selbst unsere Friseurin fand es recht schade, dass es am Samstag unser drittes und letztes Mal war, dass sie uns die Haare geschnitten hat. Auch wenn ich es Anfangs nicht wirklich gemerkt oder realisiert habe, hat mir dass alles gezeigt, dass wir schon ein kleines bisschen integriert sind - und das ist nicht einfach, wenn man den Großteil der Zeit in die "Backpacker-Community" im Hostel eingebunden war.
Allerdings können wir unseren Alltag hier ohne Bedenken verlassen. Es haben sich schon neue "Cleaner" für das Hosel gefunden - zwei nette Kanadierinnen, die auch länger bleiben wollen. John hat ebenfalls einen Nachfolger gefunden. Wir haben einen arbeitsuchenden, netten und hoffentlich hart arbeitetenden Chilenen and ihn "vermittelt". Ich hoffe, dass John mit ihm zufrieden ist. Auf uns hat er einen wirklich guten Eindruck gemacht und Fabian hat endlich angefangen eine ganze Menge Englisch, erst mit ihm und dann auch allgemein, zu quatschen. Das Fazit von denen, die uns hier seit 3 Monaten kennen: Fabians Englisch hat sich extrem verbessert und ich kann mich da nur anschließen. Am Ende des Auslandsjahres kann er es bestimmt fließend.
Endlich, die langersehnte Reiseroute:
Byron Bay - Surfers Paradise - Brisbane - Noosa Heads - Rainbow Beach - Hervey Bay (+ Fraser Island) - Bundaberg - Agnes Water ("Town of 1770") - Rockhampton - Airlie Beach (+ Whitsunday Islands) - Townsville (+ Magnetic Island) - Mission Beach - Cairns (+ Port Douglas, Cape Tribulation, Cooktown)
Ich werde versuchen, zu jedem Ort einen Eintrag zu verfassen, damit ihr immer auf dem Laufenden seid und so viel wie möglich erfahrt. Natürlich gibt es auch viele Fotos ;-)
So, um 15:30h nehmen wir den Greyhound-Bus nach Byron Bay (ca. 250 km nördlich)!
Ich wünsche allen eine tolle Zeit, wo auch immer ihr euch befindet, genießt jeden Moment und macht das beste aus Allem, was das Leben euch vor die Füße wirft!
Beste Grüße aus Coffs Harbour!
Selbstverständlich haben wir auch in unserer letzten Woche nochmal 7 Tage gearbeitet und uns ein paar Referenzen schreiben lassen - Jetzt habe ich knapp 3 Monate ohne einen freien Tag gearbeitet. Wer weiß, wofür die mal gut sein können. Die Arbeitstage vergingen diese Woche um einiges schneller, als in den vorherigen Wochen. Ich habe alles etwas lockerer gesehen und mir auch mal ein wenig Spaß gegönnt. Beispielsweise haben mit ein paar Backpackern ein Lagerfeuer am Strand organisiert, Donnerstag sind wir in eine Bar gefahren und gestern Nacht bin ich nachts im Meer baden gegangen - Ja, so muss es sein! Hoffentlich werden sich solche Veranstaltungen in den nächsten 4 Wochen noch häufen.
Unser Aufbrechen zieht aber auch ein paar negative Seiten mit sich. Es ist auf jeden Fall schade, dass ich Coffs Harbour nach knapp 3 Monaten, einer selbstaufgebauten Existenz und ein paar neuen guten Freundschaften verlasse. Andererseits ist die Vorfreude auf die Reise und viele neue Eindrücke umso größer. Als wir uns vorgestern bzw. gestern von John verabschiedet haben, viel es ihm und uns sichtlich schwer. Immerhin ist er wohl mein einziger "richtiger" australischer Freund - bis jetzt. Er hat uns angeboten immer vorbeikommen zu können, wenn wir in "finanzielle Nöte" geraten sollten oder einfach nochmal nach Coffs Harbour kommen. Im gleichen Atemzug haben wir ihm selbstverständlich auch Angeboten uns jeder Zeit in Deutschland besuchen zu können und ich würde mich definitv darüber freuen! Auch im Hostel fand man es schade, dass wir nun Abreisen. Man hat sich einfach so aneinander gewöhnt, Witze und Späße gemacht oder beim BBQ geschnackt und ein Bierchen getrunken. Selbst unsere Friseurin fand es recht schade, dass es am Samstag unser drittes und letztes Mal war, dass sie uns die Haare geschnitten hat. Auch wenn ich es Anfangs nicht wirklich gemerkt oder realisiert habe, hat mir dass alles gezeigt, dass wir schon ein kleines bisschen integriert sind - und das ist nicht einfach, wenn man den Großteil der Zeit in die "Backpacker-Community" im Hostel eingebunden war.
Allerdings können wir unseren Alltag hier ohne Bedenken verlassen. Es haben sich schon neue "Cleaner" für das Hosel gefunden - zwei nette Kanadierinnen, die auch länger bleiben wollen. John hat ebenfalls einen Nachfolger gefunden. Wir haben einen arbeitsuchenden, netten und hoffentlich hart arbeitetenden Chilenen and ihn "vermittelt". Ich hoffe, dass John mit ihm zufrieden ist. Auf uns hat er einen wirklich guten Eindruck gemacht und Fabian hat endlich angefangen eine ganze Menge Englisch, erst mit ihm und dann auch allgemein, zu quatschen. Das Fazit von denen, die uns hier seit 3 Monaten kennen: Fabians Englisch hat sich extrem verbessert und ich kann mich da nur anschließen. Am Ende des Auslandsjahres kann er es bestimmt fließend.
Endlich, die langersehnte Reiseroute:
Byron Bay - Surfers Paradise - Brisbane - Noosa Heads - Rainbow Beach - Hervey Bay (+ Fraser Island) - Bundaberg - Agnes Water ("Town of 1770") - Rockhampton - Airlie Beach (+ Whitsunday Islands) - Townsville (+ Magnetic Island) - Mission Beach - Cairns (+ Port Douglas, Cape Tribulation, Cooktown)
Ich werde versuchen, zu jedem Ort einen Eintrag zu verfassen, damit ihr immer auf dem Laufenden seid und so viel wie möglich erfahrt. Natürlich gibt es auch viele Fotos ;-)
So, um 15:30h nehmen wir den Greyhound-Bus nach Byron Bay (ca. 250 km nördlich)!
Ich wünsche allen eine tolle Zeit, wo auch immer ihr euch befindet, genießt jeden Moment und macht das beste aus Allem, was das Leben euch vor die Füße wirft!
Beste Grüße aus Coffs Harbour!
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