Montag, 14. November 2011

Brisbane

Nun ist auch unser Aufenthalt in Brisbane fast vorbei. Die Stadt an sich ist auf jeden Fall sehenswert und gefällt mir nachwievor besser als Sydney. Alles ist sauber und überschaubarer und die Uferpromenade des Brisbane River ist auch eine Erkundungsstour wert.
Wir haben wir zwei Freundinnen aus Coffs Harbour wiedergetroffen, mit denen wir genau das am Samstag getan haben. Wenn man dem Fluss Richtung Meer folgt kommt man schnell an einem recht großen, öffentlichen und kostenlosen Pool direkt am Fluss vorbei - es war zwar voll, aber schon recht erfrischend. Es ist nicht nur ein Standart-Pool, sondern alles ist einem Strand nachempfunden, selbst im Pool ist Sand. Wenn man bedenkt, dass es kostenlos ist, ist es wirklich einen Besuch wert. Allein die Idee finde ich schon ziemlich klasse. Da es kostenlos ist, spielt Geld mal "keine" Rolle und Familien mit weniger Barem haben die Chance, mit ihren Kindern etwas zu unternehmen. Hinzu kommt noch, dass man Brisbane's Skyline genau vor sich hat und Lifeguards gibt es auch genug.



Steve "The Crocodile Hunter" Irwin












Da wir Freitag Nachmittag und Samstag eine Menge von Brisbane gesehen und durchlaufen haben, war es am Sonntag Zeit für einen Tagesausflug. Um die Ausgaben so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für die günstigste Tagestour entschieden - die zum "Australia Zoo", ca. 2 Stunden nördlich von Brisbane. Der "Australia Zoo" wurde von dem 2006 verstorbenen, legendären Steve Irwin gegründet. "Steve Irwin?" - Ja, die meisten kennen ihn wahrscheinlich als "Crocodile Hunter". Im Zoo dreht sich wirklich eine Menge um ihn, was aber nicht unbedingt stört, immerhin hat er ja schon eine ganze Menge in Richtung Natur-, Umwelt-, und Artenschutz geleistet. Im Vergleich zu deutschen Zoo's, sieht man im "Australia Zoo" weniger Arten. Es beschränkt sich hauptsächtlich auf australische Tier- und Pflanzenwelt. Trotzdem würde ich ihn vielen deutschen Zoos vorziehen. Er ist viel interaktiver, es gibt mehr Shows und Vorführungen und man kommt den Tieren so viel näher. Und, man lernt eine ganze Menge über Steve Irwin's Leben, seine Projekte, usw. - Natürlich muss man sich schon etwas dafür interessieren ;-)

 Feeding a Kangaroo and pedding a Koala


Am meisten hat mich jedoch das allein von Spenden aufgebaute "Australia Zoo Animal Hospital". Hier werden verletzte Findlinge aus der Wildnis wieder aufgepeppelt und anschließend auch wieder dorthin ausgewildert. Für eine 2$-Spende kann man sich das Ganze durch große Fenster anschauen. Wir haben beispielsweise bei einer Koala-OP zugeschaut - Das war eine ziemlich spannende Sache, muss ich sagen. Vielleicht werde ich demnächst noch ein paar Dollar spenden, je nach dem, wie meine finanzielle Situation dann aussieht.

 Die Koala-OP












Abschließend kann ich nur sagen, dass sich der Besuch im Australia Zoo absolut gelohnt hat und ich ihn nur weiterempfehlen kann! Am Ende konnten wir sogar noch Steve Irwin's Frau und Kinder sehen und nur nocheinmal feststellen, dass es ein super Tag war.
Heute waren wir dann endlich im Emirates-Office, um unseren Rückflug umzubuchen. Das hat auch alles problemlos geklappt, sodass wir anschließend noch genug Zeit hatten, um Brisbane für uns bildlich festzuhalten. Sollte ich nochmal für ein Auslandssemster nach Australien kommen, wäre Brisbane defnitiv mehr als nur eine Überlegung wert!

 Aussicht vom Hostel-Dach!
Morgen geht es weiter nach Noosa. Das liegt ca. 3,5 Busstunden nördlich von Brisbane. Leider werden wir dort - aufgrund des ursprünglichen Bustickets - nur einen Nachmittag und eine Nacht bleiben. Wir werden aber auf jeden Fall versuchen, dass beste daraus zu machen und so viel wie möglich zu sehen. Anschließend geht es weiter nach Rainbow Beach - an der Sunshine Coast - und Hervey Bay, von wo unsere Tour nach Fraser Island startet.


Beste Grüße!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen