Sonntag, 4. Dezember 2011

Magnetic Island

Die nächste Station unserer Reise war Townsville. Dort angekommen, haben wir allerdings gleich die nächste Fähre zum Magnetic Island genommen und windige 30 Minuten später hatten wir unser Ziel erreicht. Zuvor hatte es aber - mal wieder - Probleme mit unserer Buchung für die Fähre und das Hostel gegeben. Naja, am Ende hat doch noch alles geklappt und wir konnten, da das Hostel fast ausgebucht war, ohne Aufpreis in einem Zweierzimmer schlafen. Magnetic Island liegt direkt vor Townsville's Küste und ist einer der Orte Australiens, die eine sehr hohe Anzahl wilder Koalas aufweisen. Passend dazu, hat unser Hostel dort eine eigene Koala-Station und eine Führung haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Den Rest des ersten Tages haben wir damit verbracht, uns die Insel bzw. die Umgebung von unserem Hostel zu erkunden. Auch wenn die Insel auf der Karte relativ klein aussieht, ist sie doch so groß, dass man auf jeden Fall die öffentlichen Busse vor Ort nutzen sollte, um keine Zeit zu verschenken. Hier habe ich auch zum ersten Mal ein "Stinger-Net" gesehen. Wegen der hohen Dichte an giftigen Nesseltieren wurdne in den Buchten mit Badestränden engmaschige Netze gespannt, die den Großteil der Quallen von den Schwimmern fernhalten sollen.


Die Tropen - Heiß und feucht.














Der zweite Tag begann mit einer Führung durch die Koala- und Wildlife-Station und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bin einigen interessanten Tieren sehr nahe gekommen - wahrscheinlich so nahe, wie sonst nicht mehr.

 Saltwater Crocodile
Kissing a Cockatoo
 Koaladame Matilda
 Carpet-Python












Am Nachmittag haben wir uns Schnorchel, Taucherbrillen und -flossen ausgeliehen und sind zur Florence Bay gelaufen. Da wir den Bus knapp verpasst haben, stand ein 50-minütiger Fußmarsch an, der bei gut 32°C ziemlich anstrengend war. Leider konnte das Schnorcheln dafür auch nicht entschädigen. Die Florence Bay soll zwar der beste Platz zum Schnorcheln auf der Insel sein und das Riff war auch in Sichtweite, doch was vom Strand wie 5 Minuten Schwimmen aussieht, wurde dann schnell zu min. 20. Als ich mich etwas weiter Richtung Riff gewagt habe, nahm auch der Sog auf's offene Meer zu, sodass ich lieber umgekehrt bin. Selbst mit Taucherflossen musste ich mich recht anstrengen, wieder Richtung Strand zu schwimmen. Hohe Wellen und die Ungewissheit über ein vorhandenes Hai-Netz haben die Bedenken dann zusätzlich gestärkt, immerhin waren wir alleine in der Bucht. Zurück sind wir ebenfalls gelaufen und diesmal hat es sich ausgezahlt. Ich habe meinen ersten wilden Koala gesehen. Die sind ja schon echt niedlich, wenn sie in fast menschlichen Posen in Astgabeln sitzen, schlafen und ab und zu in die Sonne blinzeln.

Den Abend und kommenden halben Tag haben wir damit verbracht, uns nett mit zwei deutschen Mädels zu unterhalten, die wir das erste Mal in Coffs Harbour, dann in Airlie Beach, Townsville, auf Magnetic Island und letztendlich auch in Cairns wiedergetroffen haben. Sowas ist schon echt witzig und ich hoffe, dass man sich in Deutschland irgendwann mal wieder über den Weg läuft!

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