Die erste Woche unserer Ostküstenreise ist noch nicht einmal ganz 'rum und wir sind schon an der dritten Station unserer Reise angekommen - Brisbane. Aber dazu später mehr.
Als wir uns am Montag in den Bus nach Byron Bay gesetzt haben, hatten wir keine Ahnung, was uns in Byron und Surfers Paradise so alles erwarten würde. Mit einem hatten wir allerdings nicht gerechnet - so gutem Wetter. In Coffs Harbour hatten wir zwar viel Sonnenschein, aber auch regelmäßig Regen. In Byron und später auch in Surfers Paradise hatten wir nur strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel.
In Byron angekommen fielen einem sofort die ganzen Touristen und die dazugehörigen Geschäfte und Reiseagenturen auf. Auch die Preise passen zu den Unmengen an Touristen. Trotzdem war der erste Eindruck positiv. Es ist viel mehr los als in Coffs Harbour und man sieht viel mehr junge Leute. Unser Hostel war auch ziemlich ansehnlich, sodass einer entspannten ersten Nacht in Byron eigentlich nichts entgegen stand, wobei eine "entspannte Nacht" für Byron Bay eigentlich eher untypisch ist. Da wir Montag gegen Abend angekommen sind, haben wir, wie gesagt, eher wenig veranstaltet, dafür gab es am 2. Tag ein straffes Programm. Morgens ging es zum Strand und von dort aus zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes. Anschließend noch zum 1901 erbauten Leuchtturm von Byron Bay und dann zurück zum Strand und sich noch eine kleine Abkühlung im Pazifischen Ozean zu gönnen.
"Most eastern point of the Australien mainland"
Byron Bay Lighthouse
Rough part of Byron's coast.
Am Dienstagabend sind Fabian und ich zum Dinner ins "Cheeky Monkeys" gegangen. Das ist wohl mit der bekannteste Pub/Club in Byron Bay und ja, da kann man ganz gut feiern, sofern man das nötige Kleingeld hat.
Mein Fazit: Byron Bay ist absolut sehenswert und wenn man Lust und genug Geld in der Tasche hat, ließe es sich da auch gut länger aushalten. Außerdem ist in Byron auch relativ alternativ geprägt, was auch deutlich zu sehen und spüren ist - Geraucht wird hier viel, aber Tabak macht davon wohl eher den kleineren Teil aus ;-)
Am Mittwoch ging es dann weiter nach Surfers Paradise. Das Hostel hier war.. naja, immerhin war die Lage unschlagbar. Es lag 50 Meter vom Strand und 100 Meter vom CBD (Central Business District) entfernt, sodass man alles innerhalb von wenigen Minuten erreichen konnte. Surfers Paradise ist eine der größten Städte Australiens und die größte an der Gold Coast. Hier stehen Wolkenkratzer direkt am Stand, sodass der Strand, am Nachmittag, zum schattigen Plätzen wird und auch hier sind die Preise um einiges höher als in Coffs - Großstadt halt. Hinzu kommt, dass hier mehr die Leute mit größrem Budget hinzieht. Trotzdem ist Surfers Paradise auf jeden Fall sehenswert. Alleine die Skyline direkt am Strand, die (teuren) Shopping-Meilen und die kleinen Flüsse, welche die Stadt durchziehen, machen es ziemlich einzigartig in Australien, finde ich. Wenn man mich fragen würde, wie Miami aussieht, hätte ich wahrscheinlich mit einer Beschreibung von Surfers Paradise bzw. der australischen Gold Coast geantwortet.
Eingang zum "Mainbeach" von Surfers Paradise
Ein Besuch des "Hard Rock - Café's" durfte natürlich nicht fehlen.
Ausblick vom "Observation Decks" des Q1-Towers - des momentan höchsten Gebäudes in Surfers Paradise. Wie man dem Bild entnehmen kann, scheint sich hier niemand wirklich Gedanken über Küstenschutz oder einen steigenden Meeresspiegel zu machen oder ich habe einfach nur etwas übersehen...
Natürlich gibt es in Surfers bzw. an der Gold Coast noch mehr zu entdecken. Hier haben sich auch eine ganze Menge große Themen- und Vergnügungsparks angesiedelt, die wir uns, aus finanziellen und zeitlichen Gründen, aber gespart haben.
Heute ging es dann weiter nach Brisbane. Der erste Eindruck war auf jeden Fall viel besser, als der von Sydney. Außerdem merkt man deutlich, dass der Sommer vor der Tür steht. Es ist verdammt warm und Wolken zeigen sich nur ab und zu mal. Ich bin sehr gespannt, wie es uns in der tropischen Regenzeit im hohen australischen Norden ergehen wird. Selbstverständlich folgt in ein paar Tagen noch ein ausführlicherer Post über unsere Erlebnisse in Queensland's Hauptstadt!
Liebe Grüße an alle in Deutschland und Leser allgemein!
"relativ alternativ" :-)
AntwortenLöschenhübsche Fotos!
vg,
Pete